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Chronik Bund und Reich 1866
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Januar
Februar
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19. Februar 1866Sämmtliche Zollvereinsregierungen haben den Handelsvertrag mit Italien ratifizirt, auch Württemberg, Hessen-Darmstadt, Kurhessen und Nassau, die letzteren jedoch sehr widerstrebend.
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19. Februar 1866Sämmtliche Zollvereinsregierungen, auch Kurhessen, Nassau, Württemberg und Hessen-Darmstadt haben trotz alles Widerstrebens nach und nach den Handelsvertrag mit Italien ratificirt und sich damit zur Anerkennung des Königr. Italien verpflic…
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22. Februar 1866Die Karlsruher Postconferenz lehnt mit den Stimmen Preußens und Badens die von Oesterreich beantragte sofortige Aufnahme Holsteins in den deutschen Postverein ab.
März
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12. März 1866Die Ratificationen des Handelsvertrags mit Italien werden in Berlin ausgetauscht.
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12. März 1866Die Ratificationen des Handelsvertrags mit Italien werden in Berlin ausgetauscht.
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14. März 1866verständigen sich über eine Etappenconvention in weiterer Ausführung der Gasteiner Convention.
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24. März 1866Der letzte Landgraf stirbt und sein Ländchen geht an Hessen-Darmstadt über, das sofort davon Besitz ergreift.
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24. März 1866Der Landgraf †. Das Land fällt an Hessen-Darmstadt.
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27. März 1866Keine deutsche Regierung entspricht der Aufforderung Preußens vom 24. d. M., einige suchen auszuweichen, die meisten weisen Preußen an den Bund.
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27. März 1866Die preußische Circulardepesche v. 24. d. M. wird den deutschen Regierungen von den Vertretern Preußens an den verschiedenen Höfen vorgelesen.
April
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7. April 1866erläßt folgende Erklärung:
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9. April 1866Preußen trägt nun wirklich am Bunde auf Einberufung eines Parlaments aus directen Wahlen und allgemeinem Stimmrecht behufs Reform der Bundesverfassung an und zwar in dem Sinne, daß die Bestimmung eines festen Termins für die Berufung des P…
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21. April 1866weist den preuß. Parlamentsantrag an einen besondern Ausschuß.
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21. April 1866Der preuß. Bundesreform-Antrag wird nach dem Verlangen Preußens mit Mehrheit an einen besonderen Ausschuß von 9 Mitgliedern gewiesen.
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22. April 1866Conferenz der Mittelstaaten in Augsburg: Bayern, Württemberg, Sachsen, Baden, Nassau, Darmstadt, Weimar, Coburg-Gotha und Meiningen nehmen daran Theil, Hannover und Kurhessen nicht.
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22. April 1866Conferenz der Mittelstaaten in Augsburg.
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26. April 1866Wahl des Bundesreform-Ausschusses.
Mai
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5. Mai 1866Sachsen legt seinen Depeschenwechsel mit Preußen dem Bunde vor und dringt auf eine beruhigende Erklärung Preußens.
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5. Mai 1866Sachsen legt seinen Depeschenwechsel mit Preußen vor und trägt darauf an, dasselbe darum anzugehn, daß durch geeignete Erklärung dem Bunde mit Rücksicht auf Art. 11 der Bundesacte volle Beruhigung gewährt werde.
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9. Mai 1866nimmt den Antrag Sachsens vom 5. d. M. mit 10 gegen 5 Stimmen an.
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9. Mai 1866Der Antrag Sachsens v. 5. d. M. wird mit 10 gegen 5 Stimmen — (Preußen, Kurhessen, Mecklenburg, 15. (Oldenburg) und 17. Curie (Hansestädte) — angenommen.
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11. Mai 1866Conferenz der Kriegsminister und Generalstabschefs der Mittelstaaten in Stuttgart.
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11. Mai 1866Die Bundesreform-Commission constituirt sich endlich nach Rückkehr des preuß. Gesandten aus Berlin und bezeichnet den Gesandten Bayerns als ihren Referenten.
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11. Mai 1866Conferenz der Kriegsminister und Generalstabschefs mehrerer Mittelstaaten in Stuttgart bezüglich Ergreifung gemeinsamer Maßregeln.
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12. Mai 1866Der Vorstand des Abgeordnetentages von 1862 ruft denselben auf den 20. d. M. nach Frankfurt zusammen.
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14. Mai 1866Neue Conferenz der Mittelstaaten in Bamberg.
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14. Mai 1866Conferenz der Mittelstaaten in Bamberg.
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14. Mai 1866erklären sich gegenüber dem Andringen Preußens zu einer neutralen Haltung bezüglich des obschwebenden Conflictes zwischen Oesterreich und Preußen bereit, jedoch ohne eine formelle Verpflichtung dazu eingehen zu wollen und nur unter Vorbeha…
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19. Mai 1866Die Staaten der Bamberger Conferenz stellen den Antrag auf gleichzeitige Abrüstung sämmtlicher Bundesglieder.
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19. Mai 1866Die auf der Bamberger Conferenz vertretenen 9 Staaten — Sachsen ausgenommen — stellen am Bunde den gemeinsamen Antrag auf gleichzeitige Abrüstung sämmtlicher Bundesglieder und zwar an einem von der Bundesversammlung zu vereinbarenden Tage.
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20. Mai 1866Versammlung des Abgeordnetentages in Frankfurt.
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20. Mai 1866Versammlung des Abgeordnetentages in Frankfurt.
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22. Mai 1866Oesterreichische Generäle treffen in außerordentlicher Mission in Hannover und Cassel ein.
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24. Mai 1866nimmt den Antrag vom 19. d. M. auf gleichzeitige Abrüstung aller Bundesglieder einstimmig an.
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24. Mai 1866Der mittelstaatliche Antrag vom 19. d. M. auf allseitige Abrüstung wird von der Bundesversammlung einstimmig angenommen.
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27. Mai 1866Eröffnungen der Landtage.
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30. Mai 1866Die Regierungen verlangen von den Landtagen außerordentliche Militärcredite, Bayern 31 1/2 Mill. fl.
Juni
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1. Juni 1866Oesterreich überantwortet die Entscheidung der schleswig-holsteinischen Frage den „Entschließungen des Bundes, denen von seiner Seite die bereitwilligste Anerkennung gesichert sei“ und erklärt zugleich, daß der Statthalter von Holstein die…
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1. Juni 1866Die auf der Conferenz der Mittelstaaten zu Bamberg am 14. Mai gefaßten Beschlüsse sind nunmehr von allen, zuletzt auch von Baden, ratifizirt worden.
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1. Juni 1866Neue Berathungen höherer Offiziere der mittel- und süddeutschen Staaten bez. gemeinsamer militärischer Maßnahmen
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2. Juni 1866Reise des Großherzogs von Baden nach Pillnitz zu einer Conferenz mit dem König von Sachsen: mißlungener Versuch einer Verständigung mit Preußen.
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9. Juni 1866beschließt einstimmig Oesterreich und Preußen zu ersuchen, ihre Truppen aus den Bundesfestungen Mainz und Rastatt sowie aus Frankfurt zurückziehen.
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9. Juni 1866Erklärung Preußens gegen den Schritt Oesterreichs v. 1. d. M. Antwort und Protest Oesterreichs:
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10. Juni 1866Die Preußen und Oesterreicher räumen Mainz, Rastatt und Frankfurt.
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11. Juni 1866Die Mittelstaaten unterhandeln mit Oesterreich bez. einer Bundesreform (directe Wahlen zum Parlament und Dreier-Directorium mit Turnus im Präsidium unter allen dreien).
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11. Juni 1866Oesterreich klagt am Bunde gegen Preußen wegen gewaltthätiger Selbsthilfe in Holstein und trägt auf Mobilmachung der gesammten Bundesarmee, die preuß. Bundesarmeecorps allein ausgenommen, an.
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14. Juni 1866erhebt den österreich. Antrag, die ganze Bundesarmee (gegen Preußen) zu mobilisiren, mit 9 gegen 6 Stimmen zum Beschluß.
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14. Juni 1866Die Bundesversammlung erhebt den Antrag Oesterreichs v. 11. d. M., jedoch ohne dessen Motive und mit Ausnahme der Ziffer 4 desselben (Wahl eines Bundesfeldherrn), mit 9 gegen 6 Stimmen zum Beschluß:
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15. Juni 1866Preußen richtet Sommationen an Sachsen, Hannover und Kurhessen, ihre Truppen sofort auf den Friedensstand zurückzuführen und sich dem preuß. Bundesreformantrag anzuschließen, widrigenfalls Preußen dieselben als im Kriegszustand gegen dasse…
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16. Juni 1866Preußen läßt seine Truppen unter Gen. Herwarth v. Bittenfeld in Sachsen, unter Gen. Bayer in Kurhessen, unter den Gen. Vogel von Falkenstein und Manteuffel in Hannover einrücken.
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16. Juni 1866Sachsen verlangt vom Bunde Hülfe wider Preußen.
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16. Juni 1866Der österreichische Präsidialgesandte erklärt, daß die kaiserl. Regierung allen bundesgetreuen Regierungen ausdrücklich ihren Besitzstand garantire.
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17. Juni 1866Die ersten Württemberger rücken zum Schutz der Bundesversammlung in Frankfurt ein.
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18. Juni 1866Die Preußen unter Gen. Herwarth besetzen Dresden.
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18. Juni 1866Eine Dep. des Ministers v. Oertzen an Preußen stellt zwei Bedingungen für die Theilnahme Mecklenburgs an der von Preußen beantragten Berufung des deutschen Parlaments: das Einverständniß Oesterreichs mit seiner Ausschließung von diesem Par…
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18. Juni 1866Auch Hannover und Kurhessen verlangen Bundeshülfe gegen Preußen.
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18. Juni 1866Der Prinz Alexander v. Hessen übernimmt durch Tagsbefehl den Oberbefehl über dasselbe.
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19. Juni 1866Die Preußen besetzen Leipzig.
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20. Juni 1866In Kurhessen übernimmt der preuß. Gen. v. Bayer die oberste Verwaltung des Kurfürstenthums.
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20. Juni 1866Zusammentritt des gemeinsamen Landtags.
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21. Juni 1866In Hannover bricht König Georg mit seiner Armee von Göttingen auf, um über Langensalza und Gotha die Vereinigung mit den Bayern zu suchen.
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21. Juni 1866Conferenz von Vertretern der drei freien Städte und Oldenburgs in Hamburg bezüglich der Forderung Preußens bezüglich eines Bündnisses.
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22. Juni 1866Die beiden preuß. Armeen unter dem Prinzen Friedrich Karl und unter dem Kronprinzen setzen sich in Bewegung und überschreiten die böhmische Grenze.
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23. Juni 1866In Kurhessen führen die Preußen den Kurfürsten als Gefangenen nach Stettin ab.
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23. Juni 1866Die deutsche Fahne wird auf dem Bundespalais aufgezogen; die Truppen des 8. Bundesarmeecorps legen die deutsche Armbinde an.
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24. Juni 1866Die Preußen unter dem Prinzen Friedrich Karl besetzen Reichenheim in Böhmen ohne Widerstand.
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24. Juni 1866Schlacht von Custozza. Sieg der Oesterreicher unter dem Erzh. Albrecht über die Italiener.
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26. Juni 1866Die preuß. Armee unter dem Prinzen Friedrich Karl rückt in Böhmen bis Liebenau, Turnau und Podol vor.
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26. Juni 1866Die Preußen unter dem Prinzen Friedrich Karl rücken bis Liebenau vor.
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26. Juni 1866Die Preußen von der Armee des Kronprinzen besetzen unter dem Gen. von Steinmetz Rachod nach kurzem Gefechte.
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26. Juni 1866Prinz Alexander von Hessen verlegt sein Hauptquartier nach Friedberg (Eisenbahnlinie Frankfurt-Gießen).
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27. Juni 1866Die preuß. Elbarmee unter Gen. Herwarth dringt in Böhmen bis zur Linie der Iser vor, geht über diesen Fluß und vereinigt sich mit der Armee des Prinzen Friedrich Karl.
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27. Juni 1866Die Preußen unter General Herwarth von Bittenfeld dringen bis zur Iser vor, gehen oberhalb Münchengrätz über diesen Fluß und vereinigen sich mit der Armee des Prinzen Friedrich Karl.
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27. Juni 1866Die Bundesversammlung beschließt, die Verwaltung Kurhessens Namens des Kurfürsten durch einen Bundescommissär führen zu lassen und ferner, den Oberbefehl über sämmtliche zum 7. bis 10. Bundesarmeecorps gehörige Truppen, mit Ausnahme der k.…
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27. Juni 1866Der Bundestag in Frankfurt überträgt den Oberbefehl über sämmtliche Bundesarmeecorps dem Prinzen Karl von Bayern in der Weise, daß „die oberste Leitung der Operationen der vereinigten Armeen Oesterreichs und des deutschen Bundes auf Grund …
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28. Juni 1866Die Preußen nehmen unter dem Prinzen Friedrich Karl Münchengrätz, unter dem Kronprinzen Trautenau und Burgersdorf und Skalitz.
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28. Juni 1866Die Preußen unter dem Prinzen Friedrich Karl besetzen unter heftigen aber vereinzelten Kämpfen Münchengrätz.
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29. Juni 1866Die Preußen nehmen Gitschin und Königinhof; alle ihre drei Armeen in Böhmen bewerkstelligen ihre Vereinigung.
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29. Juni 1866Schwarzburg-Rudolstadt und Schaumburg-Lippe erklären ihren Austritt aus dem Bunde, die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck, daß sie bis auf Weiteres sich nicht an der Thätigkeit der Bundesversammlung betheiligen würden.
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30. Juni 1866Der König von Preußen geht zur Armee ab.
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30. Juni 1866Ankunft des Königs Wilhelm auf dem Kriegsschauplatz in Reichenberg.
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30. Juni 1866Prinz Karl verlegt sein Hauptquartier nach Meiningen.
Juli
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1. Juli 1866Die Preußen unter dem Prinzen Friedrich Karl dringen bis Horziz vor.
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2. Juli 1866König Wilhelm verlegt sein Hauptquartier nach Gitschin.
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3. Juli 1866Schlacht von Königgrätz (Sadowa).
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3. Juli 1866Schlacht von Königgrätz. Niederlage der Oesterreicher.
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4. Juli 1866Oesterreich tritt Venetien an den Kaiser der Franzosen ab.
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4. Juli 1866Gefechte zwischen den Preußen und Bayern, die Bayern gehen zurück.
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4. Juli 1866Die Bundesversammlung beschließt die Befestigung der Stadt Frankfurt.
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5. Juli 1866In Wien fürchtet man bereits den Einmarsch der siegreichen Preußen: der Baarschatz der Bank wird nach Komorn zu transportiren angefangen.
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5. Juli 1866Sachsen-Weimar erklärt seinen Austritt aus dem Bunde.
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5. Juli 1866Die Minister Edelsheim (Baden), Varnbüler (Württemberg) und Dalwigk (Hessen-Darmstadt) gehen nach Frankfurt.
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5. Juli 1866Der Frankfurter Bundestag beschließt, den Bundesregierungen auf das Eindringlichste zu empfehlen, durch Organisation von Milizen, Landwehren und selbst auch Freicorps alle Wehrkräfte der in ihrer Selbständigkeit bedrohten deutschen Bundess…
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7. Juli 1866Der Kaiser von Oesterreich richtet ein Manifest an die Ungarn, freiwillig unter die Fahnen zu eilen zur Vertheidigung des überfallenen Reichs.
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8. Juli 1866Die Preußen besetzen Prag.
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10. Juli 1866Erzh. Albrecht wird zum Commandanten der gesammten operirenden Armeen Oesterreichs ernannt.
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10. Juli 1866Der Kaiser von Oesterreich richtet ein Manifest an seine gesammten Völker, in dem er erklärt, daß er nie in einen Frieden willigen werde, welcher die Grundbedingungen der Machtstellung des Reichs erschüttern würde, und sie zum Vertrauen un…
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10. Juli 1866Die Bundeskasse wird aus Frankfurt fortgebracht, Rothschild hat die Depositen herausgegeben.
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11. Juli 1866Der Frankfurter Bundestag beschließt, seinen Sitz nach Augsburg zu verlegen.
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11. Juli 1866Die Bundesversammlung beschließt, ihren Sitz „provisorisch“ nach Augsburg zu verlegen und theilt den Beschluß dem Senat von Frankfurt durch eine Note mit.
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11. Juli 1866Der Frankfurter Bundestag beschließt, seinen Sitz vor den anrückenden Preußen provisorisch nach Augsburg zu verlegen.
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12. Juli 1866Die Preußen rücken in Brünn ein.
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12. bis 13. Juli 1866Eine von Frankreich zwischen Preußen und Oesterreich vermittelte dreitägige Waffenruhe kommt nicht zu Stande.
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12. Juli 1866Eine Anzahl einflußreicher Männer Norddeutschlands, aus Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Mecklenburg und Kurhessen treten in Hannover zusammen und beschließen, eine Erklärung und Ansprache an die Deutschen im Süden im Sinne der Bestrebun…
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13. Juli 1866Eine von Frankreich vermittelte dreitägige Waffenruhe zwischen Oesterreich und Preußen kommt nicht zu Stande.
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13. Juli 1866Erzherzog Albrecht übernimmt den Oberbefehl über die österr. Armee an der Donau.
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13. Juli 1866Gefecht der Hessen bei Laufach; dieselben ziehen sich gegen Aschaffenburg zurück.
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14. Juli 1866Die Preußen rücken ins Erzherzogthum Oesterreich ein.
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14. Juli 1866Der Rumpfbundestag siedelt nach Augsburg über.
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14. Juli 1866Die Bundesgesandten verlassen Frankfurt und siedeln nach Augsburg über.
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14. Juli 1866Gefecht bei Aschaffenburg (Hessen und Oesterreicher).
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15. Juli 1866Benedek verläßt mit dem Reste seiner Armee Olmütz, um sie der österr. Armee an der Donau zuzuführen.
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16. Juli 1866Die Mainarmee unter Gen. Vogel v. Falkenstein rückt in Frankfurt ein.
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17. Juli 1866Die Preußen besetzen Lundenburg; eine Abtheilung derselben geht bei Horitz über die March auf ungarischen Boden.
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18. Juli 1866Die Preußen besetzen Darmstadt, Wiesbaden und Bieberich.
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18. Juli 1866Die Preußen besetzen Darmstadt und Wiesbaden.
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19. Juli 1866Die leitenden Minister von Bayern, Württemberg, Hessen und Baden treten in München zu Conferenzen zusammen.
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19. bis 21. Juli 1866Conferenz der Minister v. d. Pfordten (Bayern), Varnbüler (Württemberg), Dalwigk (Hessen) und Edelsheim (Baden) in München.
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20. Juli 1866Die Preußen wollen der Stadt Frankfurt eine neue Contribution von 25 Mill. Gulden auflegen; die Stadt weigert sich entschieden.
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21. Juli 1866Der bayerische Minister v. d. Pfordten geht nach Nickolsburg, um einen Waffenstillstand mit Preußen zu erzielen.
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21. Juli 1866Hauptquartier der Bayern in Würzburg und des 8. Bundesarmeecorps in Tauberbischofsheim.
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22. Juli 1866Letztes Gefecht zwischen Oesterreichern und Preußen bei Preßburg.
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22. Juli 1866Gefecht zwischen Preußen und Oesterreichern bei Blumenau unweit Preßburg, die preuß. Armee hat sich auf dem Marchfeld gegen Wien concentrirt, das Hauptquartier des Königs ist in Nickolsburg.
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23. Juli 1866Degenfeld, Karolyi und Brenner treffen österreichischerseits in Nickolsburg ein, um über die Friedenspräliminarien als Bedingung für einen Waffenstillstand zu unterhandeln.
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24. Juli 1866Die Preußen verlangen von Frankfurt drohender die Bezahlung der Kriegscontribution von 25 Mill.
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26. Juli 1866Abschluß des Waffenstillstandes und der Friedenspräliminarien zu Nickolsburg zwischen Oesterreich und Preußen.
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26. Juli 1866Abschluß des Waffenstillstands und des Präliminarvertrags für einen definitiven Friedensschluß zwischen Oesterreich und Preußen nach den zwischen Preußen und Frankreich vereinbarten Grundzügen.
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27. Juli 1866Die Preußen beschießen die bayerische Veste Marienberg.
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27. Juli 1866Die Preußen beschießen die bayerische Feste Marienberg.
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27. Juli 1866Das preuß. Reservearmeecorps unter dem Großh. v. Mecklenburg besetzt Bayreuth.
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28. Juli 1866Bayern schließt in Nickolsburg einen Waffenstillstand mit Preußen, der aber erst am 2. Aug. anfangen soll und den Preußen bis dahin freie Hand läßt.
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29. Juli 1866Preußen läßt die Kriegscontribution von 25 Mill. gegen Frankfurt vorerst fallen.
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31. Juli 1866Die preuß. Reservearmee rückt ohne Widerstand in Nürnberg ein.
August
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2. August 1866Preußen ladet die süddeutschen Staaten zu Eröffnung von Friedensverhandlungen nach Berlin ein.
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4. August 1866Ankunft des Königs von Preußen in Berlin.
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4. August 1866Versammlung des Ausschusses des deutschen Handelstags, der ständigen Deputation des volkswirthschaftlichen Congresses, die sich durch Einladungen an eine Anzahl von Mitgliedern auf 50 — 60 verstärkt hat, des Ausschusses des Nationalvereins…
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4. August 1866Prinz Karl von Bayern legt sein Commando über das 7. u. 8. Bundesarmeecorps nieder.
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6. August 1866Glückwunschadresse der städtischen Behörden von Berlin an den König und Antwort desselben.
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7. August 1866Der französische Botschafter in Berlin, Benedetti, theilt dem Grafen Bismarck eine Verbalnote des Hrn. Drouyn de l'Huys mit, durch welche gegenüber den beabsichtigten umfassenden Annexionen Preußens diesem zugemuthet wird, durch eine Compe…
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8. August 1866Auflösung des 8. Bundesarmeecorps.
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10. August 1866Beginn der Friedensunterhandlungen zwischen Oesterreich und Preußen in Prag.
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10. August 1866Beginn der Friedensunterhandlungen zwischen Oesterreich und Preußen in Prag.
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13. bis 22. August 1866Schutz- und Trutzbündnisse zwischen Preußen und Bayern, Württemberg und Baden.
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18. August 1866Definitiver Abschluß des Bündnisses der norddeutschen Staaten, Mecklenburg ausgenommen, mit Preußen nach dem Entwurfe vom 4. August.
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21. August 1866Auch Mecklenburg tritt dem norddeutschen Bündnißvertrage bei.
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21. August 1866Der preußisch-norddeutsche Bündnißvertrag vom 4. Aug. wird auch von Mecklenburg unterzeichnet, doch nur unter Vorbehalt.
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23. August 1866Abschluß des Friedens zwischen Oesterreich und Preußen in Prag.
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23. August 1866Abschluß des Friedens von Prag zwischen Oesterreich und Preußen (s. Anhang).
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24. August 1866Ende des Rumpfbundestages in Augsburg.
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24. August 1866Letzte Sitzung des Rumpfbundestages in Augsburg.
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24. August 1866Ende des Bundestages.
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24. August 1866Ende des Rumpfbundestages in Augsburg.
September
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26. September 1866Eröffnung eines außerordentlichen Landtags in Schwerin.
Oktober
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1. bis 2. Oktober 1866Landtag: Debatte über die Vorlage der Regierung bez. der norddeutschen Bundesfrage.
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2. Oktober 1866Der Landtag genehmigt widerstrebend das Bündniß mit Preußen und damit den Eintritt in den norddeutschen Bund.
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4. Oktober 1866Schluß des Landtags.
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14. Oktober 1866Eine Anzahl der Fortschrittspartei angehörige Landtagsabgeordnete aus Bayern, Württemberg, Hessen und Baden treten in Stuttgart zusammen, constatiren die Uebereinstimmung der von der Fortschrittspartei in ihren resp. Kammern vertretenen Pr…
November
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6. November 1866Eine großdeutsche Versammlung in Stuttgart spricht sich gegen Preußen und für eine mehr bundesstaatliche Einigung Gesammtdeutschlands, zunächst aber für eine nähere Verbindung der süddeutschen Staaten aus.
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6. November 1866Im Namen einer Anzahl württembergischer, bayerischer und badischer Parteiführer wird „im Namen des gefährdeten Vaterlandes“ zu einer großdeutschen Versammlung auf den 11. d. M. nach Stuttgart eingeladen:
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11. November 1866Großdeutsche Versammlung in Stuttgart.
Dezember
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3. Dezember 1866Die Parlamentswahlkreise werden von der Regierung trotz des allgemeinen Stimmrechts rein ständisch construirt.
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5. Dezember 1866Landtag. Ein Antrag von Manecke-Duggenkoppel auf Aufhebung des Handelsvertrags mit Frankreich (die hauptsächlichste Schwierigkeit für den Eintritt Mecklenburgs in den Zollverein) wird verworfen.
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7. Dezember 1866Der Landtag bewilligt die Mobilisirungskosten, doch nicht ohne Vorbehalt.
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13. Dezember 1866Die preußische Regierung geht auf die Anregung Oesterreichs bezüglich Unterhandlungen über Erneuerung resp. Erweiterung des Handelsvertrages zwischen dem Zollverein und Oesterreich ein und ladet die übrigen Zollvereinsregierungen zu dießbe…
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15. Dezember 1866Zusammentritt der Bevollmächtigten in Berlin behufs Feststellung der Verfassungsvorlage an den Reichstag.
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15. Dezember 1866Eröffnung der Sitzungen der Bevollmächtigten der Regierungen des norddeutschen Bundes in Berlin.
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18. Dezember 1866Landtag: Alle irgendwie im Sinne einigen Fortschritts gemachten Vorlagen der Regierung stoßen auf unübersteiglichen Widerstand.
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21. Dezember 1866Landtag: Der Antrag der Commission, die von der Regierung geforderte Landeshülfe für den Bau der Neustadt-Greifswalder Eisenbahn abzulehnen, wird mit 73 Stimmen gegen 22 verworfen und die Landeshülfe bewilligt.
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23. Dezember 1866Die Bevollmächtigten der Regierungen des norddeutschen Bundes vertagen ihre Sitzungen bis nach Neujahr, ohne daß bis jetzt irgend welche Beschlüsse gefaßt worden wären.