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Chronik Hamburg
Alle Staaten der Chronik · Mehr über Hamburg
1860 (2)
1861 (2)
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17. Oktober 1861Die Bürgerschaft von Hamburg beschließt den Senat dringend zu ersuchen, bei den obschwebenden Verhandlungen zum Schutze der deutschen Küsten im Sinne wie Bremen eingeleitet (durch eine Flottenconvention mit Preußen) zu wirken und den betre…
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24. Dezember 1861Der Bericht des Ausschusses der Bürgerschaft schließt mit dem Antrag auf Einführung der Gewerbefreiheit.
1862 (4)
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8. Januar 1862Die Bürgerschaft beschließt, das bisherige Recrutirungsgesetz beizubehalten und verwirft mit 85 gegen 52 Stimmen den Antrag, durch eine Commission untersuchen zu lassen, ob nicht durch eine Militär- und Flottenconvention mit Preußen die au…
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5. März 1862Die Bürgerschaft entscheidet sich für Einführung der Gewerbefreiheit.
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19. März 1862Die Bürgerschaft verwirft mit großer Mehrheit das Prinzip der Freizügigkeit.
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31. Oktober 1862Die Wahlen zur Bürgerschaft fallen entschieden democratisch aus.
1863 (6)
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24. Juni 1863Die Bürgerschaft verwirft den von ihrem Ausschusse ausgearbeiteten Antrag auf Einführung eines Milizsystemes wie in der Schweiz mit dem Prinzip allgemeiner Wehrpflicht.
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20. November 1863Eine schleswig-holsteinische Volksversammlung ist von der Polizei dreimal aufgelöst worden und wird erst geduldet, da sie sich von der Altona benachbarten Vorstadt St. Pauli auf die andere Seite Hamburgs zurückzieht.
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27. November 1863Die Polizei schließt das Bureau des schleswig-holsteinischen Comité als angebliches Werbebureau.
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29. November 1863Der Bürgerausschuß lehnt den Antrag, die Bürgerschaft möge den Senat zu Anerkennung des Herzogs Friedrich auffordern, mit 10 gegen 8 Stimmen ab.
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11. Dezember 1863Die Bürgerschaft beschließt in außerordentlicher Sitzung einstimmig, dem Senat zu erklären, Hamburg wolle den Herzogthümern mit allen Kräften beistehen, und von demselben die Anerkennung des Herzogs Friedrich zu verlangen.
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21. Dezember 1863Die militärischen Uebungen in der Turnhalle von St. Pauli und noch in einem andern Local werden in Folge drohenden Verlangens der Generals der österr. Bundestruppen von den hamburgischen Behörden geschlossen.
1864 (14)
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19. Januar 1864Couriere der preußischen Regierung zeigen dem Senat einfach an, daß am folgenden Tage ein preußisches Corps in die Stadt einrücken und Quartier machen werde.
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8. Februar 1864Der Senat verlangt von der Bürgerschaft dringlich, die für Kriegsrüstungen bewilligte 1 Mill. M. B. auf 2 Mill. zu erhöhen.
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10. Februar 1864Die Bürgerschaft lehnt die vom Senat für den Schutz der Küste geforderte Erhöhung des schon bewilligten Credites von 1 auf 2 Mill. Mark B. in geheimer Sitzung ab.
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20. Februar 1864Der Senat legt doch endlich Beschlag auf die dänische Post- und Telegraphenverwaltung.
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3. März 1864Erklärung der Majorität der Bürgerschaft gegen die bisherige Haltung des Senats in der schleswig-holsteinischen Frage:
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7. März 1864Der Senat erklärt dem Bürgerausschuß auf seine Mittheilungen vom 11. Dec., 6. Januar (und 3. März) in der schleswig-holsteinischen Sache, er habe bisher keine Antwort gegeben, weil er die früheren Beschlüsse nur für den Ausdruck der Wünsch…
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16. März 1864Die Bürgerschaft genehmigt mit 96 gegen 41 Stimmen die drei vom Senat für untrennbar erklärten Gesetzesentwürfe über Staatsangehörigkeit und Bürgerrecht, über Gewerbefreiheit und über Aufhebung der Realgerechtsame.
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3. April 1864Die Mündung der Elbe wird von dänischen Kriegsschiffen blokirt.
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26. April 1864Die Bürgerschaft bewilligt in zweiter Berathung die vom Senat geforderte zweite Mill. M.B. für Küstenschutz.
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25. Mai 1864Die Bürgerschaft lehnt mit 90 gegen 59 Stimmen den Antrag des Senats bez. einer obligatorischen Bürgerrechterwerbung bloß für die mit 3000 M. B. Besteuerten ab und ebenso mit 78 gegen 71 Stimmen den Antrag der Linken, den Erwerb des Bürger…
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8. Juni 1864Die Bürgerschaft lehnt mit 83 gegen 71 Stimmen zum drittenmal das vom Senat geforderte obligatorische Bürgerrecht aller mit 3000 M.B. Einkommen besteuerten Staatsangehörigen ab.
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August 1864Eine Bekanntmachung des Senats publicirt die von Hamburg und Lübeck am 22. Juli mit den Bundescommissären für Holstein abgeschlossenen Telegraphenverträge.
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26. Oktober 1864Die Bürgerschaft fügt sich endlich dem Willen des Senats bezüglich der Bürgerrechtserwerbung und genehmigt die drei Gesetze über Staatsangehörigkeit und Bürgerrecht, über Gewerbefreiheit und über Entschädigung wegen Aufhebung der Realrecht…
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26. Oktober 1864Die Bürgerschaft fügt sich endlich dem Willen des Senats bezüglich der Bürgerrechtserwerbung und genehmigt die drei zusammenhängenden Gesetze über Staatsangehörigkeit und Bürgerrecht, über Gewerbeverhältnisse (Gewerbefreiheit) und über Ent…
1865 (10)
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Januar 1865Petitionen für und gegen einen Anschluß an den Zollverein.
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7. Januar 1865Petition von Gewerbtreibenden an den Senat um Beitritt zum Zollverein.
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27. Januar 1865Eine Petition der Manufacturisten an den Senat erklärt sich gegen einen Anschluß an den Zollverein und wünscht lediglich einen Vertrag mit demselben wie Bremen.
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Juni 1865Zahlreiche Arbeiterstrikes.
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3. Juni 1865Eine zahlreiche Versammlung nimmt bezüglich der Verhältnisse, welche bei einer möglichen Einverleibung von Schleswig-Holstein, Lauenburg und den beiden Mecklenburg in den Zollverein in Bezug auf die Stellung Hamburgs in Frage stehen werden…
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7. Juni 1865Die Bürgerschaft verwirft den vom Senat abgeschlossenen Vertrag wegen Uebernahme des hamburgischen Reitercontingentes durch Oldenburg.
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15. September 1865Die holsteinische Telegraphenstation wird von der neuen österr. Regierung in Holstein (nach dem früheren Vertrage zwischen den Bundescommissären und Hamburg) an Hamburg wieder überlassen.
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23. bis 26. Oktober 1865Neuwahlen zur Bürgerschaft.
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30. November 1865Bei den Neuwahlen der Grundeigenthümer zur Bürgerschaft unterliegen die Democraten gegen die Liberalen in heftigem Wahlkampfe.
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9. Dezember 1865Die Bürgerschaft genehmigt die Einführung des deutschen Handelsgesetzbuches, die vom Senat schon unter dem 31. Mai 1861 beantragt worden war.
1866 (4)
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4. Juli 1866Der Senat erklärt den Vertrauensmännern der Bürgerschaft, daß er seinen Widerstand gegen das preußische Bündniß aufgebe.
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9. November 1866Die Bürgerschaft genehmigt das ihr vom Senate vorgelegte Parlamentswahlgesetz, doch mit dem Zusatze einer Bestimmung bez. Diäten.
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13. Dezember 1866Die Bürgerschaft beharrt in der Frage des Parlamentswahlgesetzes auf ihrem Beschlusse bez. Diäten.
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22. Dezember 1866Der Senat läßt seinen bisherigen Widerstand bez. der Diätenfrage im Parlamentswahlgesetz auf einen Wink von Berlin hin fallen.
1867 (7)
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Januar 1867Lebhafte Agitation für und gegen einen Eintritt Hamburgs in den Zollverein.
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16. Mai 1867Die Bürgerschaft beschließt mit großer Mehrheit, der Senat möge bei Eintritt Mecklenburgs und der Elbherzogthümer in den Zollverein schleunigs dafür Sorge tragen, daß das Gebiet des Freihafens so eng wie möglich begrenzt werde, damit es de…
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1. Juli 1867Hamburg kauft von Lübeck seinen Antheil an den sog. Vierlanden um 400,000 M. B. (160,000 Thlr.).
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4. September 1867Der Senat weigert sich entschieden, auf das von der demokratischen Linken der Bürgerschaft betriebene Begehren einer Revision der Verfassung, um dieselbe in Folge des norddeutschen Bundes auf eine einfache Stadtverfassung herabzusetzen, ei…
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11. September 1867Differenzen zwischen Senat und Bürgerschaft über die Neuwahl eines Senators und die Revision der Verfassung.
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13. bis 17. November 1867Die Mehrheit der Bürgerschaft beharrt gegenüber dem Senat auf ihrem Begehren einer Verfassungsrevision vor 1870.
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9. Dezember 1867Wahl eines Senators; Niederlage der demokratischen Partei.
1868 (3)
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2. März 1868Der Senat erklärt sich dem Antrage der Bürgerschaft gegenüber zur Revision der Verfassung geneigt.
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Oktober 1868Die demokratische Partei unterliegt bei den Ergänzungswahlen der Bürgerschaft.
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26. Oktober 1868Der seit 20 Jahren bestandene Verein für Beförderung der Handelsfreiheit löst sich, als gegenstandslos geworden, auf.
1869 (1)
1879 (1)
1880 (8)
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20. Februar 1880Bei der Neuwahl der Vertreter der Bürgerschaft unterliegt die Partei des Anschlusses an den Zollverein vollständig.
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27. April 1880Bei der Reichstagswahl im zweiten Hamburger Wahlkreise erhält Rieger (nat.-lib.) 3583, Ree (Fortschr.) 6451, Hartmann (Socialist) 13,155 Stimmen; Leßterer ist somit gewählt.
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1. Mai 1880Auf telegraphische Ordre von Berlin aus werden sämmtliche bisher für den Hamburger Viehmarkt zugestandenen Abfertigungs-Erleichterungen sistirt.
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5. Mai 1880In Hamburg wird aufs eifrigste gegen die Schritte des Reichskanzlers für den Zollanschluß agitirt.
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9. Juli 1880Die Zollanschlußpartei macht vorerst ein vollständiges Fiasco.
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5. November 1880In Folge des kleinen Belagerungszustandes sind aus Hamburg und Umgebung bis jetzt bereits 74 Socialdemocraten ausgewiesen worden.
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20. November 1880Die „Nordd. Allg. Ztg.“ veröffentlicht eine Eingabe von 32 Hamburger Kaufleuten, darunter eine Reihe hervorragender Handelssirmen, an den Reichskanzler, welche, dem Eintritt Hamburgs in den Zollverband geneigt, denselben um eine authentisc…
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31. Dezember 1880Auf Grund des Socialistengesetzes sind in den letzten Tagen wieder 31 Socialdemocraten aus der Stadt und ihrer Umgebung ausgewiesen worden.
1881 (11)
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3. Januar 1881Die weit überwiegende öffentliche Meinung der Stadt scheint dem Zollanschluß noch immer nicht, oder doch nur sehr wenig geneigt zu sein.
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14. März 1881scheint nachgerade wenigstens die Möglichkeit eines Zollanschlusses ins Auge fassen zu wollen, indem der Senat vertrauliche Verhandlungen mit dem Reichskanzler darüber anknüpft.
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28. März 1881[Deutsches Reich: Hamburg.] Der Senat hat sich nachgerade doch entschlossen, über die Freihafenfrage mit dem Reichskanzler zu unterhandeln
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28. März 1881Der Senat hat sich entschlossen, mit dem Bundesrathe und der Reichsregierung, d. h. dem Fürsten Bismarck, bez. der Freihafenstellung in förmliche Unterhandlung zu treten und wo möglich zu verständigen.
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6. April 1881Die Bürgerschaft wählt die vom Senat gewünschten Vertrauensmänner.
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12. April 1881Eine zahlreich besuchte Versammlung des sog. „Ehrbaren Kaufmanns“ beschließt bez. der Zollanschlußunterhandlungen folgende Resolution
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14. April 1881Die Mehrzahl der Mitglieder der Vertrauenscommission der Bürgerschaft stimmt der Eröffnung formeller Verhandlungen über die Bedingungen des eventuellen Zollanschlusses Hamburgs zu.
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23. April 1881Eine Versammlung der angesehensten Rheder Hamburgs erörtert die Denkschrift des Reichskanzlers betr. Unterstützung der Handelsmarine und beschließt, folgende Resolution zur Kenntniß des Reichstags zu bringen
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6. Mai 1881Die Unterhandlungen mit Hamburg über seinen Eintritt in den Zollverband sind nunmehr in vollem Gange.
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15. Juni 1881Die Bürgerschaft genehmigt den mit dem Reichskanzler abgeschlossenen Vertrag mit 106 gegen 46, also mit 5 Stimmen über die erforderliche Zweidrittelmehrheit.
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15. Juni 1881Die Bürgerschaft genehmigt den vom Senat mit dem Reichskanzler abgeschlossenen Vertrag bez. den Zollanschluß mit 106 gegen 46, also mit 5 Stimmen über die erforderliche Zweidrittelmehrheit.
1882 (4)
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20. April 1882Der russische Geschäftsträger in Hamburg beschwert sich beim Senat über einen seiner Sekretäre, Dr. Julius Eckardt, wegen seiner Publikationen über russische Zustände.
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11. November 1882Die aus Senat und Bürgerschaft gemischte Kommission stellt bez. des Zollanschlusses den Antrag, einen Generalplan für den zu erstattenden Zollkanal etc. etc. zu genehmigen, dessen Kosten den Gesamtbetrag von 103.700.000 Mark erreichen würd…
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29. November 1882Der Senat genehmigt den Antrag der gemischten Kommission für Ausführung der erforderlichen Bauten behufs Anschluß an den Zollverein im Wesentlichen und beschließt, die Genehmigung desselben auch bei der Bürgerschaft zu beantragen mit einem…
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5. Dezember 1882Ein Schreiben des Reichskanzlers an den Senat erklärt die Ansicht desselben, Hamburg sei dem Reiche gegenüber verpflichtet, den Zollkanal in der vorgeschlagenen Ausdehnung und mit dem dadurch bedingten großen Kostenaufwande herzustellen, f…
1883 (6)
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16. Januar 1883Infolge des reichskanzlerischen Schreibens vom 5. Dezember (s. d.) beschließt die gemischte Kommission von Senat und Bürgerschaft ein etwas weniger kostspieliges Freihafenprojekt, das aber immerhin noch auf 92.200.000 M. zu stehen kommt un…
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28. Februar 1883Bürgerschaft und Senat haben sich untereinander und mit dem Reichskanzler über den Kanalbau behufs Eintritt in die Zolllinie geeinigt.
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28. Februar 1883Bürgerschaft und Senat haben sich über das Zollanschlußprojekt und den dafür erforderlichen Kanalbau geeinigt.
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29. Juni 1883Bei einer Wahl zum Reichstage siegt in der Stichwahl der Sozialdemokrat Bebel mit 11,711 Stimmen über den Fortschrittler Rabe mit 11,608 Stimmen.
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3. Juli 1883Eröffnung einer internationalen landwirtschaftlichen Tierausstellung.
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Anf. September.Auf Grund des sog. kleinen Belagerungszustandes werden 10 der sozialdemokratischen Propaganda Verdächtige ausgewiesen.
1884 (3)
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13. Mai 1884Ein Hamburger Konsortium kauft die bisher in englischen Händen befindlichen Aktien der „Deutschen Handels- und Plantagen-Gesellschaft der Südseeinseln“ im Nennbetrage von 100,000 Pfd St. um 19,000 Pfd. St. an.
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29. August 1884Attentat auf einen Bankier, wahrscheinlich durch Anarchisten. Die Verletzung ist nicht lebensgefährlich. Der Hauptattentäter wird ergriffen.
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4. September 1884Hier bildet sich eine deutsch-afrikanische Handelsgesellschaft, welche bezweckt, die Handelsverbindungen zwischen Deutschland und Westafrika zu erweitern und neue Niederlassungen in Westafrika zu gründen.
1885 (1)
1886 (1)
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2. Januar 1886Wahl des Wortführers des Bürgervorsteherkollegs.
1888 (1)
1890 (2)
1892 (1)
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22. August 1892In Hamburg bricht die Cholera aus.
1894 (1)
1896 (1)
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Ende November. Dezember.Großer Strike der Hafenarbeiter Hamburgs. Haltung der Presse.
1897 (4)
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Januar 1897Hafenstreik. Aufruf zu Sammlungen für die Streikenden. Diskussion in der Presse.
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10. Februar 1897Senatsbeschluß über Regelung des Verhältnisses zwischen Arbeitern und Arbeitgebern.
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3. bis 9. Oktober 1897Parteitag der deutschen Sozialdemokratie. Parteipresse; Militärfrage; Verhältnisse zu anderen Parteien; Beteiligung an den Landtagswahlen.
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1. Dezember 1897Es wird ein Hafen-Inspektor zum Schutz der Hafenarbeiter gegen Gefahren für Leben und Gesundheit angestellt.
1898 (2)
1899 (4)
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10. bis 12. Januar 1899Der deutsche Seemannstag beschließt eine Petition an den Reichstag, in die Seemannsordnung die Sicherstellung des Koalitionsrechts der Seeleute aufzunehmen
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28. Juli 1899Bürgermeister Versmann, Bevollmächtigter zum Bundesrat, †.
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10. bis 11. September 1899Parteitag der deutsch-sozialen Reformpartei. Parteiprogramm.
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18. Oktober 1899Beim Stapellauf des Linien-schiffes „Kaiser Karl der Große“ bringt der Kaiser folgenden Trinkspruch über die Notwendigkeit einer starken Flotte aus
1900 (1)
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Ende September.Schluß eines großen Ausstandes der Werftarbeiter.
1901 (2)
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15. April 1901Die Deutsch-Ostafrika-Linie richtet infolge eines Vertrages mit dem Reiche direkte Fahrten über Westafrika nach Kapstadt ein.
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8. August 1901Graf Waldersee landet auf der „Gera“ und wird von Bürgermeister und Senat sowie im Auftrage des Kaisers von dem kommandierenden General des 9. Armeekorps v. Wittich empfangen.
1902 (4)
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5. Mai 1902Konferenz der Zentralstelle für Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen. Die Verhandlungen betreffen Fürsorge für die schulentlassene männliche Jugend, Pflege bedürftiger Kranker und Wohnungsfragen.
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28. Mai 1902Die Generalversammlung der Hamburg-Amerikanischen Paketfahrtgesellschaft genehmigt ein Abkommen mit den amerikanischen Schiffahrtsgesellschaften.
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20. Juli 1902Der Dampfer „Primus“ sinkt infolge einer Kollision. 109 Passagiere ertrinken.
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Ende August.Die Reederei A. C. de Freitas kauft den Lloyd Braziliero an, der etwa 50 Seedampfer mit 40 000 Tonnen besitzt.
1903 (3)
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20. Juni 1903Der Kaiser nimmt teil an der Enthüllungsfeier eines Kaiser Wilhelm-Denkmals und erwidert auf die Ansprache des ersten Bürgermeisters
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14. bis 16. September 1903Tagung des Vereins für Sozialpolitik.
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4. Oktober 1903Der Parteitag der deutsch-sozialen Reformpartei fordert nach Vorträgen der Abg. Liebermann v. Sonnenberg und Raab den Schutz des Reichstagswahlrechts und den Ausbau des Koalitionsrechts und der Versicherungsgesetze.
1904 (6)
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12. bis 20. Februar 1904Bürgerschaftswahlen
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20. Mai 1904Generalleutnant v. Trotha reist nach Südwestafrika ab.
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28. Juni 1904Der König von England besucht Hamburg und erwidert auf die Begrüßung des Bürgermeisters
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5. Juli 1904Der Kaiser richtet aus Anlaß des Todes des Bürgermeisters Hachmann folgendes Telegramm an den Hamburger Senat
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6. September 1904Bei einem Festmahl erwidert der Kaiser auf die Begrüßung des Oberbürgermeisters
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18. bis 24. September 1904Sozialdemokratischer Parteitag.
1905 (2)
1906 (7)
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17. bis 19. Januar 1906Wahlrechtsdemonstrationen in Hamburg
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31. Januar 1906Die Bürgerschaft genehmigt mit 120 gegen 35 Stimmen die Wahlrechtsvorlage.
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Anfang Mai.Wegen der Feier des 1. Mai werden 5—6000 Hafenarbeiter auf zehn Tage ausgesperrt.
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2. Juni 1906Feierliche Enthüllung des Bismarckdenkmals durch Senat und Bürgerschaft.
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7. Juli 1906Die Bürgerschaft genehmigt den Antrag des Senats auf Bewilligung von 7 Millionen Mark zur Umgestaltung der Trinkwasserzuführungsanlagen aus hygienischen Gründen unter Abschaffung der in den Häusern befindlichen Wasserreservoirs.
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11. Juli 1906Die Bürgerschaft genehmigt einen Antrag des Senats, staatlichen Angestellten und Arbeitern eine mit 200 Mark beginnende Rente für Alter und Invalidität auszusetzen.
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5. bis 6. Oktober 1906Der deutsch-evangelische Lehrerbund spricht sich gegen die Entchristlichung der Schule aus.
1907 (5)
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11. Januar 1907Schluß eines Konflikts zwischen dem Verein Hamburger Reeder und dem Verein deutscher Schiffsoffiziere wegen Subordinationsfragen.
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1. bis 8. Februar 1907Bei den allgemeinen Wahlen zur Bürgerschaft werden gewählt: 10 Sozialdemokraten (+ 5), ein Antisemit, 8 linkes Zentrum, 3 Rechte, 8 Linke, 7 vereinigte Liberale (+ 3), 1 Wildliberaler.
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1. März bis 22. April 1907Ausstand der Schauerleute.
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7. Mai 1907Der Verband deutscher Seeschiffswerften schließt mit einer Kommission der Werftarbeiter und mehrerer Arbeiterverbände einen Vertrag über Lohn und Arbeitszeit.
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21. Mai 1907Es konstituiert sich ein Bund vaterländischer Arbeitervereine.
1908 (3)
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27. März 1908Bürgermeister Dr. Mönckeberg, 69 Jahre alt, †.
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20. Oktober 1908Eröffnung des Kolonialinstituts, das eine Zentralstelle für alle kolonialen Bestrebungen werden soll.
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26. bis 31. Dezember 1908Der 9. Zionistenkongreß wird von 600 Teilnehmern, darunter 140 Russen, besucht.
1909 (7)
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9. Januar 1909Der Senat ließ der Bürgerschaft den Staatsvertrag mit Preußen über die Verbesserung des Elbfahrwassers, die Schaffung eines Seeweges nach Harburg und über gegenseitige Gebietsabtretungen zugehen.
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8. Februar 1909In Hamburg † der Bürgermeister Johann Otto Stammann, 73 Jahre alt.
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20. März 1909Der große Kreuzer „Von der Tann“ (17000 Tonnen) wird als erster deutscher der sogenannten „Invincible-Klasse“ vom Stapel gelassen.
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17. September 1909Der Senat lehnt das Ersuchen des Verlegers Campe, für das Heine-Denkmal einen öffentlichen Platz anzuweisen, ohne Angabe der Gründe ab.
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27. Oktober 1909Hamburgisches Staatsbudget für 1910.
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3. November 1909Bei den Stadtverordnetenwahlen der dritten Abteilung verlieren die Liberalen drei Sitze an die Sozialdemokraten.
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20. Dezember 1909Der Verein Hamburger Reeder richtet an den Reichskanzler das Ersuchen, im Interesse der deutschen Schiffahrt und der deutschen Eisenindustrie die Bergwerksgerechtsamen der Gebrüder Mannesmann in Marokko dem deutschen Einfluß zu sichern.
1910 (12)
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1. Februar 1910Bürgerschaftswahlen.
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16. Februar 1910Das Istbudget für 1909 zeigt einen Fehlbetrag von nur 3813000 Mark an Stelle des im Sollbudget veranschlagten Defizits von 17 ½ Millionen Mark.
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28. Februar 1910Bei der Notabelnwahl verliert die Rechte 8 von den von ihr zu verteidigenden 20 Sitzen.
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23. März 1910Antrag auf Erweiterung des Hafens.
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13. April 1910Die Bürgerschaft bewilligt auf Antrag des Senats einstimmig 1339300 Mark zur Erbauung eines Instituts für Schiffs- und Tropenkrankheiten.
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5. August 1910Streik von 10000 Werftarbeitern.
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6. Oktober 1910Die bei den Seeschiffswerften beschäftigten Gewerkschaften schließen einen Akkord mit den Arbeitgebern unter Erhöhung ihrer Löhne.
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14. Oktober 1910Die Sozialdemokraten protestieren in 25 Massenversammlungen wegen der Vorgänge in Moabit gegen das Scharfmachertum in Preußen.
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3. November 1910Unter den Zeichnungen für die „wissenschaftliche Stiftung“ befindet sich eine in Höhe von 500 000 Mark von Otto Beit in London, dem Bruder des Begründers.
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9. November 1910Das vom Senat der Bürgerschaft überreichte Budget für 1911 schließt ohne Mehrausgaben für Beamtengehälter mit einem Fehlbetrag von 16,8 Millionen Mark ab.
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2. Dezember 1910Die Erdgasquelle in Neuengamme wird abgeschlossen.
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5. Dezember 1910Für 1911 wählt der Senat Dr. Bredöhl zum ersten, Dr. Burchard zum zweiten Bürgermeister.
1911 (13)
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16. Februar 1911Das Budget für 1910.
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4. Mai 1911Adolf Wörmann, Chef der Reederei-Firma C. Wörmann †, 63 Jahre alt.
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9. Mai 1911Protest gegen die preußische Dänenpolitik.
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20. Mai 1911Zwischen den Vertretern des Kali-Syndikats und der amerikanischen Kalivertriebsgesellschaften kommt ein Kompromiß zustande.
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10. Juni 1911Stapellauf des Linienschiffes „Friedrich der Große“ (Ersatz Heimdal).
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8. August 1911Durch zwei ungetreue Beamte werden bei der Reichsbank-Hauptstelle Wertpapiere im Werte von 1. Million Mark unterschlagen.
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27. August 1911Aus der Rede des Kaisers beim Festmahl des Hamburger Senats.
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31. August 1911Rückkehr des Herzogs Adolf Friedrich zu Mecklenburg von seiner zweijährigen Forschungsreise im Innern Afrikas.
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9. September 1911Erster internat. Monistenkongreß.
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4. Oktober 1911Die Bürgerschaft lehnt den Antrag der Liberalen auf Bewilligung einer Teuerungszulage an die Beamten, sowie den gleichen Antrag der Sozialdemokraten für die Staatsarbeiter ab.
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18. Oktober 1911Die Bürgerschaft nahm den Gesetzentwurf auf Erhebung einer Lustbarkeitssteuer an; die Steuer soll 1100000 Mark einbringen.
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24. Oktober 1911Der Ostasiatische Verein hat eine Eingabe an den Reichstag gerichtet, in der er dringend für die Schaffung kleiner Aktien in den deutschen Schutzgebieten eintritt.
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6. Dezember 1911Der Senat wählt für das Jahr 1912 Bürgermeister Dr. Burchard zum Ersten und Dr. Schröder zum Zweiten Bürgermeister.
1912 (15)
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21. Februar 1912Günstiges Ergebnis der Rechnung des Staatshaushalts von 1911.
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27. Februar 1912Zum Verbandsdirektor von Groß-Berlin wird der Berliner Stadtkämmerer Dr. Steiniger gewählt.
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8. März 1912Bildung der „Hamburgischen Konservativen Vereinigung“, um im Anschluß an die deutsch-konservative und die Reichspartei die Hamburgischen Interessen zu fördern.
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22. April 1912Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage über die Gründung einer Universität mit 43 gegen 26 (darunter 22 Sozialdemokraten) Stimmen an.
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8. Mai 1912Der Oberbürgermeister Dr. Kirschner wiederholt sein Entlassungsgesuch vom 3. März.
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23. Mai 1912Der Kaiser wohnt der Taufe des „Imperator“ der Hamburg-Amerika-Linie, des größten Schiffes der Welt, bei.
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25. Mai 1912Die Maschinisten von 100 Schleppdampfern legen wegen nicht bewilligter Lohnforderungen die Arbeit nieder.
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3. Juni 1912Tagung der Deutschen Kolonialgesellschaft in Gegenwart der Herzöge zu Mecklenburg und des Prinzen Konrad von Bayern.
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8. Juni 1912Einweihung der Weichselbrücke von Althof nach Troyl, die von der Stadt mit einem Aufwand von fast zwei Millionen Mark erbaut ist.
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6. September 1912Hamburg. Tod des regierenden Bürgermeisters Dr. Burchard.
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6. September 1912Der regierende Bürgermeister Dr. Johann Heinrich Burchard †. 60 Jahre alt.
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18. September 1912An Stelle des verstorbenen Bürgermeisters Dr. Burchard ist der Rechtsanwalt Dr. Max Schramm zum Senator gewählt worden.
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9. Oktober 1912Die Bürgerschaft genehmigte den Senatsantrag betreffend den Anschluß der Landgemeinden Großborstel, Alsterdorf, Ohlsdorf, Fuhlsbüttel, Kleinborstel sowie eines Teils von Billwärder und Niederborstel an die Stadt Hamburg.
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22. Oktober 1912Nachdem das Jahr 1912 mit einem Defizit von 201/2 Millionen Mark abgeschlossen hat, ergibt auch das Budget für 1913 ein Defizit von fast 9 Millionen Mark.
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25. Oktober 1912Oberbürgermeister Wermuth über Berlins Fleischversorgung.
1913 (27)
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7. Januar 1913Max Grube (bisher Intendant des Hoftheaters in Meiningen) wird zum künstlerischen Leiter des Deutschen Schauspielhauses gewählt.
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29. Januar 1913Der Präsident der Bürgerschaft, Landgerichtspräsident Engel, legt mit Rücksicht auf sein hohes Alter sein Amt in der Bürgerschaft nieder.
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30. Januar 1913Wahlen zur Bürgerschaft.
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2. Februar 1913Bürgerschaftswahlen.
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15. Februar 1913Ermäßigung des Defizits von 1912.
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18. Februar 1913Grundeigentümerwahlen zur Bürgerschaft.
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1. März 1913Notabelnwahlen. Zusammensetzung der ganzen Bürgerschaft.
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8. April 1913Exposé der Handelskammer gegen die Gründung einer Hamburger Universität nach den Vorschlägen des Senats.
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14. April 1913Der Reformator der Dressur wilder Tiere Karl Hagenbeck †, 69 Jahre alt.
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25. April 1913Hebung des Hecks des Torpedoboots „S 178“.
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4. Mai 1913Stapellauf des Linienschiffs „Großer Kurfürst“ auf der Vulkanwerft als „Ersatz Kurfürst Friedrich Wilhelm“.
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14. bis 15. Mai 191324. Evangelisch-sozialer Kongreß.
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14. Juni 1913Verschiebung des Stapellaufs des großen Kreuzers „Derfflinger".
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1. Juli 1913Stapellauf des großen Kreuzers „Derfflinger“.
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8. Juli 1913Fahrt des Kaisers auf dem „Imperator“ der Hamburg-Amerika-Linie um Helgoland.
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9. Juli 1913Der Kaiser tritt an Bord der „Hohenzollern“ die Nordlandsreise an.
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9. September 1913Ende des Werftarbeiterstreiks, der 18 bis 20 Prozent Arbeiter betroffen und 7 bis 8 Wochen gedauert hat.
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19. September 1913Zur Frage der Beteiligung an der Ausstellung in San Francisco.
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2. Oktober 1913Erhöhung der Gehälter der Senatoren.
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17. Oktober 1913In Hamburg I (Bebels Wahlkreis) ist der Sozialdemokrat Redakteur Stolten mit 17533 Stimmen gewählt worden.
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23. Oktober 1913Der Entwurf des Staatsbudgets für 1914 schließt im ordentlichen Etat bei einer Gesamteinnahme von Mk. 179632855 und einer Gesamtausgabe von Mk. 193162154 mit einem Fehlbetrag von Mk. 13529299.
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29. Oktober 1913Die Universitätsvorlage des Senats ist von der Bürgerschaft mit 80 gegen 73 Stimmen abgelehnt worden.
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31. Oktober 1913Der Magistrat hat beschlossen, eine Million Mark aus laufenden Mitteln (auf Einzelabruf) der Genossenschaft Berlin der Hausbesitzer zur Beschaffung und Sicherung von Hypotheken zur Verfügung zu stellen.
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8. November 1913Die Generalversammlung der Hamburg-Amerika-Linie genehmigt einstimmig die Kapitalserhöhung um 30 Millionen Mark auf 180 Millionen Mark.
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5. Dezember 1913Der Senat hat für das Jahr 1914 Bürgermeister Dr. Predoehl zum Ersten Bürgermeister, Senator Dr. von Melle zum Zweiten Bürgermeister gewählt.
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6. Dezember 1913Der Erweiterungsbau des Museums für Meereskunde wurde durch den Kultusminister Dr. Trott zu Solz feierlich eröffnet.
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17. Dezember 1913Der langjährige Führer der Rechten in der Bürgerschaft Dr. Wolffson †, 66 Jahre alt.
1914 (1)
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2. bis 4. März 1914Besuch des Reichskanzlers.
1915 (14)
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19. Januar 1915Die Handelskammer Hamburg begeht ihr 250jähriges Bestehen durch einen Festakt.
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12. Mai 1915Dr. Solf über deutsche Kolonialpolitik nach dem Krieg.
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19. Mai 1915Die Handelskammer nimmt in einer Denkschrift Stellung zu der Frage des Stickstoffmonopols und führt aus, daß durch das Monopol eine schwere Schädigung Hamburgs herbeigeführt werden würde, das der Hauptsitz des deutschen, ja des gesamten Sa…
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20. Mai 1915Die Tarifverträge der verschiedenen Kategorien von Hafenarbeitern laufen teils am 1. Juli d. J., teils im bevorstehenden Herbst ab.
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26. Mai 1915Die Handelskammer richtet anläßlich der Kriegserklärung Italiens folgendes Telegramm an den Reichskanzler
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7. Juni 1915Da die zur Bestreitung von durch den Krieg erwachsenden außerordentlichen Ausgaben von Senat und Bürgerschaft bewilligten Mittel bis auf rund 1360000 Mark verbraucht sind, diese Summe aber für in nächster Zeit zu gewärtigende Ausgaben nich…
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30. Juni 1915Die Bürgerschaft beschließt die Schaffung eines Hamburgischen Ehrenzeichens für Kriegsteilnehmer.
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1. August 1915Der Botschaftsrat v. Mutius wird zum preußischen Geschäftsträger in Hamburg ernannt.
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27. August 1915In der Sitzung der städtischen Kollegien werden Generalfeldmarschall von Hindenburg und der kommandierende General des X. Armeekorps, General der Infanterie von Emmich, zu Ehrenbürgern der Stadt Hannover ernannt.
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2. Oktober 1915Der bürgerschaftliche Ausschuß beschäftigt sich mit der Frage der Beseitigung der Schädigung der politischen Rechte durch den Krieg.
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20. Oktober 1915Der Verein Hamburger Reeder hält seine Jahresversammlung ab.
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23. Oktober 1915Amtlich wird bekanntgegeben, daß nach dem Entwurf des Haushaltsplanes für 1916 einer Einnahme von 175 159 335 Mark eine Ausgabe von 204 035 014 Mark gegenübersteht.
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8. November 1915Für den bisherigen Geschäftsträger bei der preußischen Gesandtschaft v. Mutius, der in die Zivilverwaltung des Generalgouvernements Warschau als politischer Mitarbeiter berufen worden ist, übernimmt Graf Quadt die Leitung.
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15. November 1915Der Senat erklärt seine Zustimmung zu dem von der Bürgerschaft angenommenen Initiativgesetzentwurf, durch den die sich aus dem Steuerzensus ergebenden Folgen des Krieges für den Erwerb des Hamburgischen Bürgerrechts und die Ausübung des Bü…
1916 (5)
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9. Februar 1916Die Bürgerschaftswahlen werden um ein Jahr hinausgeschoben.
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20. Juni 1916Die Bürgerschaft bewilligt ohne Erörterung weitere 10 Millionen Mark für die durch den Krieg erwachsenen Ausgaben.
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27. September 1916Die Bürgerschaft bewilligt debattelos für die durch den Krieg erwachsenden Ausgaben weitere zehn Millionen Mark.
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4. November 1916Staatshaushaltsplan.
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6. Dezember 1916Der Senat wählt Dr. Max Predoehl zum ersten und Dr. v. Melle zum zweiten Bürgermeister für das Jahr 1917.
1917 (7)
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12. Januar 1917Das Bürgerschaftsmitglied J. H. Garrels (Ver. Lib.) wird mit 78 gegen 50 Stimmen zum Senator gewählt.
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14. März 1917Eröffnung einer Ausstellung von Arbeiten in der Schweiz internierter deutscher Kriegsgefangener.
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14. April 1917Der Senat beantragt bei der Bürgerschaft die Zustimmung zur Einsetzung einer aus fünf Mitgliedern des Senats und zehn Mitgliedern der Bürgerschaft bestehenden Kommission, die über eine Aenderung des Gesetzes für die Wahlen zur Bürgerschaft…
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30. April 1917Eröffnung der Sozialen Frauenschule und des Sozialpädagogischen Instituts.
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2. Mai 1917Wiederaufbau des wirtschaftl. Lebens.
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11. Juli 1917Die Bürgerschaft nimmt mit allen gegen 7 Stimmen den Antrag des Verfassungsausschusses (s. S. 406) auf Wiederaufhebung des 1906 eingeführten Klassenwahlrechts für die Bürgerschaftswahlen, bei dem für die Einteilung der Wählergruppen das Ei…
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3. September 1917Kundgebung der Hamb. Kaufmannschaft gegen Präsident Wilson.
1918 (6)
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2. März 1918Die Staatshaushaltsabrechnung für 1917 weist nach der vom Senat herausgegebenen Schätzung an Einnahmen 206,1 Mill. M., an Ausgaben 389,7 Mill. M. auf, mithin einen Fehlbetrag von 183,6 Mill. M., gegen nur 49,3 Mill. M. Fehlbetrag im Vorans…
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17. April 1918Die Bürgerschaft nimmt den Staatshaushaltsplan für 1918 an und stimmt der Erhebung von zehn Einheitssätzen der Einkommensteuer 1918 zu.
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9. November 1918Albert Ballin, Generaldirektor d. Hamburg-Amerika-Linie, Hamburg, 61 J.
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12. November 1918Aufhebung der Staatsverfassung.
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18. November 1918Wiedereinsetzung von Senat und Bürgerschaft.
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8. Dezember 1918Der A.- u. S.-Rat beschloß, daß vom 1. Jan. ab der Religionsunterricht in allen öffentlichen Schulen und Erziehungsanstalten des ehemaligen hamburgischen Staates fortfällt.