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Chronik Oldenburg
Alle Staaten der Chronik · Mehr über Oldenburg
1860 (1)
1861 (3)
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2. Februar 1861Schreiben des Großherzogs an den König von Dänemark über die Schleswig-Holsteinische Verfassungsfrage:
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11. März 1861Der Landtag nimmt einen Gesetzesentwurf an, dem das Prinzip der Gewerbefreiheit zu Grunde liegt.
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22. Juni 1861Der Landtag einigt sich mit der Regierung über die Einführung der Gewerbefreiheit.
1862 (1)
1863 (3)
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17. November 1863protestirt gegen den Regierungsantritt Christian IX., so weit sich derselbe auf die Herzogthümer Schleswig-Holstein beziehe.
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9. Dezember 1863Eröffnung des Landtags.
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14. Dezember 1863Der Landtag richtet eine einstimmige Antwortsadresse an den Großherzog und erklärt sich bereit, freudig alle Mittel zum Schutze der Rechte Schleswig-Holsteins zu bewilligen.
1864 (9)
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11. Januar 1864Der Landtag beschließt, die Regierung zu ersuchen, sich bei dem schleswig-holstein'schen Anlehen mit 100,000 Thlrn. zu betheiligen.
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18. Januar 1864Der Landtag verwirft einen zweideutigen Antrag für Schleswig-Holstein mit 26 gegen 23 Stimmen und spricht sich mit 48 gegen 4 Stimmen für sofortige Anerkennung des Herzogs Friedrich und für Betheiligung an dem schleswig-holsteinischen Anle…
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9. Februar 1864Die Regierung lehnt den Wunsch des Landtags, sich am schleswig-holsteinischen Anlehen mit 100,000 Thlrn. zu betheiligen, unumwunden ab.
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23. Februar 1864Der Landtag lehnt die Regierungsvorlage, die Zahl der Abgeordneten von 49 auf 37 Mitglieder (auf 8000 statt auf 6000 Seelen 1 Mitglied) herabzusetzen, ab, obwohl der frühere Landtag einen dahin zielenden Beschluß gefaßt hatte.
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12. März 1864Dem Ersuchen des Landtags entsprechend erklärt die Regierung bezüglich der Gerüchte über Austauschprojecte mit Preußen, daß sie solchen Projecten vollkommen fremd sei und auch weder an sie noch unmittelbar an den Großherzog jemals darauf b…
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15. bis 19. Juni 1864Besuch des Großherzogs beim Kaiser von Rußland in Kissingen.
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19. Juni 1864Besuch des Großherzogs beim Kaiser von Rußland in Kissingen.
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19. Juli 1864Eine Landesversammlung der schleswig-holstein'schen Ausschüsse erklärt sich gegen die vom Großherzog erhobenen Ansprüche auf die Herzogthümer.
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19. Juli 1864Eine Landesversammlung der schleswig-holsteinischen Ausschüsse beschließt eine Erklärung und eine Adresse an den Großherzog gegen seine Ansprüche auf Schleswig-Holstein.
1865 (5)
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19. April 1865Der Landtag genehmigt seinerseits mit 27 gegen 21 Stimmen den von der Regierung mit dem Senat von Hamburg wegen Uebernahme des hamburgischen Reitercontingents abgeschlossenen Vertrag.
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22. Mai 1865Der Großherzog verlangt von Oesterreich und Preußen die Beseitigung der angeblichen Augustenburgischen Nebenregierung in Schleswig-Holstein.
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22. Mai 1865richtet eine identische Note gegen die angebliche Augustenburgische Nebenregierung in den Herzogthümern an Oesterreich und Preußen:
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2. bis 7. Juni 1865Besuch des Großherzogs in Berlin.
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7. August 1865Der oldenburgische Nationalverein erklärt einstimmig, „eine Militärvereinigung mit Preußen, wonach die oldenburgische Wehrkraft sich als integrirender Theil dauernd der preußischen anschlösse, für dringend geboten“.
1867 (1)
1868 (3)
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4. Juni 1868Eröffnung des Landtags. Der Minister v. Berg weist in der Eröffnungsrede auf die Opfer hin, welche der Großherzog der Neugestaltung der deutschen Verhältnisse neuerdings zu bringen sich entschlossen habe. Vorlagen über Ausscheidung des Kro…
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23. Juni 1868Der Landtag nimmt das Wahlgesetz im Wesentlichen nach der Vorlage der Regierung vom 4. d. M. an und lehnt die Einführung des allgemeinen und directen Stimmrechtes ab.
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30. Juni 1868Die Regierung zieht die Krongutsvorlage vom 4. ds. M. einstweilen zurück.
1871 (1)
1872 (1)
1876 (4)
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19. Februar 1876Der Landtag verwirft die Regierungsvorlage wegen neuer Regulation bez. der Staatsdienergehalte und wird daher vom Großherzog unter dem 24. Febr. aufgelöst.
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20. April 1876Die Neuwahlen in Folge der Auflösung des Landtags ergeben einen entschiedenen Sieg der Opposition.
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6. Mai 1876Eröffnung des Landtags durch eine Rede des Staatsministers v. Berg
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16. Mai 1876Schluß des Landtags. Der Conflict mit dem früheren Landtage ist mit diesem zu beiderseitiger Befriedigung durch gegenseitige Concessionen gelöst worden.
1895 (1)
1896 (1)
1897 (1)
1899 (1)
1900 (1)
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13. Juni 1900Großherzog Peter von Oldenburg †.
1902 (1)
1904 (5)
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1904Nachfolgefrage wieder aufgeworfen wurde. Nach einigen Zwischenfällen wurde die Angelegenheit unter allseitigem Einverständnis einem Schiedsgericht vorgelegt, das eine endgültige Entscheidung fällen soll (S. 149).
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Mitte März.Regelung der künftigen Thronfolge.
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28. März 1904Generalmajor a. D. v. Lettow-Vorbeck, hervorragender Militärschriftsteller, geboren 21. Dezember 1839, †. Hauptwerk: Der Krieg von 1806 und 1807.
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30. August 1904Bei den Landtagswahlen erhalten die Nationalliberalen 8 (bisher 11), das Zentrum 8 (8), die Nationalsozialen 2 (0), freisinnige Volkspartei 10 (12), Sozialdemokraten 4 (6), Bund der Landwirte 8 (3) Mandate.
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7. Oktober 1904Der Landtag genehmigt einstimmig eine Vorlage über Neuregelung der Thronfolge und verwirft den Protest des Herzogs Ernst Günther von Schleswig-Holstein.
1907 (1)
1910 (3)
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24. Februar 1910Die Regierung zieht ihre Gehaltsvorlage für Beamte und Lehrer zurück
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24. Oktober 1910Der Etat des Herzogtums für 1911 wird dem Landtage vorgelegt.
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15. Dezember 1910Landtag. Die Lehrerpetition um Abänderung der Dienstanweisung zum Schulgesetz wird mit den Stimmen der Liberalen und Sozialdemokraten gegen die des Zentrums und der Agrarier angenommen.
1911 (1)
1912 (2)
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8. Februar 1912Der Landtag nimmt gegen Regierung, Zentrum und Rechtsstehende einen volksparteilichen Antrag an, der das aktive Gemeindewahlrecht verheirateten oder selbständig steuerpflichtigen, drei Jahre ansässigen, mindestens 24 Jahre alten Frauen ver…
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21. Dezember 1912Der Landtag nahm endgültig die Vorlage über die Erhöhung der Beamtengehälter an, die einen Abzug für die Nichtverheirateten vorsieht.
1913 (3)
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6. März 1913Der Landtag beschloß einstimmig den Bau eines Ministerial- und Landtagsgebäudes nach den Plänen des Professors Bonatz-Stuttgart für 2 Millionen auf dem Dobben.
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9. November 1913Die Regierung fordert vom Landtag 6450000 Mark für Eisenbahnzwecke.
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19. Dezember 1913Der Landtag nahm mit knapper Mehrheit den Antrag des liberalen Vizepräsidenten Tantze an, wonach die Regierung ersucht wird, dem nächstjährigen Landtag ein Gesetz über die Pflichtfortbildungsschule vorzulegen.
1915 (2)
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9. November 1915Der Landtag beginnt seine Verhandlungen.
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8. Dezember 1915Der Landtag berät den Voranschlag der Einnahmen und Ausgaben des Herzogtums Oldenburg.
1916 (4)
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2. Januar 1916Der Großherzog gewährt dem Finanzminister Ruhstrat I den Abschied.
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21. Juni 1916Friedrich Ruhstrat, oldenb. Finanzminister a. D., Oldenburg, 62 J.
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13. Oktober 1916Landtagswahlen.
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9. November 1916Der Etat für 1917 ist zum erstenmal in zwei selbständige Abteilungen zerlegt, den Allgemeinen Fonds und den Landesbaufonds.
1917 (3)
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23. Februar 1917Die Regierung läßt dem Landtage auf sein Ersuchen einen Gesetzentwurf über die Erheb. einer außerordentl. Landeskriegssteuer zugehen.
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8. März 1917Der Landtag stimmt mit 28 gegen 15 Stimmen dem Gesetzentwurf zu, der zu dem Reichszuschlag zur Kriegsgewinnsteuer von 20% noch einen Landeszuschlag von 10% vorsieht.
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5. November 1917Zusammentritt des Landtags.
1918 (5)
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21. Februar 1918Wiederzusammentritt des Landtages.
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19. März 1918Schluß der Landtagstagung.
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5. November 1918In der Thronrede kündigt der Großherzog an, daß der Volksvertretung ein ständiger Einfluß auf die Führung der Staatsgeschäfte gesichert werden soll.
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10. November 1918Thronverzicht des Großherzogs.
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11. November 1918Graf v. Galen, M. d. R. (Ztr.), Oldenburg, 53 J.