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Chronik Württemberg 1867
Alle Staaten der Chronik · Mehr über Württemberg
Januar
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6. Januar 1867Eine Landesversammlung der sog. Volkspartei erklärt sich für einen süddeutschen Bund, für eine Revision der Verfassung auf demokratischer Grundlage und für Einführung des Milizsystems.
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6. Januar 1867Eine Landesversammlung der Volkspartei (demokratischen Partei) in Stuttgart beschließt eine Ansprache an das württ. Volk, in der sie sich gegen die Politik Preußens, für ein engeres Bündniß der süddeutschen Staaten mit einem gemeinsamen Pa…
März
April
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27. April 1867Modification des Ministeriums: Zwei entschieden preußenfeindliche Minister werden entlassen und durch gemäßigtere Männer ersetzt.
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27. April 1867Modification des Ministeriums: die (antipreußisch gesinnten) Minister v. Neurath und v. Hardegg werden entlassen und durch den Abg. Mittnacht und den Obersten Wagner ersetzt.
Mai
Juni
Juli
August
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August 1867Die Regierung läßt das Budget für 1867/70 an den ständischen Ausschuß gelangen nebst einem einläßlichen Vortrag des Finanzministers, in dem „in Folge des namhaft gestiegenen Staatsbedarfs, vor Allem für die Verzinsung und Tilgung der durch…
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17. August 1867Der König begrüßt den nach Salzburg durchreisenden Kaiser der Franzosen von Friedrichshafen aus in Ulm.
September
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16. September 1867Die Regierung übermacht dem ständischen Ausschusse das Schutz- und Trutzbündniß mit Preußen, die neuen Zollvereinsverträge und die Militär-Uebereinkunft der süddeutschen Staaten vom 5. Febr.
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24. September 1867Die volkswirthschaftliche Commission der II. Kammer beschließt einstimmig, zu beantragen, daß bei der Abstimmung über die Zollvereinsverträge und das Salzsteuergesetz ein zustimmender Beschluß nur mit der für Verfassungsveränderungen vorge…
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27. September 1867Landesversammlung der (nationalen) deutschen Partei in Stuttgart.
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29. September 1867Landesversammlung der (demokratischen) Volkspartei in Stuttgart.
Oktober
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1. Oktober 1867Das Königspaar stattet dem König von Preußen auf der Insel Mainau einen Besuch ab.
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17. Oktober 1867Die staatsrechtliche Commission der II. Kammer beschließt mit 5 gegen 3 Stimmen, darauf anzutragen, daß das Schutz- und Trutzbündniß mit Preußen nur mit der für Verfassungsveränderungen nöthigen Zweidrittelsmajorität angenommen werden könn…
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18. Oktober 1867Zusammentritt des Landtags.
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22. bis 25. Oktober 1867Der König spricht sich persönlich in Friedrichshafen und in Stuttgart offen und entschieden für Annahme des Schutz- und Trutzbündnisses und der Zollvereinsverträge aus.
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26. Oktober 1867Die sämmtlichen Handelskammern des Landes haben sich nunmehr mit Entschiedenheit für Annahme der Zollvereinsverträge ausgesprochen.
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27. Oktober 1867Zahlreiche Versammlungen in den verschiedenen Landestheilen sprechen sich theils für, theils gegen die Annahme der Zollvereinsverträge und des Schutz- und Trutzbündnisses aus.
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29. Oktober 1867Die II. Kammer beschließt mit 53 gegen 37 Stimmen, daß es zur Genehmigung des Schutz- und Trutzbündnisses keiner Zweidrittelmajorität bedürfe und nimmt es dann mit 58 gegen 32 Stimmen an.
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29. Oktober 1867II. Kammer: Debatte über das Schutz- und Trutzbündniß mit Preußen.
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31. Oktober 1867Die II. Kammer beschließt, daß für die neuen Zollvereinsverträge eine Zweidrittelmajorität nothwendig sei und genehmigt sie dann mit einer solchen (73 gegen 16 Stimmen).
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31. Oktober 1867II. Kammer: Debatte über die Zollvereinsverträge.
November
Dezember
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11. Dezember 1867II. Kammer: Minister Varnbüler erklärt bei Gelegenheit des Budgets des Ausw. „es sei entschiedene Ansicht der Regierung, daß, nachdem sie die beiden Verträge mit Preußen abgeschlossen und damit ihre nationale Pflicht erfüllt habe, kein Gru…
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20. Dezember 1867Die II. Kammer nimmt die neue Gerichtsverfassung (mit Schöffen für alle Fälle der Strafrechtspflege) mit 64 gegen 22 Stimmen an.
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23. Dezember 1867II. Kammer: Die Regierung legt den Entwurf eines neuen Gesetzes über die Wahlen zur II. Kammer und die Zusammensetzung dieser vor.
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23. Dezember 1867II. Kammer: Die Regierung legt derselben den Entwurf eines neuen Verfassungsgesetzes betr. die Zusammensetzung und die Wahl des Landtags vor.
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27. Dezember 1867II. Kammer: Die Regierung legt derselben einen Gesetzesentwurf betr. Reform der Verwaltungsorganisation vor.
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28. Dezember 1867Zwei kgl. Verordnungen führen eine evangelische Landessynode ein und regeln das Verhältniß des Ministeriums in Angelegenheiten der evang. Kirche.