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Chronik Sachsen-Weimar-Eisenach
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1862 (5)
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15. Februar 1862Der Landtag von Sachsen-Weimar spricht sich in seiner Adresse an den Großherzog einstimmig für eine deutsche Centralgewalt und ein deutsches Parlament aus.
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15. Februar 1862Einstimmige Antwortsadresse des Landtags auf die großherzogl. Propositionsschrift:
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10. März 1862Der Landtag erklärt sich auf den Antrag des Abg. Fries mit 16 gegen 15 Stimmen für Aufhebung der nach den Bundesbeschlüssen von 1854 ergangenen Gesetze über Preß- und Vereinswesen.
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5. April 1862Der Landtag nimmt das Jagdentschädigungs-Gesetz trotz heftiger Opposition der Linken mit 18 gegen 13 Stimmen im Prinzipe an.
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8. April 1862Der Landtag beendigt seine Berathungen über das Gewerbegesetz (Gewerbefreiheit) und beantragt bei der Regierung die schleunige Einführung desselben.
1863 (3)
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6. Dezember 1863Eröffnung des Landtags.
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14. Dezember 1863Die Regierung verlangt vom Landtage einen Credit von 500,000 Thlrn. und die Ermächtigung zur Erhebung einer Kriegssteuer für 1864 und 1865.
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19. Dezember 1863Der Landtag bewilligt einstimmig den von der Regierung verlangten Credit von 500,000 Thalern nebst der Ermächtigung zur Erhebung einer Kriegssteuer und ermächtigt die Regierung fast einstimmig, sich an der schleswig-holsteinischen Anleihe …
1865 (4)
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18. Februar 1865Der Landtag spricht sich mit 23 gegen 5 Stimmen für Abschaffung der Todesstrafe aus.
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18. Februar 1865Der Landtag spricht sich mit 23 gegen 5 Stimmen für Abschaffung der Todesstrafe aus.
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5. März 1865Die Regierung legt dem Landtag den Entwurf eines Militärstrafgesetzbuches ganz nach preußischem Muster vor
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4. April 1865Der Landtag beschließt mit 22 gegen 4 Stimmen, die Regierung um Vorlage eines neuen Gesetzes zu bitten, wonach die Militärgerichtsbarkeit auf rein militärische Vergehen und Disciplinarmaßregeln beschränkt werden soll.
1866 (5)
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6. Mai 1866Die Landtagsabgeordneten vereinigen sich über eine Resolution zu Gunsten des preußischen Bundesreformantrages, „jedoch unter Vorbehalt näherer Bestimmungen über das Wahlgesetz. Nur bei Aufrechthaltung unbeschränkter Wählbarkeit kann eine w…
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Juni 186622 Landtagsabgeordnete veröffentlichen eine Erklärung, worin „gegenüber der schweigenden Unthätigkeit der Bevölkerung“ für den deutschen Einigungsberuf Preußens Zeugniß abgelegt, eine etwaige Niederwerfung dieses Staats durch Oesterreich „…
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11. Juni 1866Eine Volksversammlung in Apolda spricht sich gegen die preußenfreundliche Erklärung der 22 Landtagsabgeordneten aus.
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15. Juli 1866Zusammentritt des außerordentlich einberufenen Landtags.
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20. Juli 1866Der Landtag bevollmächtigt die Regierung mit 28 gegen 1 Stimme zum Abschluß des Bündnisses mit Preußen und genehmigt mit 27 gegen 2 Stimmen den fernern Antrag seiner Commission.
1867 (4)
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4. Februar 1867Abschluß einer Militär-Convention mit Preußen.
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14. Mai 1867Der Landtag genehmigt die finanziellen Vorlagen der Regierung (Erhöhung der Sporteln ꝛc.) und beschließt mit großer Mehrheit: „die Regierung wolle für den nächsten Finanzetat in sorgfältige Erwägung ziehen, welche Ersparnisse in den Staats…
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20. Mai 1867Der Landtag nimmt die Verfassung des norddeutschen Bundes einstimmig an.
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22. Mai 1867Der Landtag lehnt den Antrag auf „eine der gegenwärtigen Finanzlage des Großherzogthums entsprechende“ Ermäßigung der Domänenrente des Großherzogs mit 18 gegen 11 Stimmen ab, nachdem der Staatsminister v. Watzdorf erklärt hatte, er müßte u…
1868 (6)
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12. Januar 1868Eröffnung des Landtags: Die großh. Propositionsschrift verheißt Vereinfachungen und Ersparnisse in der Verwaltung und erklärt die Finanzlage des Landes für befriedigend.
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1. Februar 1868Der Landtag lehnt die Einführung des directen allgemeinen Wahlrechtes mit 17 gegen 13 Stimmen ab.
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18. Februar 1868Der Landtag nimmt einstimmig den neuen Preßgesetzentwurf (ohne Concessionspflicht für die Preßgewerbe und mit Beseitigung des Haß- und Verachtungsparagraphen) mit geringen Modificationen an und beantragt bei der Regierung die Verweisung al…
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29. Februar 1868Der Landtag erklärt sich mit 25 gegen 5 Stimmen für Abschaffung der Todesstrafe, beschließt völlige Sicherung der Redefreiheit für seine Mitglieder und beseitigt die bundestäglichen Vereinsgesetze.
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2. März 1868Der Landtag beschließt, in Anerkennung der Dringlichkeit einer durchgreifenden Besoldungserhöhung der Staatsdiener, auf die Einzelberathung der dießfälligen Postulate einzugehen, jedoch der großh. Staatsregierung bestimmt zu erklären: daß …
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17. März 1868Der Landtag einigt sich mit der Regierung vollständig über das neue Preßgesetz, indem er auf untergeordnete Forderungen seinerseits verzichtet.
1872 (2)
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27. Januar 1872Landtag: verwirft mit 25 gegen 14 Stimmen einen Antrag auf Einführung des allgemeinen Stimmrechts.
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15. Mai 1872Das Cultusministerium macht bekannt, daß die Schulaufsicht für den Stadtbezirk Eisenach dem Schulrath und Seminardirektor Eberhardt „bis auf weiteres“ übertragen worden ist
1873 (1)
1875 (2)
1876 (3)
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6. März 1876Selbst die Regierung von Sachsen-Weimar scheint dem Reichseisenbahnprojecte nicht sehr günstig gesinnt zu sein.
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21. März 1876Die Kammer lehnt die Vorlage der Regierung, betr. Theilung des Reinertrags des Kammervermögens, ab.
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14. Juni 1876Die Regierung erläßt ein provisorisches Kirchengesetz, welches die Stolgebühren aufhebt.
1878 (3)
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19. Februar 1878Landtag: Der Finanz-Ausschuß desselben schlägt einstimmig Ablehnung der von der Regierung proponirten Neuregulirung der bisherigen Bestimmungen bez. der Domänen vor.
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9. bis 10. Juli 1878Herzliche Feier des 25sten Regierungsjubiläums des Großherzogs.
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29. Dezember 1878Zusammentritt der Landessynode. Die Bestellung des Präsidiums zeigt sofort, daß die Majorität der Versammlung der freisinnigen Richtung angehört.
1879 (1)
1892 (1)
1894 (2)
1901 (3)
1903 (1)
1905 (4)
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17. Januar 1905Großherzogin Karoline, geb. Prinzessin Reuß, 20 Jahre alt, an Influenza †.
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3. November 1905Hendrik Witboi stirbt an einer Wunde.
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19. November 1905Generalleutnant v. Trotha verläßt das Schutzgebiet.
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Ende November.Der Hottentottenkapitän Isaak Witboi und der Kapitän der Veldschoendragers unterwerfen sich.
1909 (6)
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19. Januar 1909Prinz Ernst v. Sachsen-Weimar-Eisenach † in der Heilanstalt Neu-Wittelsbach bei München.
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2. April 1909Der weimarische Landtag nimmt das neue Landtagswahlgesetz mit 20 gegen 12 Stimmen an.
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3. August 1909Prinz Hermann von Sachsen-Weimar-Eisenach verzichtet für sich und seine Nachkommen auf Rang und Titel eines Prinzen des großherzoglichen Hauses und erhält vom Großherzog Namen und Rang eines Fürsten von Ostheim.
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17. Oktober 1909Feier der fünfzigjährigen Wiederkehr des Gründungstages des deutschen Nationalvereins.
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2. Dezember 1909Landtagswahlen. Es werden 5 Konservative, 4 Sozialdemokraten, 2 Liberale, 1 Nationalliberaler und 1 Zentrumsmann gewählt.
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18. Dezember 1909Landtagswahlen.
1910 (6)
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4. Januar 1910Großherzog Wilhelm Ernst vermählt sich mit der Prinzessin Carola Feodora von Sachsen-Meiningen.
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19. Januar 1910Der Staatshaushalts- etat für die nächste dreijährige Finanzperiode verlangt neue direkte Steuern von jährlich 265000 Mark, um den Anteil des Reiches an der Erbschaftssteuer und die fälligen Matrikular- beiträge zu decken.
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23. Januar 1910Bei der Galatafel im Großherzoglichen Schloß wechseln der Kaiser und der Großherzog herzliche Trinksprüche.
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16. April 1910Der Thüringer Kirchentag nimmt eine Resolution an, wonach die kirchliche Beaufsichtigung des Religionsunterrichts aufzuheben ist.
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Ende Oktober.Der englische Konsul in Lüderitzbucht begibt sich in das Gebiet der Eisenbahnarbeiterrevolte (siehe 4. Oktober), damit der englische Staatssekretär ein Schreiben der Gesellschaft zum Schutz der Eingeborenen wahrheitsgemäß beantworten kann.
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10. November 1910Das Staatsministerium gestattet den Bau eines Krematoriums.
1911 (6)
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9. Februar 1911Geh. Hofrat Prof. Dr. Bernhard Suphan, Direktor des Goethe-Schiller-Archivs † durch Selbstmord, 66 Jahre alt.
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14. Februar 1911Zum Direktor des Goethe-Schiller-Archivs wird an Stelle des verstorbenen Dr. Suphan Geh. Regierungsrat Wolfgang v. Oettingen ernannt.
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7. März 1911Der Landtag beschließt Steuerfreiheit für alle Teilnehmer an einem deutschen Feldzuge, die weniger als 1200 Mark Einkommen haben.
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1. Mai 1911Fürst Georg † im 65. Lebensjahre an Arterienverkalkung.
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21. Juni 1911Der deutsche Journalistentag protestiert gegen den Reklameunsug, der sogar unter Mitwirkung hervorragender Autoren und namhafter Künstler durch Einsendung von anscheinend sachlichen Elaboraten betrieben wird.
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2. November 1911Eine Versammlung der Bürgermeister aller großherzoglichen Städte unter 10000 Einwohnern beschließt den Zusammenschluß zum gemeinsamen Einkauf wichtiger Lebensmittel und Schaffung einer Notstandskommission.
1912 (4)
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30. April 1912Prof. Dr. v. Froriep-Tübingen hält dem Großherzog Vortrag, wie es ihm gelungen ist, den echten Schädel Schillers festzustellen.
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25. Mai 1912Einweihung des Euphrosynedenkmals, das der verstorbene Dichter Ernst v. Wildenbruch gestiftet hat.
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18. Juli 1912Sachsen-Weimar. Geburt des Thronfolgers.
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29. Juli 1912Die Großherzogin Feodora wird in Schloß Wilhelmsthal von einem Sohne, dem Thronfolger, entbunden.
1913 (5)
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9. Januar 1913Hauptvoranschlag des Staatshaushalts für 1914, 1915 und 1916.
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12. April 1913Die Gemeindebehörde der Stadt Weimar hat mit allen gegen die Stimmen der Sozialdemokraten beschlossen, anläßlich des Regierungsjubiläums des Kaisers eine große Festhalle zu bauen.
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18. September 1913Prinzessin Sophia von Sachsen-Weimar, Tochter des Prinzen Wilhelm von Sachsen-Weimar und seiner Gemahlin, einer geborenen Prinzessin von Isenburg-Büdingen, Prinzessin Sophia von Sachsen-Weimar, † im 25. Lebensjahre durch Selbstmord.
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26. November 1913Graf Ernst August v. Wedel, Obertruchseß des Kaisers, †, 76 Jahre alt.
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26. November 1913Der Obertruchseß und frühere Oberstallmeister des Kaisers, Graf Ernst August v. Wedel, † im 76. Lebensjahr.
1915 (3)
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10. Juni 1915Unter großer Beteiligung der Bevölkerung und unter Teilnahme des Großherzogs und der Großherzogin findet die Jahrhundertfeier aus Anlaß der Erhebung des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach zum Großherzogtum statt, die gleichzeitig mit der F…
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13. November 1915Der Landtag nimmt nach eingehender Aussprache und nachdem der Finanzminister Dr. Hunnius die Erklärung abgegeben hat, im Falle der Ablehnung der die Aufhebung der Forstakademie Eisenach betreffenden Regierungsvorlage die Konsequenzen ziehe…
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15. November 1915Der Landtag nimmt die Regierungsvorlage an, wodurch für das ganze Land die fälligen Gemeinderatswahlen um ein Jahr hinausgeschoben werden.
1916 (1)
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5. Mai 1916Jahrhundertjubiläum der Weim. Verfassung.
1917 (8)
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12. Februar 1917Zusammentritt des Landtags.
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23. Februar 1917Nach Erledigung sämtlicher Regierungsvorlagen (Verlängerung der Finanzperiode und der Mandate der Abgeordneten, Zuschlag zur Reichserbschaftssteuer, Kriegsbeihilfen, s. S. 108 f.) vertagt sich der Landtag auf unbestimmte Zeit.
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3. März 1917Die Großherzogin wird von einem Sohne (Bernhard) entbunden.
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30. März 1917Prof. Dr. Karl Schüddekopf, Direktorialassistent am Goethe-Schiller-Archiv in Weimar, dort, 55 J.
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3. Mai 1917Prof. Dr. Wilh. Arminius, Romanschriftsteller, in Weimar, 55 J.
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1. November 1917Zusammentritt des gem. Landtags.
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19. November 1917Zusammentritt des Landtags.
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29. November 1917Der Landtag nimmt einen liberalen Antrag an, der die Regierung ersucht, auf eine Vereinheitlichung der Gesetzgebung und Verwaltung der Thüringischen Staaten hinzuwirken, sowie den Entwurf einer neuen Gemeindeordnung baldigst vorzulegen.
1918 (9)
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27. Mai 1918Zusammentritt des Landtags.
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9. September 1918Prinz Albert von Sachsen-Weimar, als Rittmeister im Westen gef., 31 J.
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30. Oktober 1918Die Großh. Staatsregierung richtet ein Dekret an den (am 28. zusammengetretenen) Landtag, worin sie sich bereit erklärt, mit einem Ausschuß des Landtags sofort in Beratungen über die Abänderung des Wahlrechts einzutreten.
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6. November 1918Der Großherzog nimmt die Demission an und beauftragt das Ministerium mit der Weiterführung der Geschäfte, bis ein Ministerium aus Volksvertretern gebildet ist.
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9. November 1918Abdankung des Großherzogs.
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14. November 1918Auf Anordnung des A.= u. S.=Rates wird der Landtag ohne weitere Verhandlungen geschlossen.
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15. November 1918Fürst Adolf von Schaumburg-Lippe entsagt für sich und sein Haus dem Thron.
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23. November 1918Gen. d. I. Fritz v. Below, Führer einer Heeresgruppe im Westen, Weimar, 65 J.
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19. Dezember 1918Dr. Karl v. Bardeleben, o. Honorarprof. f. Anatomie a. d. Univ. Jena, dort, 69 J.