→ Chronik Schwarzburg-Rudolstadt
Chronik Schwarzburg-Rudolstadt
Alle Staaten der Chronik · Mehr über Schwarzburg-Rudolstadt
1863 (1)
1864 (1)
1867 (1)
-
28. Juni 1867Fürst Friedrich Günther †.
1869 (5)
-
26. November 1869Fürst Albert †. Ihm folgt sein Sohn Fürst Georg Albert, geb. den 23. Nov. 1838.
-
1. Dezember 1869Der Landtag will das Deficit durch eine Anleihe decken, nicht durch neue Steuern, die er verweigert.
-
Dezember 1869Landtag: Conflict mit der Regierung; ein Etatsgesetz für die Finanzperiode 1870—72 kommt nicht zu Stande; die Regierung löst den Landtag auf.
-
13. Dezember 1869Die Majorität des aufgelösten Landtags rechtfertigt ihr Auftreten, indem sie es offen ausspricht, daß gegenüber den fürstlichen Ansprüchen an die Finanzen des Landes und an die Domänen „eine Erhaltung der Selbständigkeit des Landes unmögli…
-
13. Dezember 1869Die Majorität des aufgelösten Landtags veröffentlicht eine Erwiederung auf das fürstliche Ministerialrescript (s. Anf. Nov.) an ihre Wähler, in welcher sie „die Beweggründe ihrer Abstimmung offen und rückhaltlos darlegt".
1870 (8)
-
21. Januar 1870Die Neuwahlen zum Landtag, der in Folge seiner Weigerung, die Steuern und Sporteln zu erhöhen, aufgelöst worden war, fallen gegen die Regierung aus.
-
21. Januar 1870Die Neuwahlen zum Landtag, der in Folge seiner Weigerung, die Steuern und Sporteln zu erhöhen (s. 1869 XII 1 u. 13), aufgelöst worden war, fallen zu Ungunsten der Regierung aus.
-
25. Februar 1870Eröffnung des Landtags.
-
1. März 1870Der Landtag beschließt eine Adresse an den Fürsten mit einem entschiedenen Mißtrauensvotum gegen das bisherige Regierungssystem.
-
1. März 1870Der Landtag beschließt die Adresse an den Fürsten mit einem entschiedenen Mißtrauensvotum gegen die Regierung.
-
19. März 1870Der Landtag verweigert neuerdings die Erhöhung der Steuern und Sporteln und gesteht wiederum nur die Aufnahme eines Anlehens zu.
-
7. November 1870Der Fürst gibt schließlich nach und macht dem Landtage Concessionen: er vereinbart mit demselben ein liberales Wahlgesetz und erklärt sich zur Beseitigung der bisherigen, sehr illiberalen Geschäftsordnung geneigt.
-
7. November 1870Landtag: Die Regierung hat die anfänglichen Ideen von Bundesexecution oder gar eines Accessionsvertrags fallen gelassen und vereinbart mit dem Landtag ein neues freisinniges Wahlgesetz nach dem Princip der allgemeinen und directen Wahl.
1890 (1)
-
19. Januar 1890Tod des Fürsten Georg von Schwarzburg-Rudolstadt
1905 (1)
1909 (1)
1912 (3)
-
22. Februar 1912Eröffnung des Landtages.
-
4. März 1912Auflösung des Landtags wegen Ablehnung jedes Kompromisses zur Abänderung des Landtagswahlrechts durch die sozialdemokratische Mehrheit.
-
19. Juli 1912Die Regierung hat, ohne die Genehmigung des Landtags zu besißen, eine achtprozentige Teuerungszulage für alle Beamte dekretiert.
1913 (4)
-
20. Januar 1913Landtagseröffnung durch Staatsminister Frhr. v. d. Recke.
-
26. Februar 1913Der Finanz-ausschuß des Landtages, in dem die Sozialdemokratie die Mehrheit besitzt, hat erklärt, daß er grundsätzlich bereit sei, den Etat anzunehmen.
-
4. März 1913Der Landtag nahm den Etat in erster Lesung einstimmig an.
-
13. März 1913Die Regierung hat ihren Antrag, die Pfarrgehälter zu erhöhen, vorläufig zurückgezogen.
1915 (1)
1916 (2)
1917 (1)
1918 (2)
-
3. Mai 1918Der Landtag nimmt in Verbindung mit einem Regierungsantrag einstimmig einen Antrag des Rechtsausschusses an, wonach das Gemeindewahlrecht, das bisher mit dem Besitz von Grund und Boden verbunden war, in Zukunft jeder Bürger hat, der mindes…
-
15. November 1918Fürst Günther erklärt sich auf Verlangen des Landtags zur Abdankung bereit.