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Chronik Lübeck
Alle Staaten der Chronik · Mehr über Lübeck
1862 (3)
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19. März 1862Eine zahlreiche Versammlung verlangt vom Senat die Einführung der Gewerbefreiheit.
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3. November 1862In Lübeck constituirt sich eine volkswirthschaftliche Gesellschaft für Norddeutschland und erklärt sich sofort für den Handelsvertrag mit Frankreich „trotz mancher Mängel desselben.“
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24. November 1862Die Bürgerschaft lehnt einen Antrag auf Einführung von Geschwornengerichten ab.
1863 (2)
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21. Dezember 1863Die Bürgerschaft beschließt bei Gelegenheit der Bewilligung des Beitrags zu der vom Bund ausgeschriebenen Matricularumlage „die zuversichtliche Erwartung auszusprechen, der Senat werde nach Kräften dazu mitwirken, daß der obschwebende Conf…
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27. Dezember 1863Die 5000 Mann preußische Reserve rücken in Lübeck ein.
1865 (1)
1866 (2)
1867 (3)
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6. Juli 1867Lübeck schließt mit Preußen eine ähnliche Militärconvention ab wie Bremen.
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2. September 1867Die Bürgerschaft bevollmächtigt mit 21 gegen 5 Stimmen den Senat zu Unterhandlungen mit Preußen behufs Eintritt in den Zollverein.
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16. September 1867Senat und Bürgerschaft erklären sich für den Eintritt in den Zollverein.
1871 (1)
1883 (1)
1895 (1)
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31. Mai 1895Feierliche Grundsteinlegung des Elb-Travekanals
1900 (2)
1901 (2)
1904 (3)
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14. März 1904Der Senat erklärt auf eine Anfrage, der Lübische Vertreter im Bundesrat habe sich seiner Stimme enthalten bei der Abstimmung über den § 2 des Jesuitengesetzes.
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7. September 1904Der deutsche Handels- und Gewerbekammertag empfiehlt die Förderung des Handwerks durch Genossenschaften und fordert ein Verbot an die Reichs- und Staatsbeamten, sich an Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften zu beteiligen.
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7. Dezember 1904Preußen, Lübeck und beide Mecklenburg schließen einen Vertrag über Lotteriegemeinschaft.
1905 (1)
1906 (2)
1909 (3)
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4. Juni 190917. deutscher Geographentag.
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25. bis 26. Juni 1909Deutscher Aerztetag.
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19. November 1909Bei den Ersatzwahlen zur Bürgerschaft im Stadtgebiet werden 35 Bürgerliche und 5 Sozialdemokraten gewählt.
1910 (2)
1911 (5)
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10. Januar 1911Die Bürgerschaft beschließt die Einführung der Gewerbsteuer.
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24. Januar 1911Staatsbudget.
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14. Februar 1911Annahme der Besoldungsvorlage durch die Bürgerschaft.
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28. März 1911Nachdem die Bürgerschaft eine neue Gewerbesteuer und einen Zuschlag von 10% zur Einkommensteuer bewilligt hat, bleiben von den Ausgaben in Höhe von 14704428 Mark noch 161517 Mark durch die Ausgleichskasse zu decken.
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4. Dezember 1911Die Bürgerschaft erwählt zu ihrem Wortführer den Rechtsanwalt Dr. Görtz.
1912 (3)
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30. Januar 1912Der Entwurf des Staatsbudgets für 1912 schließt bei rund 17 Millionen Einnahmen mit einem Fehlbetrag von über 725000 Mark ab.
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14. September 1912Anläßlich des Besuches der schwedischen Journalisten stiftete Senator Possehl dem Kommerzkollegium in Stockholm 100000 Kronen zu Stipendienzwecken für junge Schweden zwecks Studienfahrten nach Deutschland.
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14. Oktober 1912Die Bürgerschaft stimmte der Senatsvorlage zu, 15 Gemeindebezirke in die Stadt Lübeck einzugemeinden
1913 (6)
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5. Februar 1913Staatsbudget für 1913.
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25. Februar 1913Die Bürgerschaft lehnt mit großer Mehrheit die vom Senat beantragte Warenhaus- und Konsumvereinssteuer ab.
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9. März 1913Die Stiftung des Kaiser Wilhelm-Volks-hauses durch den Senator Possehl und die Errichtung eines Denk-mals Kaiser Wilhelms I. durch den Senat wird bekannt gegeben.
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10. August 1913Aus der Antwort des Kaisers auf die Begrüßungsrede des Bürgermeisters Dr. Eschenburg im Rathause
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28. Oktober 1913Bei der Beratung des neuen Einkommensteuergesetzes lehnt die Bürgerschaft mit erdrückender Mehrheit die Bestimmung ab, daß Steuerbetrug im wiederholten Rückfall mit Gefängnis bis zu drei Monaten bestraft werden soll.
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18. November 1913Bei den Bürgerschaftswahlen wurden 33 Bürgerliche und 4 Sozialdemokraten gewählt.
1915 (3)
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29. Juli 1915Der Senat ordnet im Gnadenwege an, daß die gerichtlich bereits eingeleiteten, rechtskräftig noch nicht erledigten Untersuchungen gegen Kriegsteilnehmer niedergeschlagen werden, soweit sie vor dem 1. Juli 1915 und vor der Einberufung zur Fa…
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4. September 1915Der Senat nimmt den Vorschlag des Bürgerausschusses an, die in diesem Jahre fälligen Bürgerschaftswahlen um zwei Jahre hinauszuschieben.
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18. Oktober 1915Der Dampferverkehr mit Dänemark, Schweden und Norwegen wird unverändert aufrecht erhalten.
1916 (1)
1917 (7)
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19. März 1917Die Bürgerschaft beschließt die Einführung einer Vermögenssteuer von 50 Pf. vom Tausend bei einem Einkommen von 3000 M. und einem Vermögen von 30000 M. Für Vermögen von mehr als 300000 M. beträgt die Steuer 1 M. v. T.
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27. März 1917Die Bürgerschaft erledigt den Voranschlag des Staatshaushalts für 1917, der mit einem aus der Ausgleichskasse zu deckenden Fehlbetrag von 370681 M. abschließt.
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15. April 1917Steuerergebnis im Finanzjahre 1916/17.
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30. April 1917Die Bürgerschaft nimmt einen von 48 Mitgliedern eingebrachten Antrag an, eine aus Senats- und Bürgerschaftsmitgliedern bestehende Kommission zum Zweck der Wahlrechtsänderung zu ernennen.
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2. Mai 1917Der Bürgerausschuß, an den verfassungsgemäß der Beschluß der Bürgerschaft vom 30. April (s. S. 465) zur näheren Prüfung gehen mußte, streicht den soz. Zusatzantrag, so daß die gemeinsame Kommission wieder völlige Aktionsfreiheit erhält.
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21. Mai 1917Die Bürgerschaft nimmt den Antrag des Senats auf Einsetzung einer gemeinsamen Kommission, die Vorschläge zur Abänderung des Bürgerschaftswahlrechts ausarbeiten soll, an.
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4. September 1917Zur Einnahme Rigas.
1918 (3)
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22. Februar 1918Voranschlag für das Rechnungsjahr 1918.
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7. Mai 1918Der erste Handelsdampfer aus Finnland unter finn. Flagge läuft in den Lübecker Hafen ein.
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19. November 1918Die Bürgerschaft beschließt die Einsetzung einer Kommission zur Aenderung der Bestimmungen über das Bürgerschaftswahlrecht und die Wahlen zum Senat.