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Chronik Bayern 1864
Alle Staaten der Chronik · Mehr über Bayern
Januar
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3. Januar 1864Bayern gestattet neuen Schleswig-Holstein-Vereinen die Sammlung von Beiträgen nur unter der ausdrücklichen Bedingung, daß dieselben nicht an den 36er Ausschuß in Frankfurt abgeliefert werden dürfen.
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3. Januar 1864Eine Entschließung des Ministeriums des Innern gestattet den Schleswig-Holstein-Verein in Ansbach nur unter der ausdrücklichen Bedingung, daß die gesammelten Gelder nicht an den 36er Ausschuß in Frankfurt abgeliefert werden dürfen.
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7. Januar 1864Die Generalversammlung des großdeutschen Vereins von München beschließt, auf eine ausdrückliche Billigung des Benehmens der HH. v. Lerchenfeld und Gen. in der Abgeordnetenversammlung in Frankfurt und auf eine ausdrückliche Mißbilligung des…
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10. Januar 1864Die Regierung gestattet neu gebildeten Schleswig-Holstein-Vereinen die Sammlung von Beiträgen nur unter der ausdrücklichen Bedingung, daß die gesammelten Gelder nicht an den 36er Ausschuß in Frankfurt abgeliefert werden dürfen.
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11. bis 12. Januar 1864Oesterr. Quartiermacher finden sich in Nürnberg ein.
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16. Januar 1864Das Collegium der Gemeindebevollmächtigten von Nürnberg protestirt gegen einen allfälligen Durchmarsch österreichischer Truppen nach Schleswig.
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20. Januar 1864Eine zahlreiche Volksversammlung in München beschließt eine Adresse an den König:
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21. Januar 1864ladet die Mittel- und Kleinstaaten zu einer Conferenz behufs Berathung der Lage gegenüber den beiden Großmächten ein.
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21. Januar 1864ladet die Mittelstaaten und einen Theil der Kleinstaaten zu einer Conferenz über die Lage der schleswig-holst. Frage nach einem noch näher zu bestimmenden Orte ein.
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22. Januar 1864Adresse einer zahlreichen Volksversammlung in Augsburg an den König:
Februar
März
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10. März 1864König Maximilian II. †.
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10. März 1864König Max II. †.
April
Juni
Juli
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14. Juli 1864Der Fabrik= und Handelsrath v. Nürnberg richtet eine Vorstellung an den König für Beitritt zum neuen Zollverein auf Grundlage des franz. Handelsvertrags.
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15. Juli 1864Die Fabrik- und Handelsräthe der bedeutendsten Städte des Landes sprechen sich nach und nach übereinstimmend aufs dringendste für den Eintritt in den neuen Zollverein auf Grundlage des Handelsvertrages mit Frankreich aus.
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19. bis 22. Juli 1864Versammlung des bayerischen Episcopats in Bamberg.
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24. Juli 1864Eine Versammlung von Industriellen in Nürnberg erklärt sich sehr dringend für den Beitritt zum neuen Zollverein.
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26. Juli 1864Der Handels= und Fabrikrath von Fürth richtet eine Adresse an den König für Beitritt zum neuen Zollverein.
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28. Juli 1864Entlassung des Justizministers Mulzer und des Cultusministers v. Zwehl; Ernennung der HH. Bomhard und v. Koch an ihre Stelle.
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28. Juli 1864Eine Versammlung von Delegirten der Fabrik= und Handelsräthe von Kitzingen, Würzburg, Schweinfurt, Aschaffenburg, Marktbreit und Miltenberg beschließt eine Eingabe für Beitritt zum neuen Zollverein.
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29. Juli 1864Antwort des Königs auf die Adresse der Bamberger Versammlung der bayr. Bischöfe:
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31. Juli 1864ertheilt seinem Bundestagsgesandten die Weisung, in dem vereinigten Ausschusse bez. der Rendsburger Vorgänge v. 21. d. M. „mit Ernst und Nachdruck auf eine Wiederherstellung des früheren Zustandes im Wesentlichen“ hinzuwirken.
August
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5. August 1864Der Fabrik= und Handelsrath von Regensburg erklärt es in einer Eingabe an den König für
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13. August 1864Die bedeutendsten Firmen von Speyer beschließen eine Eingabe an den König um Beitritt zum neuen Zollverein noch vor dem 1. Oct.
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31. August 1864Der König ergreift die Initiative, um in einem Cabinetsschreiben das Gesammtministerium aufzufordern, die Gründe für und wider die von der II. Kammer wiederholt und zuletzt einstimmig geforderte Abkürzung der sechsjährigen Finanzperioden a…
Oktober
November
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1. November 1864Conflict zwischen dem Kultusminister und dem Bischof von Speyer.
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1. November 1864Conflict zwischen dem Kultminister und dem Bischof von Speyer wegen eigenmächtiger Eröffnung einer theolog. Lehranstalt.
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3. November 1864Ministerialerlaß gegen die Abhaltung von Schullehrer-Exercitien durch die Jesuiten ohne vorhergegangene Erlaubniß der Regierung.
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20. November 1864Die Fortschrittspartei organisirt sich neuerdings auf einer Versammlung in Nördlingen unter Beibehaltung ihres früheren Programms.
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26. November 1864Die vom Bischof von Speyer eigenmächtig errichtete theologische Lehranstalt wird von der Regierung polizeilich geschlossen.
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26. November 1864Die Regierung erklärt die vom Bischof von Speyer eigenmächtig errichtete theol. Lehranstalt unter polizeilicher Androhung definitiv für geschlossen.
Dezember
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3. Dezember 1864Die Generalversammlung des protestantischen Vereins der Pfalz erklärt sich in einer Resolution für die Entscheidung des badischen Oberkirchenrathes in der Angelegenheit Schenkel.
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4. Dezember 1864v. d. Pfordten wird wieder zum Minister des Auswärtigen, Frhr. v. Schrenck wieder zum Bundestagsgesandten ernannt.
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4. Dezember 1864Hr. v. d. Pfordten wird nach langen Unterhandlungen endlich, nachdem am Tage zuvor im Ministerrath ein Programm allseitig vereinbart worden war, wieder zum Minister des Auswärtigen ernannt.
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8. Dezember 1864Hr. v. Schrenk wird wiederum zum bayer. Bundestagsgesandten ernannt.
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12. Dezember 1864Eine Circulardep. v. d. Pfordtens an die deutschen Regierungen erörtert die Stellung Bayerns zu der schleswig-holsteinischen und in der deutschen Frage überhaupt.
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18. Dezember 1864weist die Anschuldigungen und Drohungen der preuß. Depesche v. 13. d. M. nachdrücklich zurück.
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18. Dezember 1864Antwort v. d. Pfordtens auf die drohende Dep. Bismarcks v. 13. d. M.
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26. Dezember 1864Ministerialralrath v. Pfretzschner wird zum Handelsminister ernannt.