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Chronik Bund und Reich 1914
Alle Staaten der Chronik · Mehr über Bund und Reich
Januar
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1. Januar 1914Der Erzbischof von Köln, v. Hartmann, richtet an den Diözesanpräses der Arbeiter- und Knappenvereine des Erzbistums Köln, Dr. Otto Müller in M.-Gladbach, ein Schreiben über die christlichen Gewerkschaften, worin er erklärt, daß er sich mit…
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4. Januar 1914Mißtrauensvotum des Reichstags wegen der Beantwortung der Zaberninterpellation.
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4. Januar 1914Jahresbericht der Essener Handelskammer für das Jahr 1913. Es wird zunächst auf den Stillstand in der wirtschaftlichen Tätigkeit hingewiesen.
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4. Januar 191425jähriges Jubiläum der Internationalen kriminalistischen Vereinigung.
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5. Januar 1914Verlegung des 99. Infanterieregiments von Zabern auf einen Truppenübungsplatz.
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9. Januar 1914Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Oppeln IX. (Leobschütz, Oberschlesien.) Gewählt Pfarrer Joseph Nathan-Branitz (Z.) mit 7591 Stimmen von insgesamt 7955.
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10. Januar 1914Der Entscheid des Straßburger Kriegsgerichtes, das am 10. Januar nach eingehender Beweisaufnahme den Oberst v. Reuter von der Anklage der Freiheitsberaubung und des Hausfriedensbruches freisprach (S. 15), da es sich auf den Standpunkt stel…
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15. Januar 1914Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ bringt zu den Urteilen des Straßburger Kriegsgerichtes (s. 10. Januar) folgende offiziöse Feststellung
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16. Januar 1914Annahme eines Antrags Schiffer betr. Fristverlängerung für die Abgabe der Vermögenserklärungen zum Wehrbeitrag.
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17. Januar 1914Erster offizieller Besuch des Herzogs Ernst August von Braunschweig in Berlin.
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17. Januar 1914Beginn der zweiten Beratung des Reichshaushaltsetats. Etat des Reichsamts des Innern.
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18. Januar 1914Erste Tagung des Preußenbundes in Berlin.
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20. Januar 1914In der Beratung des Etats des Reichsamts des Innern hält Staatssekretär Dr. Delbrück über die Sozial- und Wirtschaftspolitik des Reichs folgende Rede von programmatischer Bedeutung
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21. Januar 1914Der Geologe Dr. Felix Wahnschaffe, Geheimer Bergrat und Abteilungsdirigent an der geologischen Landesanstalt, Professor an der Bergakademie †.
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22. Januar 1914Neues Abkommen über Eisenbahnbauten.
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23. Januar 1914Interpellationen betr. die Vorgänge in Zabern.
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23. Januar 1914In Marienwerder II wird Landrat v. Brünneck-Roseneck (Reichspartei) mit 11334 gegen Gutsbesitzer Raszkowski-Krzeniniewo mit 8146 Stimmen gewählt.
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23. Januar 1914Der Außenhandel nahm trotz der Kautschukkrise im Jahre 1913 um fast 7 Millionen Mark zu.
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24. Januar 1914Anträge betr. die Regelung der Befugnisse der bewaffneten Macht.
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24. Januar 1914Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ schreibt: „In der heutigen Sitzung des Reichstags, in welcher die Initiativanträge der verschiedenen Parteien aus Anlaß der Vorgänge in Zabern zur Verhandlung standen, sind die verbündeten Regierungen …
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26. Januar 1914Den Zeitungen wird ein vom 21. Januar datiertes Schreiben des Fürstbischofs von Breslau, Kardinals Kopp, an den schärfsten Gegner der „Kölner Richtung“ im katholischen Lager, den Reichstagsabgeordneten Grafen Oppersdorff, bekannt gegeben.
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27. Januar 1914Neuverteilung der Hochseeflotte.
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28. Januar 191428. Januar. (Deutscher Reichstag.) Etat des Reichsamts des Innern. Staatssekretär Dr. Delbrück erwidert auf die Erörterungen anläßlich seiner Rede vom 20. d. M.
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31. Januar 1914Wechsel in der Regierung der Reichslande.
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31. Januar 1914Etat des Reichsamts des Innern. (Wirtschaftspolitische Fragen, Streikpostenstehen, wirtschaftlicher Ausschuß.)
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Ende Januar bis Mitte Februar.Streit zwischen den katholischen Gewerkschaften und der „Berliner Richtung“ (Integralen).
Februar
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Februar 1914König Eduard auf diplomatischem Wege, gleichsam automatisch durch eine günstige Konstellation der politischen Kräfte, die Deutschlands militärische Macht von vorneherein lahmlegte, zu erreichen gehofft.
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2. Februar 1914Eisenbahnbau bis zum Tanganjika-See vollendet.
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2. Februar 1914Eisenbahnbau bis zum Tanganjika-See vollendet.
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3. Februar 1914Landung eines deutschen Flugzeuges mit zwei Offizieren auf französischem Boden.
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4. Februar 1914Staatssekretär v. Jagow äußert sich in der Budgetkommission des Reichstags über Deutschlands Verhältnis zu England.
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4. Februar 1914Verhandlungen über den Marineetat.
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4. Februar 1914Debatte über die Handhabung des Reichsvereinsgesetzes.
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5. Februar 1914Beendigung der Strafexpedition gegen den Häuptling Gabola von Nguku, in dessen Dorf am 12. Oktober 1913 Oberleutnant v. Raven getötet und Bezirksrichter Seeger verwundet worden war.
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8. Februar 1914Kundgebung der deutschen Zentrumspartei. Ein neugebildeter Reichsausschuß der Partei erläßt einen Aufruf, in dem die allgemeinen Ziele und die Stellung der Partei wie folgt bezeichnet werden: Die Zentrumspartei wird, wie bisher, geleitet w…
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9. Februar 1914Aus dem Bericht der Handelskammer Mainz über die sozialpolitische Gesetzgebung
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10. Februar 1914Dem Reichstag geht ein Gesetzentwurf über Änderung des Militärstrafgesetzbuches zu.
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10. Februar 1914Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Magdeburg 3 (Jerichow I und II). Es erhielten Expedient Haupt-Magdeburg (Sd.) 12684, Rittergutspächter Schiele-Schollene (K.) 12089, Fleischermeister Kobelt-Magdeburg (Fortschr. Vp.) 6911 Stimmen. Zerspli…
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10. Februar 1914In dem Streit zwischen Krankenkassen und Ärzten wird der durch das Abkommen vom 23. Dezember 1913 geschaffene Friedenszustand in Berlin endgültig bestätigt.
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11. Februar 1914Der deutsche Landwirtschaftsrat beschließt seine am 10. und 11. Februar in Berlin unter Teilnahme des Herzogs Johann Albrecht zu Mecklenburg abgehaltene Tagung mit dem üblichen Festessen, wobei der Reichskanzler Dr. v. Bethmann Hollweg fol…
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12. Februar 1914Erstmaliger Nachrichtenaustausch auf drahtlosem Wege zwischen der Berliner (Nauen) und Newyorker Presse.
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13. Februar 1914Das deutsche Reichsmarineamt veröffentlicht den Jahresbericht für 1913.
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15. Februar 1914Unterzeichnung des Entwurfs zu dem deutsch-französischen Abkommen über die kleinasiatischen Bahnen.
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15. Februar 1914Der Entwurf zu dem deutsch-französischen Abkommen über die kleinasiatischen Bahnen wird in Berlin unterzeichnet.
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16. Februar 1914Generalversammlung des Bundes der Landwirte zu Berlin. Die Versammlung wird zum ersten Male infolge des starken Besuchs in zwei Räumen gleichzeitig abgehalten, im Zirkus Busch und im Zirkus Schumann.
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16. bis 19. Februar 1914Verhandlungen über den Reichsjustizetat.
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17. Februar 1914Der Reichstag stellt durch Annahme eines entsprechenden Antrages die von der Kommission gestrichenen 46000 Mark als erste Rate eines Reichsbeitrags für die Olympischen Spiele wieder her.
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18. Februar 1914Eingang eines Gesetzentwurfes gegen Gefährdung der Jugend durch Zurschaustellung von Schriften, Abbildungen und Darstellungen.
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18. Februar 1914Die Kommission des Reichstags zur Beratung der Initiativanträge betr. die Regelung militärischer Machtbefugnisse (s. S. 52f ff.) tritt zusammen.
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18. Februar 1914Verhandlungen in der Budgetkommission über den Etat des Reichskolonialamts.
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18. Februar 1914Reichstagsersatzwahl im Landkreise Köln. Es werden abgegeben für Oberlehrer Kuckhoff (Z.) 35587, für Redakteur Sollmann (Sd.) 24512 und Eisenbahnschlosser Scaruppe 6477 Stimmen, zersplittert sind 13 Stimmen. Kuckhoff ist somit wiedergewähl…
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19. bis 21. Februar 1914Die Debatte wird nach dem Referat über die Verhandlungen der Kommission eröffnet durch den Abg. Noske (Sd.), der eine ganze Reihe von Beschwerden über die Marineverwaltung und die Verhältnisse in der deutschen Marine vorbringt.
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19. bis 21. Februar 1914Abg. Warmuth (Rp.): „Ich habe es mit großer Freude vernommen, daß die Stimmung uns gegenüber in England umgeschlagen ist.
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19. bis 21. Februar 1914Abg. Herzog (W. V.): „Die bisherigen Ausführungen zum Marineetat waren ein Loblied auf die Marineverwaltung und ihre Leitung trotz des leise grollenden Untertons, den die Ausführungen des Abg. Noske hineingetragen haben.
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19. bis 21. Februar 1914Staatssekretär v. Tirpitz: „Von einigen Rednern, die vor dem Abg. Vogtherr gesprochen haben, sind sehr zutreffende Worte bezüglich der Marineunteroffiziere gesprochen worden; ich kann sie nur in jeder Beziehung unterschreiben.
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19. Februar 1914Das Breslauer Domkapitel richtet an Kardinal Kopp folgende Vertrauenskundgebung
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20. Februar 1914Die Stichwahl im Wahlkreis Magdeburg 3 ergibt 16669 Stimmen für Ritterguts-pächter Schiele-Schollene (K.), für Haupt-Magdeburg (Sd.) 15267 Stimmen. Ersterer ist somit gewählt.
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20. Februar 1914Generalfeldmarschall v. d. Goltz spricht in einer Konferenz der Jugendklubleiter und Jugendklubleiterinnen über das Wesen und Wirken des Jungdeutschlandbundes.
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20. Februar 1914Die sozialdemokratische Agitatorin Rosa Luxemburg wird in Frankfurt a. M. wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und wegen der an Soldaten gerichteten Aufforderung, vor dem Feinde zu meutern, zu einem Jahre Gefängnis verurteilt.
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20. Februar 1914Eröffnung des der Universität angegliederten Instituts für Seeverkehr und Weltwirtschaft.
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21. Februar 1914Empfang der albanischen Deputation.
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21. Februar 1914Erste Beratung des Gesetzentwurfs über Abänderungen des Militärstrafgesetzbuches, die Herabsetzung des Strafmaßes in minder schweren Fällen betreffend.
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22. Februar 1914Generalleutnant v. Lindenau, Kommandeur der 16. Division, bedeutender Militärschriftsteller, in Trier †.
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23. Februar 1914Die „Bayerische Staatszeitung“ über die Gewerkschaftsfrage
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24. Februar 1914Der Reichsverband deutscher Ärzte macht bekannt, daß er am 22. Februar die Auflösung des Verbandes in einer außerordentlichen Versammlung beschlossen hat
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26. Februar 1914Zweite (Schluß-) Sitzung der Kommission zur Beratung der Initiativanträge betr. die Regelung militärischer Machtbefugnisse.
März
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2. März 1914Die „Kölnische Zeitung“ veröffentlicht unter dem Titel „Deutschland und Rußland“ einen aufsehenerregenden Artikel ihres Petersburger Berichterstatters.
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2. März 1914Die „Kölnische Zeitung“ veröffentlicht unter der Überschrift „Rußland und Deutschland“ einen Artikel ihres Petersburger Berichterstatters vom 24. Februar.
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2. bis 6. März 1914Kritik des Verhaltens der Post in dem „Fall Zabern“. Beitritt Chinas zum Weltpostverein. Frage der weiblichen Beamten. Ablehnung der Ostmarkenzulagen für die Beamten der Reichspost in Verbindung mit dem Postetat. Zweite Beratung des Postsc…
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7. bis 10. März 1914Zweite Beratung des Kolonialetats.
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8. März 1914Beginn einer sogenannten „Roten Woche“, einer von der sozialdemokratischen Partei veranstalteten Reihe von Kundgebungen, die dazu bestimmt sind, die Agitation zu beleben und die Fortschritte der Partei in ganz Deutschland den Regierungen d…
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11. März 1914Die Entdeckung, daß in der Nacht das Kaiser Friedrich-Denkmal in Charlottenburg mit den in roter Farbe aufgetragenen Worten: „Rote Woche“ besudelt wurde, erregt großes Aufsehen und allgemeine Entrüstung.
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12. März 1914Dritte Beratung und Berabschiedung des Postscheckgesetzes, das am 1. Juli 1914 in Kraft treten soll.
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12. März 1914Der neugegründete Deutsch-amerikanische Wirtschaftsverband hält in Berlin seine erste Mitgliederversammlung ab.
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12. März; 1. Juli; 20. Mai; 4. August; 2. Dezemberfür den Schuldigen an Stelle der Festungshaft Gefängnisstrafe und daneben unter Umständen Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte festsetzte
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13. März 1914Verhandlung über folgende Interpellation des Zentrums: „Ist dem Herrn Reichskanzler bekannt, daß es zwischen dem Leutnant La Valette-St. George vom 98. Infanterieregiment in Metz und dem von ihm in seiner Familienehre schwer gekränkten Leu…
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13. März 1914Auf dem Gebiet der Funkentelegraphie wird ein bedeutender Fortschritt erreicht.
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13. März 1914Über die deutsch-russischen Beziehungen schreibt die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ halbamtlich
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19. bis 21. März 1914Zu dem Etat für Deutsch-Ostafrika bemerkt Erzberger (Z.): „Ich bin wegen meiner letzten Rede zum Kolonialetat scharf angegriffen worden, besonders von der alldeutschen Presse. Meine Kritik über die Behandlung der Schwarzen auf den Plantage…
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19. März 1914Anläßlich der Tagung des Deutschen Handelstages findet wie alljährlich ein Festmahl statt.
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20. bis 21. März 1914In der Budgetkommission kommt es zu eingehenden, erneuten Erörterungen über die Frage des Neubaus für das Militärkabinett.
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20. März 1914Dem Bundesrat geht der Entwurf eines Rennwettgesetzes zu, das bezweckt, den Mißständen der Winkelbuchmacherei bei den Rennen entgegenzutreten und zugleich dem Reiche und der Landespferdezucht die ihnen bisher vorenthaltenen Beträge zuzufüh…
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23. bis 25. März 1914Kaiser Wilhelm besucht, anläßlich seiner Frühjahrsreise nach Korfu, Wien und wird vom Kaiser Franz Joseph herzlich begrüßt.
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23. März 1914Die Angelegenheit des Neubaus des Militärkabinetts wird im Plenum verhandelt.
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24. März 1914Zweite Beratung des Spezialetats für das Schutzgebiet Kiautschou und das ostasiatische Marinedetachement.
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25. März 1914Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit König Viktor Emanuel.
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26. März 1914Bei der Prüfung der Wahl des Vertreters für den Wahlkreis 2 in Magdeburg, des Abg. Hoesch (Dk.) kommt es zu starken Zusammenstößen zwischen den Parteien, weil die Parteien der Linken die Wahl für ungültig erklären wollen und zwar nach Grun…
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26. März 1914Beginn Aufsehen erregender Erörterungen über einen angeblichen Privatbrief des Kaisers.
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29. März bis 4. Mai 1914Aufenthalt Kaiser Wilhelms.
April
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1. April 1914Der langjährige Direktor der handelspolitischen Abteilung im Auswärtigen Amt, Wirkl. Geh. Rat Dr. v. Koerner, tritt in den Ruhestand.
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1. April 1914Im Reichsversicherungsamt findet die Sitzung des Hauptausschusses für das Zusammenwirken der gewerblichen Berufsgenossenschaften mit dem Roten Kreuz auf dem Gebiete der ersten Hilfe statt.
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Anfang April.Eisenbahnbauten im Jahre 1913.
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April 1914Dreibund vollständig zu isolieren; doch ist dieser Plan an dem Mißtrauen Hollands gescheitert (S. 1077).
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2. April 1914Das Direktorium des neugegründeten Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftsbundes hält in Berlin eine Sitzung ab.
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4. April 1914Zu der Angelegenheit des Kaiserbriefs an die Landgräfin von Hessen bei deren Übertritt zum Katholizismus wird halbamtlich folgendes mitgeteilt
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4. April 1914Veröffentlichung des neuen Postscheckgesetzes.
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4. April 1914Die Frage, ob der Reichstag geschlossen oder vertagt werden würde, wird in der Presse lebhaft erörtert.
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8. April 1914Die neue „Vorschrift über den Waffengebrauch des Militärs und seine Mitwirkung zur Unterdrückung innerer Unruhen“ ist fertiggestellt und hat die Genehmigung des Kaisers erhalten.
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8. April 1914General der Kavallerie Graf zu Dohna-Schlobitten tritt auf seinen Wunsch von der Stellung als Militärbevollmächtigter am kaiserlich russischen Hofe zurück.
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9. April 1914Unterzeichnung des Protokolles der deutsch-französischen Grenzvermessungskommission in Brüssel.
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13. April 1914Der Reichskanzler v. Bethmann Hollweg tritt eine Reise nach Korfu an, um dem Kaiser über dienstliche Angelegenheiten Bericht zu erstatten.
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14. April 1914Über die Frage der Betätigung deutschen Kapitals im Auslande schreibt der Generaldirektor der Hamburg-Amerika-Linie, Albert Ballin, in einem viel bemerkten Artikel im „Berliner Lokalanzeiger“ folgendes:
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20. April 1914Aus Anlaß der Zusammenkunft der italienischen und österreichisch-ungarischen Minister des Auswärtigen in Abbazia richtet der Reichskanzler an Marchese di San Giuliano folgendes Telegramm
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21. April 1914Die Reichseinnahmen im Jahre 1913.
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22. April 1914Im Wahlkreise Schwetz wird Landrat v. Halem (Rp.) mit 8409 Stimmen gewählt.
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24. April 1914Im Wahlkreise Braunsberg-Heilsberg wird Gouverneur a. D. Freiherr v. Rechenberg (Z.) mit 10884 Stimmen gewählt.
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25. April 1914Auf der Hauptversammlung des bergbaulichen Vereines und des Zechenverbandes in Essen werden Fragen der Sozialpolitik, namentlich die Frage der Unfallverhütung im Bergbau besprochen.
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28. April 1914Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Petitionen sowie den beantragten Resolutionen zur Impffrage.
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29. April 1914In einem Ergänzungsetat wird u. a. die Angelegenheit des Grundstücks Berlin Viktoriastraße 34 wieder aufgenommen.
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30. April 1914Zur mecklenburgischen Verfassungsfrage ist eine sozialdemokratische Interpellation eingegangen folgenden Wortlauts: „Ist der Herr Reichskanzler bereit, dem Reichstag einen Verfassungsentwurf für die mecklenburgischen Großherzogtümer vorzul…
Mai
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1. Mai 1914Konflikt zwischen den Ältesten der Kaufmannschaft und der Leitung der Handelshochschule.
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1. Mai 1914Beratung des internationalen Vertrages zum Schutze des menschlichen Lebens auf See.
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2. Mai 1914Erste Beratung des Rennwettgesetzes, das einer Kommission überwiesen wird.
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3. Mai 1914Von Curhafen aus fand eine Probefahrt des neugebauten Dampfers der Hamburg-Amerika-Linie „Vaterland“ statt
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4. Mai 1914Beratung über die Konkurrenzklausel auf Grund eines Gesetzentwurfs zur Änderung der §§ 74, 75 und 76 des Handelsgesetzbuches.
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4. Mai 1914Die Verhandlungen der beiden größten deutschen Schiffahrtsgesellschaften, des Norddeutschen Lloyd und der Hamburg-Amerika-Linie, über eine Beseitigung der durch den Wettbewerb hervorgerufenen Unzuträglichkeiten werden zu einem Abschluß gef…
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5. bis 12. Mai 1914Zweite Beratung des Militär-etats.
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5. Mai 1914Die in den Debatten mehrfach erwähnte Denkschrift des Reichskolonialamts über die Enteignung der Duala-Neger war am 5. Mai dem Reichstag übergeben worden.
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6. Mai 1914Eröffnung der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik.
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9. Mai 1914Nach einer weiteren Erklärung der Dozenten, worin der eingenommene Standpunkt festgehalten und das Eingreifen der Aufsichtsbehörde erbeten wurde, wird der Streit an der Berliner Handelshochschule beigelegt.
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11. Mai 1914Die Gemahlin des Reichskanzlers, Frau Martha v. Bethmann Hollweg, geb. v. Pfuel †.
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12. bis 14. Mai 1914Beratung des Etats der Schutzgebiete. Bei dem Etat für Kamerun kommt die Beschwerdeschrift der Duala-Neger zur Sprache, die wegen der zur Sanierung von Duala vorgenommenen Enteignung von ihnen eingereicht worden ist.
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14. Mai 1914Staatssekretär v. Jagow äußerst sich im Reichstag über Fragen der äußeren Politik über die deutsch — russischen Beziehungen.
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14. Mai 1914Beratung des Etats des Auswärtigen Amtes.
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14. Mai 1914Abg. Schultz-Bromberg (Rp.): „Trotz alledem, was heute gesagt worden ist, will ich nur hervorheben, daß die politische Lage in Europa von dem Gegensatze zwischen Frankreich und Deutschland beherrscht wird.
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14. Mai 1914Unterstaatssekretär Zimmermann gibt Auskunft über verschiedene von den Rednern vorgebrachte Einzelfragen, worauf Abg. Mumm (W. V.) noch auf einzelne Punkte der Debatte zurückkommt und mit dem sozialdemokratischen Redner Abg. Wendel abrechn…
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Mitte Mai.Aus den Preßstimmen des Auslandes zur Rede des Staatssekretärs v. Jagow
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15. Mai 1914Fortsetzung der Spezialberatung des Etats für das Auswärtige Amt, ferner des Etats für den Reichskanzler und die Reichskanzlei.
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16. Mai 1914Erledigung der zweiten Etatsberatung, Spionagegesetz.
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16. Mai 1914Eröffnung der Deutschen Werkbundausstellung.
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18. Mai 1914Beratung der Novelle zum Militärstrafgesetzbuch. Gesetz über die Postdampfschiffverbindungen mit überseeischen Ländern. Dritte Beratung der Besoldungsgesetznovelle.
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19. Mai 1914Verschiedene Vorlagen. Dritte Lesung des Etats.
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20. Mai 1914Schluß der Tagung.
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20. Mai 1914In Stuttgart findet der erste Kongreß des Jungdeutschlandbundes in Verbindung mit einer Ausstellung statt.
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25. Mai 1914Die „Nordd. Allgem. Ztg.“ schreibt über die vielfach erörterten lärmenden Auftritte beim Schluß des Reichstages
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25. Mai 1914Im Wahlkreis Osterburg-Stendal wird Wachhorst de Wente (Nl.) mit 15118 Stimmen gegen Hösch (K.) mit 12697 Stimmen gewählt.
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26. Mai 1914Der Gouvernementsrat wird auf den 19. Juli nach Daressalam einberufen.
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27. Mai 1914Das Breslauer Domkapitel wählt den Bischof D. Adolf Bertram, Hildesheim, zum Fürstbischof von Breslau.
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Ende Mai.Im Juniheft der Preußischen Jahrbücher erscheint ein offener Brief des Professors der Geschichte in Petersburg, Paul v. Mitrofanoff, an den Herausgeber, Prof. Dr. Hans Delbrück, über das Verhältnis Rußlands zu Deutschland.
Juni
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3. Juni 1914Konteradmiral v. Capelle wird zum Unterstaatssekretär im Reichsmarineamt ernannt.
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3. Juni 1914Das Gesetz über den Verrat militärischer Geheimnisse erhält die Unterschrift des Kaisers.
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3. Juni 1914Die Statistik über die finanziellen Wirkungen des Reichserbschaftesteuergesetzes vom 3. Juni 1906 im Rechnungsjahre 1912 wird veröffentlicht.
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5. Juni 1914Hauptversammlung der deutschen Kolonialgesellschaft.
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10. Juni 1914Der Reichstagsabgeordnete Dekan Leser (Z.), Vertreter des 17. württembergischen Wahlkreises Ravensburg-Saulgau, †.
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11. Juni 1914In zwei Bundesstaaten fand ein Regierungswechsel statt
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16. Juni 1914Das deutsch-englische Abkommen über die Bagdad-bahnen und Mesopotamien ist abgeschlossen worden.
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18. Juni 1914Fertigstellung der Telefunkenverbindung Südwestafrika—Togo—Nauen.
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18. Juni 1914Fertigstellung der Telefunkenverbindung Südwestafrika-Togo.
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20. bis 23. Juni 1914Der Kaiser in Hamburg. Am 20. Juni Stapellauf des neuen großen Dampfers der Hamburg-Amerika-Linie von der Klasse des Imperator.
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21. Juni 1914Beginn der Hauptversammlung des Reichsverbands der Deutschen Presse in Leipzig.
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24. Juni 1914Der Erweiterungsbau des Kaiser Wilhelm-Kanals dem Betriebe übergeben.
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24. Juni 1914In Kiel findet eine Feier statt, wodurch der Erweiterungsbau des Kaiser-Wilhelm-Kanals dem Betriebe übergeben wird.
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25. Juni 1914Veröffentlichung eines kaiserlichen Erlasses vom 10. Juni 1914, der die Errichtung der Universität in Frankfurt a. M. verfügt.
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28. Juni 1914Auf die Nachricht von der Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand bricht der Kaiser die Veranstaltungen der Kieler Woche ab und kehrt nach Potsdam zurück.
Juli
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3. Juli 1914Eröffnung der siebenten Jahresversammlung des Deutschen Werkbundes in Köln.
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4. Juli 1914Das Geschwader der englischen Kriegsflotte, das in Kiel während der Tage der Kieler Woche zum Besuche weilte, tritt die Rückfahrt an.
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10. Juli 1914Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Koburg. Es erhielten Rechtsanwalt Hofmann-Hof i. B. (Sd.) 5751, Fabrikant Arnold-Neustadt bei Koburg (Fortschr. Vp.) 5627, Amtsgerichtsrat Dr. Stoll-Koburg (Nl.) 3486 Stimmen. Es ist Stichwahl zwischen Ho…
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12. Juli 1914Zur Frage der Vertretung des deutschen Handwerks im wirtschaftlichen Ausschuss zur Vorbereitung der neuen Handelsverträge hatte der Deutsche Handwerks- und Gewerbekammertag an den Reichskanzler eine Eingabe gerichtet.
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15. Juli 1914Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Labiau-Wehlau.
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17. Juli 1914Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Koburg. Bei der Stichwahl erhielten Fabrikant Arnold-Neustadt (Fortschr. Vp.) 9180, Rechtsanwalt Hofmann-Hof (Sd.) 5791 Stimmen. Arnold ist somit gewählt.
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22. Juli; 23. JuliDie deutsche Regierung hat deshalb der Monarchie in ihrer Aktion gegen Serbien völlig freie Hand gelassen
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23. Juli 1914Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Labiau-Wehlau. Es erhielten Bürgermeister Wagner-Tapiau 9072, Amtsrat Schrewe-Kleinhof-Tapiau 7650 Stimmen. Bürgermeister Wagner ist somit gewählt.
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25. Juli 1914Vorm. Staatssekretär v. Jagow weist den deutschen Botschafter in Wien an, den englischen Vorschlag zugunsten einer Ausdehnung der Serbien gestellten Frist der österreichischen Regierung zu übermitteln
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26. Juli 1914Die deutsche Regierung beauftragt ihren Botschafter in Wien, der österreichisch-ungarischen Regierung Greys Anregung, sie möge die serbische Antwort günstig aufnehmen, zu übermitteln
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27. Juli 1914Grubenunglück auf der Zeche Adolf v. Hansemann bei Dortmund durch ausströmende Gase.
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27. Juli 1914Kaiser Wilhelm kehrt von der Nordlandsreise zurück.
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27. Juli bis 1. August 1914Der japanische Generalgouverneur Baron Fukushima mit Gefolge besichtigt die deutsche Kolonie.
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27. Juli 1914Die deutsche Regierung lehnt Greys Konferenzvorschlag ab, da es ihr unmöglich sei, ihren Bundesgenossen in seiner Auseinandersetzung mit Serbien vor ein europäisches Gericht zu ziehen
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28. Juli bis 1. August 1914Telegrammwechsel zwischen Kaiser Wilhelm und Zar Nikolaus.
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28. bis 29. Juli 1914Oesterreichisch-serbischer Krieg. Grenzgefechte an der Drina und an der Save. Beschießung Belgrads von Semlin aus. Die Serben sprengen die Savebrücke zwischen Semlin und Belgrad.
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28. Juli 1914Die deutsche Kriegsflotte kehrt in ihre Heimathäfen zurück.
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29. Juli 1914Der Kaiser an den Zaren (29. Juli 6³⁰ nachm.): „Ich habe Dein Telegramm erhalten und Deinen Wunsch nach Erhaltung des Friedens. Jedoch kann Ich — wie Ich Dir in Meinem ersten Telegramm sagte — Oesterreich-Ungarns Vorgehen nicht als „schmäh…
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29. bis 31. Juli 1914russischen Botschafter statt, in der in freundschaftlicher Form Richtpunkte für eine Wiederaufnahme der direkten Verhandlungen zwischen beiden Kabinetten festgestellt wurden.
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30. Juli 1914Der Kaiser an den Zaren (30. Juli 1⁰⁰ nachts): „Mein Botschafter ist angewiesen, Deine Regierung auf die Gefahren und schweren Konsequenzen einer Mobilisation hinzuweisen; das gleiche habe Ich Dir in Meinem letzten Telegramm gesagt. Oester…
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30. Juli 1914Der Zar an den Kaiser (30. Juli 1²⁰ nachm.): „Ich danke Dir von Herzen für Deine rasche Antwort. Ich entsende heute abend Tatisheff mit Instruktion. Die jetzt in Kraft tretenden militärischen Maßnahmen sind schon vor fünf Tagen beschlossen…
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30. Juli 1914Drittes Telegramm Kaiser Wilhelms an den Zaren: Mitteilung, daß durch die russische Mobilmachung gegen Österreich-Ungarn die Vermittlerrolle des Kaisers gefährdet, wenn nicht unmöglich gemacht werde
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30. Juli 1914in Petersburg zwecks gemeinsamer Umarbeitung einzelner Artikel der österreichischen Note vorschlug.
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31. Juli 1914Erklärung des Zustandes der drohenden Kriegsgefahr.
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31. Juli 1914Befristete Aufforderung an Rußland betr. Einstellung der Mobilmachung.
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31. Juli 1914Kronprinz Wilhelm wird zum Kommandeur der 1. Gardedivision ernannt.
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Ende Juli.Wachsende Kriegsgefahr durch die Verschärfung des serbisch-österreichischen Konfliktes.
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31. Juli 1914Infolge der Mobilmachung der gesamten russischen Armee und der darin enthaltenen direkten Bedrohung Deutschlands erklärt der Kaiser, während der deutsche Botschafter in Petersburg mit der Überreichung eines Ultimatums beauftragt wird, auf …
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31. Juli 1914Dringendes Telegramm des Reichskanzlers an den deutschen Botschafter in Petersburg (31. Juli): „Trotz noch schwebender Vermittlungsverhandlungen und obwohl wir selbst bis zur Stunde keinerlei Mobilmachungsmaßnahmen getroffen haben, hat Ruß…
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31. Juli 1914Desgl. an den deutschen Botschafter in Paris (31. Juli): „Rußland hat trotz unserer noch schwebenden Vermittlungsaktion und obwohl wir selbst keinerlei Mobilmachungsmaßnahmen getroffen haben, Mobilmachung seiner gesamten Armee und Flotte, …
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31. Juli bis 1. August 1914daß Rußland seine kriegerischen Maßnahmen auch vor den Verbündeten geheimgehalten hat, um den Krieg absichtlich unvermeidlich zu machen
August
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1. August 1914Anordnung der allgemeinen Mobilmachung.
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1. August 1914Kriegserklärung an Rußland.
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1. August 1914Osten. Russische Truppen überschreiten ohne Kriegserklärung an mehreren Punkten die Grenze Ostpreußens.
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1. August 1914Das deutsche Ultimatum an Rußland ist unbeantwortet geblieben, dagegen nimmt die russische Mobilmachung ihren Fortgang, und es werden bereits Grenzverletzungen durch russische Truppen gemeldet.
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1. August 1914Der Reichstag wird zum 4. August einberufen.
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1. August 1914Erlaß einer kaiserlichen Verordnung über den Ausnahmezustand in den Schutzgebieten Afrikas und der Südsee.
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1. August 1914Der sozialdemokratische Parteivorstand veröffentlicht folgenden Aufruf an die Parteigenossen: Der Kriegszustand ist erklärt. Die nächste Stunde schon kann den Ausbruch des Weltkrieges bringen. Die schwerste Prüfung wird damit nicht bloß un…
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1. August 1914Desgl. an den deutschen Botschafter in Petersburg (1. August 12⁵³ nachm.): „Falls die russische Regierung keine befriedigende Antwort auf unsere Forderung erteilt, so wollen Eure Exzellenz ihr heute nachmittag 5 Uhr (mitteleurop. Zeit) fol…
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1. August 1914Der deutsche Botschafter in Paris an den Reichskanzler (1. August 1⁰⁶ nachm.): „Auf meine wiederholte bestimmte Frage, ob Frankreich im Falle eines deutsch-russischen Krieges neutral bleibe, erklärte der Ministerpräsident mir, daß Frankrei…
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1. August 1914Deutschland erklärt Rußland den Krieg.
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AugustEnglands Kriegsvorwand.
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August 1914Welche Ziele die englische Regierung insgeheim mit Belgien verfolgte, erhellt aus der Tatsache, daß die Neutralität dieses Landes schon lange von England selbst in durchaus eigennütziger Absicht verletzt und hinfällig gemacht worden war.
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August 1914Möglichkeit, ob Deutschland in dem österreichisch-russischen Konflikte sich hätte abseits halten und der in ihrem Dasein aufs schwerste gefährdeten Monarchie die versprochene Waffenhilfe hätte verweigern können.
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2. August 1914Befristete Anfrage an Belgien betr. Durchmarsch deutscher Truppen.
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2. August 1914Osten. Vorpostengefechte bei Eydtkuhnen und Johannisburg. — Die Kreuzer „Augsburg“ und „Magdeburg“ schießen den Kriegshafen Libau in Brand.
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2. August 1914Nachricht von den ersten Feindseligkeiten und Grenzverletzungen Frankreichs.
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2. August 1914Deutsche Truppen besetzen Luxemburg
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2. August 1914Die deutsche Regierung richtet an Belgien eine auf zwölf Stunden befristete Anfrage betr. den Durchmarsch deutscher Truppen durch Belgien
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3. August 1914Kriegserklärung an Frankreich.
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3. August 1914Osten. Deutsche Truppen besetzen die Grenzorte Czenstochau, Bendzin und Kalisch.
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3. August 1914Abbruch der diplomatischen Beziehungen und Kriegserklärung an Frankreich.
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3. August 1914Gnadenerlaß des Kaisers für militärische Vergehen.
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3. August 1914Kriegstrauung des Prinzen Adalbert von Preußen mit Prinzessin Adelheid von Sachsen-Meiningen.
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3. August 1914Die deutsche Regierung veröffentlicht unter dem Titel „Vorläufige Denkschrift und Aktenstücke zum Kriegsausbruch“ ein „Weißbuch“ für den Reichstag.
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3. August 1914Die belgische Regierung beantwortet ablehnend eine ihr am Tage vorher überreichte Erklärung des deutschen Gesandten.
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3. August 1914Bei einer freundschaftlichen Haltung Belgiens ist Deutschland bereit, im Einvernehmen mit den Königlichen Behörden alle Bedürfnisse seiner Truppen gegen Barzahlung anzukaufen und jeden Schaden zu ersetzen, der etwa durch deutsche Truppen v…
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3. August 1914Deutschland erklärt an Frankreich den Krieg.
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3. August 1914Die deutsche Regierung beauftragt ihren Botschafter in Paris, der französischen Regierung zu erklären, daß angesichts der von französischer Seite begangenen Feindseligkeiten das Deutsche Reich sich im Kriegszustande mit Frankreich betrachte
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3. August 1914Die deutsche Regierung läßt in London erklären, Deutschland werde, wenn England neutral bleibe, auf jede Flottenoperation gegen Frankreich verzichten und sich der belgischen Küsten nicht als Stützpunkt bedienen
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3. August 1914lose Erfüllung der Bündnispflichten zuzusichern.
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4. August 1914Kriegssitzung des Reichstags. Bewilligung eines Kriegskredits von fünf Milliarden Mark.
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4. August 1914Osten. Deutsche Kavallerie erobert Kibarty.
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4. August 1914Eröffnung des Reichstags im Weißen Saal des Königlichen Schlosses.
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4. August 1914Heute nachmittag kurz nach der Rede des Reichskanzlers, in der er bereits den durch Betreten belgischen Gebiets begangenen Verstoß gegen das Völkerrecht anerkannte und den Willen des deutschen Volkes, die Folgen wieder gut zu machen, erklä…
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4. August 1914Der deutsche Gesandte erklärt der belgischen Regierung, die deutsche Regierung sei infolge der Ablehnung ihrer Note zu ihrem lebhaften Bedauern gezwungen, die gegenüber den französischen Drohungen als notwendig erscheinenden Schutzmaßnahme…
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4. August 1914Der deutsche Botschafter wird ferner beauftragt, Grey eindringlich klar zu machen, daß die deutsche Armee sich nicht einem französischen Angriff auf dem Wege durch Belgien aussetzen könne
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4. August 1914In dem ruhigen Bewußtsein seines ehrlichen Friedenswillens, in dem festen Vertrauen auf die Gerechtigkeit seiner Sache, in der stolzen Zuversicht auf die todesfreudige Tapferkeit seines schlagfertigen Heeres ist Alldeutschland in den ihm f…
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5. August 1914Erneuerung des Eisernen Kreuzes.
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5. August 1914Osten. Niederlage russischer Kavallerie bei Soldau.
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6. August 1914Aufruf des Kaisers an das deutsche Volk. Erlaß an Heer und Flotte.
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6. August 1914Erlaß des Kaisers an Heer und Flotte. Aufruf des Kaisers an das deutsche Volk, der Kaiserin an die deutschen Frauen.
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6. August 1914Serbien erklärt an Deutschland den Krieg.
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6. August 1914Es wird beschlossen, kein allgemeines Moratorium zu erlassen.
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7. August 1914Kolonien. Französische Senegalschützen besetzen Singa (Kamerun).
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7. August 1914Offiziöse Verlautbarung über den Vollzug der Mobilmachung.
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8. August 1914Osten. Oesterreichische Vortruppen besetzen Kielce (Russisch-Polen).
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8. August 1914Der Häuptling Manga Bell wird in Duala hingerichtet.
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9. August 1914Zweites Anerbieten an Belgien.
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9. August 1914Osten. Die Grenzschutzabteilung in Bialla (östlich von Johannisburg) weist den Angriff einer russischen Kavalleriebrigade siegreich zurück.
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10. August 1914Seekrieg. Die Kreuzer „Goeben“ und „Breslau“ laufen unversehrt in die Dardanellen ein.
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11. August 1914Süden. Verhängung der effektiven Blockade über die montenegrinische Küste.
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11. August 1914Kriegszustand zwischen Deutschland und Montenegro.
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12. August 1914Gnadenerlaß des Kaisers für Fremdenlegionäre.
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12. August 1914Vorschlag der deutschen Regierung betr. die feindlichen Handelsschiffe.
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13. August 1914Kolonien. Der deutsche Regierungsdampfer „Hermann v. Wissmann“ auf dem Njassasee (Deutsch-Ostafrika) von dem englischen Dampfer „Gwendolin“ aufsgebracht.
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13. August 1914Die deutsche Regierung erhält auf ein neues, nach der Einnahme von Lüttich an die belgische Regierung gerichtetes Ultimatum (s. S. 760) eine ablehnende Antwort.
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14. August 1914Osten. Zwei russische Kavalleriedivisionen stecken das dicht an der Grenze gelegene Städtchen Marggrabowo in Brand und gehen am folgenden Tage wieder über die Grenze zurück.
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15. August 1914Landsturmaufgebot für das ganze Reichsgebiet.
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15. August 1914Kolonien. Angriff deutscher Streitkräfte auf Taveta (Britisch-Ostafrika).
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15. August 1914Ausdehnung des für die Grenzbezirke bereits seit Beginn des Krieges erlassenen Landsturmaufgebots auf das ganze Reichsgebiet.
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16. August 1914Abreise des Kaisers ins Feld.
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16. August 1914Seekrieg. Untergang des österreichischen kleinen Kreuzers „Zenta“ im Kampfe mit der französischen Flotte in der Adria.
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16. August 1914Abreise des Kaisers von Berlin zur Armee.
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16. August 1914Mit Rücksicht auf in Berlin umlaufende Gerüchte, daß Italien gegenüber Deutschland und Österreich-Ungarn eine wenig freundliche Haltung einnehme, hat der italienische Geschäftsträger in Berlin im Auftrage der italienischen Regierung das Au…
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17. August 1914Osten. Siegreiches Gefecht des I. Armeekorps bei Stallupönen gegen die Vortruppen der russischen Njemenarmee.
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17. August 1914Überreichung eines japanischen Ultimatums an Deutschland durch den japanischen Geschäftsträger in Berlin.
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17. August 1914Die „Nordd. Allg. Ztg.“ veröffentlicht nachstehende deutsche Warnung an Rußland
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18. August 1914Osten. Deutsche Truppen besetzen Mlawa (Russisch-Polen). — Beginn der Offensive der österreichisch-ungarischen Armee (1. Armee unter General Dankl, 1. Armee unter General v. Auffenberg) gegen Russisch-Polen.
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18. August 1914Staatssekretär Dr. Delbrück erläßt eine Aufforderung, Material über Mißhandlungen deutscher Reichsangehöriger in Belgien polizeilich zu Protokoll zu geben.
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19. August 1914Süden. Abbruch der österreichischen Offensive an der unteren Drina und an der Save, um Truppen für den Kampf mit Rußland frei zu bekommen.
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20. August 1914Westen. Die französische 5. Kavalleriedivision von deutscher Kavallerie bei Pervez (nördlich Namur) unter schweren Verlusten zurückgeschlagen.
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21. August 1914Westen. Beginn der Beschießung der Festung Namur.
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21. August 1914Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ veröffentlicht Aktenstücke über einen politischen Meinungsaustausch zwischen Deutschland und England unmittelbar vor dem Kriegsausbruch, woraus sich ergibt, daß Deutschland bereit war, Frankreich zu sc…
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21. August 1914Tagesbefehl des Kronprinzen Rupprecht: Meine braven Truppen! Ich spreche Euch mit dankerfülltem Herzen meine höchste Anerkennung und Bewunderung aus.
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21. August 1914Reichstagsersatzwahl im Kreise Tettnang-Ravensburg-Saulgau.
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22. August 1914Osten. Siegreiches Gefecht der österreichischen Kavallerie bei Tomaczow.
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22. August 1914Der Dank des Kaisers an die Eisenbahner.
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22. August 1914General Paul von Hindenburg-Beneckendorf wird zum Führer einer Armee (Front Osten) ernannt.
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23. August 1914Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Japan. Eintritt des Kriegszustandes.
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23. August 1914Westen. Einzug des XXI. Armeekorps in Lunéville. Die Beute erhöht sich auf 150 Geschütze.
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23. August 1914Auf das Ultimatum Japans wird dem japanischen Geschäftsträger nachstehende mündliche Erklärung abgegeben
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23. August 1914Der Gouverneur des Kiautschougebietes Meyer-Waldeck erläßt folgende Proklamation
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24. August 1914Kaiser Wilhelm richtet folgendes Telegramm an die Besatzung von Tsingtau: Gott mit Euch in schweren bevorstehenden Kämpfen! Ich gedenke Euer. Wilhelm, I. R.
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25. August 1914Generalfeldmarschall Frhr. v. d. Goltz zum Generalgouverneur der von den deutschen Truppen besetzten Teile Belgiens ernannt.
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25. August 1914Westen. Vier belgische Divisionen, die einen Ausfall aus Antwerpen versuchen, werden bei Mecheln zurückgeworfen.
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25. August 1914Die von den deutschen Truppen besetzten Teile Belgiens werden unter deutsche Verwaltung genommen.
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26. August 1914Osten. Schwere Kämpfe des Lemberger Korps bei Busk, des Grazer und Siebenbürger Korps bei Zloczôw gegen überlegene russische Streitkräfte (Beginn der ersten Schlacht bei Lemberg).
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26. bis 29. August 1914Longwy nach tapferer Gegenwehr genommen.
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26. bis 29. August 1914Die russische Narewarmee wird durch General v. Hindenburg in der Schlacht bei Tannenberg vernichtend geschlagen.
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26. bis 29. August 1914heit der russischen Armee weit früher fühlbar machen, als man es auf deutscher Seite angenommen hatte.
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27. August 1914Der Bericht des Großen Hauptquartiers gibt die Führer der im Westen kämpfenden deutschen Armeen bekannt.
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28. August 1914Seegefecht nordwestlich Helgoland. Auf deutscher Seite sinken die Kreuzer „Ariadne“, „Köln“ und „Mainz“; die englische Flotte erleidet schwere Beschädigungen.
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28. August 1914Die englische Armee, die nördlich St. Quentin vollständig geschlagen wurde, befindet sich in vollständigem Rückzug.
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28. August 1914Die deutsche Heeresleitung protestiert gegen die durch unsere Gegner verbreitete Nachricht über Grausamkeiten der deutschen Kriegführung.
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28. August 1914Prinz Ernst zur Lippe fällt im Westen. 58 Jahre alt.
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29. August 1914Kaiser Wilhelm ernennt General v. Hindenburg zum Generalobersten.
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29. August 1914Kaiser Wilhelm unterzeichnet einen Begnadigungserlaß betr. Wehrpflichtverletzungen.
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29. August 1914Der Vorstand des Reichsverbandes gegen die Sozialdemokratie teilt mit, daß er unmittelbar nach der Reichstagssitzung vom 4. August seine gesamte Tätigkeit eingestellt hat.
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30. August 1914Weiteres siegreiches Vordringen der deutschen Armeen. Es siegen Armee Kluck bei Combles, Bülow bei St. Quentin, Hausen bei Rethel, Herzog von Württemberg und deutscher Kronprinz an der Maas. Fall des Forts Les Ayvelles und der Festung Mont…
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30. August 1914Die „Nordd. Allgem. Ztg.“ veröffentlicht folgende Feststellung betr. den Gebrauch von Dum-Dum-Geschossen.
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31. August 1914Fall der Festung Givet.
September
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1. September 1914Kaiser Wilhelm wohnt dem siegreichen Gefecht der Armee des Kronprinzen Wilhelm zwischen Reims und Verdun bei.
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1. September 1914Kaiser Wilhelm richtet auf die Meldung von der Vernichtung der russischen Narewarmee an den Generalobersten v. Hindenburg folgendes Telegramm
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1. September 1914Abteilung für Kultus- und Schulangelegenheiten. Ref.: Oberregierungsrat v. Wussow; Justizrat Trimborn.
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2. September 1914Mitteilungen des Reichskanzlers an die Vertretungen der amerikanischen Presse in Berlin. Der Reichskanzler sucht die öffentliche Meinung in Amerika auf diesem Wege über den Zusammenhang der Ereignisse, die den Kriegsausbruch herbeiführten,…
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2. September 1914Eine Anzahl hervorragender deutscher Katholiken läßt jedem der anläßlich der Papstwahl in Rom versammelten Kardinäle ein von 60 Namen unterzeichnetes Memorandum überreichen, um den Vertretern der Kirche die Verhältnisse in Deutschland darz…
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2. September 1914Mitteilungen des deutschen Reichskanzlers an die Vertretungen der amerikanischen Presse in Berlin.
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3. September 1914Der Reichstagsabgeordnete Dr. Ludwig Frank, Führer der Sozialdemokratie nach dem Tode Bebels, †.
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4. September 1914Besetzung von Reims.
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5. September 1914Kaiser Wilhelm wohnt den Angriffskämpfen um die Befestigungen von Nancy bei.
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6. September 1914Weitere Veröffentlichungen in der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ über den deutsch-englischen Meinungsaustausch vor dem Kriege.
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7. September 1914Telegramm Kaiser Wilhelms an Präsident Wilson.
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7. September 1914Eine große Anzahl deutscher Gelehrter von Weltruf verzichtet in einer scharfen Erklärung auf die Auszeichnungen und damit verbundenen Rechte, die ihnen von englischen Universitäten, Akademien und gelehrten Gesellschaften verliehen worden w…
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7. September 1914Kaiser Wilhelm richtet an Präsident Wilson folgendes Telegramm
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8. September 1914Erste Veröffentlichung über die nahe bevorstehenden ersten Kriegsanleihen.
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9. bis 11. September 1914General v. Hindenburg vernichtet die Njemen- (oder Wilnaer) Armee an den Masurischen Seen (Linie Wehlau—Nordenburg—Angerburg, 50000 Gefangene, 150 Geschütze erbeutet) und verfolgt den Feind über die Grenze.
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9. September 1914Der sozialdemokratische Parteivorstand veröffentlicht im „Vorwärts“ eine Erklärung gegen das deutschfeindliche Vorgehen des Internationalen Sozialistischen Bureaus.
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10. September 1914Denkschrift an die neutralen Mächte betr. die Stellung Englands und Frankreichs zur Londoner Seekriegsrechtsdeklaration vom 26. Februar 1909.
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12. September 1914Ein wichtiges Zeugnis für den Kriegswillen Rußlands und die Friedfertigkeit der deutschen Politik.
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13. September 1914Das Hauptnachrichtenbureau für die nordische Presse, Ritzaus Bureau in Kopenhagen, veröffentlicht Mitteilungen des deutschen Reichskanzlers in folgendem Wortlaut: Der englische Premierminister hat in seiner Guildhallrede für England die Be…
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15. bis 16. September 1914Schwere Kämpfe auf der ganzen deutschen Kampflinie in Nordfrankreich.
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15. September 1914Generaloberst von Hindenburg erläßt folgenden Tagesbefehl: Soldaten der 8. Armee! Ihr habt neue Lorbeeren um Eure Fahnen gewunden. In zweitägiger Schlacht an den masurischen Seen und in mehr tägiger rücksichtsloser Verfolgung durch Litauen…
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20. September 1914Beginn der Beschießung von Reims.
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22. September 1914Versenkung der drei englischen Panzerkreuzer „Aboukir“, „Hogue“ und „Cressy“ durch „U 9“ (Kapitänleutnant Weddigen) nordwestlich von Hoek van Holland.
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23. September 1914Veröffentlichung des endgültigen Ergebnisses der Zeichnung auf die Kriegsanleihen.
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23. September 1914Der Reichstagsabgeordnete Dr. Semler, Mitglied der nationalliberalen Partei, in Hamburg †.
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24. September 1914Feierliche Inthronisation des Erzbischofs von Posen und Gnesen, Dr. Likowski.
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25. September 1914 · SamoaDer „Hamburgische Korrespondent“ veröffentlicht einen Brief des Staatssekretärs des Reichskolonialamts Dr. Solf an den Direktor der deutschen Handels- und Plantagen-Gesellschaft der Südseeinseln in Hamburg, Otto Riedel.
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27. September 1914Uebergabe von Togo. — Japanisches Geschwader unter Vizeadmiral Kato vor Tsingtau.
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27. September 1914Uebergabe von Duala (Kamerun).
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28. September 1914Vertreter der deutschen Erwerbsstände treten in der Philharmonie zu Berlin zu einer eindrucksvollen Kundgebung zusammen, um die Einheit und Entschlossenheit des ganzen Volkes in der Führung des wirtschaftlichen Kampfes und im Durchhalten b…
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28. September 1914Wilhelm Herz, Wirklicher Geheimer Rat, langjähriger Präsident der Berliner Handelskammer, 92 Jahre alt, †.
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29. September 1914Sitzung des Zentralausschusses der Reichsbank, wobei der Präsident des Reichsbankdirektoriums, Havenstein, eine eingehende Ansprache über die Finanz- und Wirtschaftslage Deutschlands hält.
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30. September 1914Erlaß eines Zahlungsverbots gegen England.
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30. September 1914Bei Antwerpen zwei Forts des äußeren Gürtels zerstört.
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30. September 1914Eine Bundesratsverordnung erläßt als Antwort auf die englischen Maßregeln, die gegen alle sonstigen internationalen Gepflogenheiten Verpflichtungen englischer Schuldner aus dem Handel mit Deutschland einfach außer Kraft setzen, ein Zahlung…
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Ende September.Wiederbesetzung des bischöflichen Stuhls von Osnabrück durch den bisherigen Oberlehrer am Gymnasium in Meppen, Dr. Wilhelm Berning.
Oktober
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1. Oktober 1914Veröffentlichung von Äußerungen des Staatssekretärs v. Jagow in der Kopenhagener „Nationaltidende“ als Antwort auf Behauptungen des britischen Unterstaatssekretärs Acland.
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3. Oktober 1914Eine große Anzahl deutscher Gelehrten und Künstler, darunter die bedeutendsten Namen, erläßt folgenden „Aufruf an die Kulturwelt“, der zwecks weitester Verbreitung in alle Kultursprachen übersetzt wird.
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5. Oktober 1914Fortsetzung der Erörterungen zwischen Staatssekretär v. Jagow und dem englischen Unterstaatssekretär des Auswärtigen Amts Acland.
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5. Oktober 1914Die deutsche Regierung beginnt mit Veröffentlichung der Untersuchungen, die in ihrem Auftrage der Geheime Regierungsrat von Falke über den Zustand der Kunstdenkmäler in den durch den Krieg beschädigten belgischen Städten (in erster Linie L…
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7. Oktober 1914Die deutsche Regierung veröffentlicht die Antwort des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika auf das Telegramm des Kaisers
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11. Oktober 1914Der russische Panzerkreuzer „Pallada“ vor dem Finnischen Meerbusen von „U 26“ zum Sinken gebracht.
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12. Oktober 1914Mitteilungen der deutschen Regierung aus Dokumenten, die in Brüssel in den Archiven des belgischen Generalstabs aufgefunden wurden und die bezeugen, daß England selbst Belgien zu einer einseitigen Parteinahme für die Ententemächte bestimmt…
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12. Oktober 1914Die deutsche Regierung veröffentlicht Geheimdokumente aus den Archiven des belgischen Generalstabs über die belgisch-englischen Beziehungen.
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15. Oktober 1914Veröffentlichung von Berichten der deutschen diplomatischen Vertreter im Auslande zur Vorgeschichte des Krieges.
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17. Oktober 1914Prinz Wolrad von Waldeck-Pyrmont fällt bei einem Patrouillenritt in Frankreich.
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18. Oktober 1914Einweihung der Universität Frankfurt a. M.
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18. Oktober 1914Einweihung der neuen Universität Frankfurt a. M
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19. Oktober 1914Anfinnen der Japaner zur Übergabe von Tsingtau.
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20. Oktober 1914Ausdehnung des Zahlungsverbots auf Frankreich.
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20. Oktober 1914Der „Reichsanzeiger“ veröffentlicht eine am 10. Oktober abgeschlossene und der französischen Regierung sowie den Regierungen der neutralen Mächte zugestellte Denkschrift der Kaiserlichen Regierung, worin über die Verletzung der Genfer Konv…
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20. Oktober 1914Ausdehnung des Zahlungsverbots auf Frankreich und die französischen Kolonien.
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21. Oktober 1914Kaiser Wilhelm II. hält auf dem Schlachtfelde von Gravelotte eine Parade über neugebildete Regimenter ab
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21. Oktober 1914Die Einzahlungen auf die Kriegsanleihen des Reichs haben 3 Milliarden Mark überschritten.
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23. Oktober 1914Der Yserkanal von deutschen Truppen überschritten.
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24. Oktober 1914Ausdehnung des Zahlungsverbots auf Rußland.
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24. Oktober 1914Veröffentlichung einer Denkschrift vom 10. Oktober, die die deutsche Regierung den neutralen Mächten hat zugehen lassen.
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25. Oktober 1914Ein französischer Prophet. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ schreibt: Der französische Prätendent Philipp von Orleans befand sich zur Zeit des Kriegsbeginns in Frankfurt a. M. Er reiste kurz vor der Mobilmachung so eilig ab, daß er ei…
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27. Oktober 1914Tagesbefehl des Kronprinzen Rupprecht an die Soldaten der 6. Armee.
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28. Oktober 1914Der Bundesrat setzt durch Verordnung Höchstpreise für Getreide und Futtermittel fest.
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31. Oktober 1914Das das Erzbecken von Longwy und Briey umfassende französische Okkupationsgebiet wird unter deutsche Zivilverwaltung gestellt.
November
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Anfang November.General A. v. Mackensen wird zum Führer der neugebildeten 9. Armee ernannt.
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1. November 1914Die Kriegsgefangenen in Deutschland.
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Anfang November.Brief Kaiser Wilhelms an Lord Tweedmouth über die „deutsche Gefahr“ vom 14. Februar 1908.
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6. November 1914Maßregeln betr. die in Deutschland befindlichen Engländer.
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6. November 1914Ein neuer Beweis für den englisch-belgischen Kriegsplan.
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6. November 1914Über Maßregeln gegen die in Deutschland befindlichen Engländer wird amtlich mitgeteilt
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7. November 1914Die deutsche Regierung erwidert auf den Protest Englands gegen die angebliche Legung deutscher Minen in der Nordsee.
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7. November 1914Depeschenwechsel zwischen dem Präsidenten des Reichstages Dr. Kaempf und Kaiser Wilhelm anläßlich des Falles von Tsingtau.
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7. November 1914Übergabe von Tsingtau.
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8. November 1914Erledigung des dritten Hamburger Wahlkreises durch den Tod des Abg. Wilhelm Metzger (Sd.).
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9. November 1914Depeschenwechsel zwischen dem Bremer Senat und Kaiser Wilhelm anläßlich des Seesieges an der chilenischen Küste.
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9. November 1914In einem kürzlich erlassenen Armeebefehl des Kronprinzen Rupprecht heißt es: Soldaten! Die Augen der ganzen Welt sind jetzt auf euch gerichtet.
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9. November 1914Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ veröffentlicht eine Übersicht der von der Reichsregierung veranlaßten Retorsionsmaßnahmen gegen feindliche Länder.
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14. November 1914Bekanntmachung über den Zusammentritt des Reichstags am 2. Dezember.
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16. November 1914Telegrammwechsel zwischen Kaiser Wilhelm II. und Sultan Mehmed V.
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16. November 1914Kaiser Wilhelm richtet nach den siegreichen Kämpfen der 9. Armee in Kujawien an General v. Mackensen folgendes Telegramm
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17. November 1914Kaiser Wilhelm über den Untergang der „Emden“.
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18. November 1914Generaloberst v. Hindenburg erläßt folgenden Armeebefehl
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19. November 1914Der als Nachfolger v. Steins erst am 3. Oktober zum Generalquartiermeister ernannte Generalmajor v. Voigts-Rhetz im Großen Hauptquartier †, 51 Jahre alt.
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20. November 1914Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ über die Frage der Gefangenenbehandlung.
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20. November 1914Wiederaufnahme des internationalen Postgiroverkehrs zwischen dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn.
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20. November 1914Erledigung des 6. schleswig-holsteinischen Wahlkreises durch den Tod von Dr. Braband
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24. November 1914Kaiser Wilhelm II. verleiht dem Erzherzog-Thronfolger Karl Franz Joseph das Eiserne Kreuz II. und I. Klasse.
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24. November 1914Bekanntmachung über die Ausdehnung des Zahlungsverbots auf Rußland.
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24. November 1914Dem Reichstag geht ein Gesetzentwurf zu, betreffend die Feststellung eines zweiten Nachtrags zum Reichshaushaltsetat für 1914.
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25. November 1914Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ veröffentlicht aus dem in Brüssel vorgefundenen Archiv des belgischen Kriegsministeriums weitere Beweisstücke für den von Belgien schon vor dem Kriege begangenen Neutralitätsbruch.
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27. November 1914Generaloberst von Hindenburg wird zum Generalfeldmarschall ernannt.
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27. November 1914Kaiser Wilhelm verleiht dem General v. Mackensen den Orden Pour le mérite.
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27. November 1914Die „Nordd. Allg. Ztg.“ veröffentlicht einen Auszug aus dem Generalbericht von Prof. Dr. Clemen-Bonn über den Zustand der Kunstdenkmäler in Belgien.
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27. November 1914Der Bundesrat erläßt eine Verordnung, worin für alle ganz oder überwiegend französischen Unternehmungen, Niederlassungen von Unternehmungen und insbesondere für den gesamten in Deutschland befindlichen Grundbesitz französischer Staatsangeh…
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28. November 1914An Stelle des Generalfeldmarschalls Freiherrn v. d. Goltz, der im Auftrage des Kaisers nach der Türkei geht, wird General der Kavallerie Freiherr v. Bissing zum Generalgouverneur von Belgien ernannt.
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28. November 1914Freiherr von der Goltz wird von seiner Stellung als Generalgouverneur von Belgien enthoben und für die Dauer des mobilen Verhältnisses der Person des Sultans und dessen Hauptquartier zugeteilt.
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29. November 1914Der Kaiser begrüßt den Reichskanzler zu seinem Geburtstage mit folgendem Telegramm
Dezember
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1. Dezember 1914Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ veröffentlicht neue „Belege dafür, daß England im Verein mit Belgien den Krieg gegen Deutschland nicht nur diplomatisch, sondern auch militärisch schon im Frieden aufs äußerste vorbereitet hat“.
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1. Dezember 1914Vor Zusammentritt des Reichstags tagt eine freie Kommission, die nach vierstündiger Beratung der Regierungsvorlage ihre Zustimmung erteilt.
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2. Dezember 1914Reichstagstagung. Bewilligung von fünf Milliarden weiterer Kriegskredite.
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2. Dezember 1914Beratung des Nachtragsetats (Forderung von 5 Milliarden weiterer Kriegskredite).
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2. Dezember 1914Gründung eines deutsch-osmanischen Freundschaftsbundes.
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2. Dezember 1914Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit dem Oberstkommandierenden des österreichisch-ungarischen Heeres Erzherzog Friedrich, dem Erzherzog-Thronfolger Karl Franz Joseph und dem Generalstabschef Freihr. Conrad v. Hötzendorf.
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3. Dezember 1914Kaiser Wilhelm besucht Teile der in der Gegend von Czenstochau kämpfenden österr.-ung. und deutschen Truppen.
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3. Dezember 1914Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion erläßt eine Erklärung gegen den Abg. Liebknecht wegen seiner Abstimmung gegen die Kriegskredite.
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3. Dezember 1914Die „Freie Kommission" schließt ihre Tätigkeit ab, nachdem sie an Hand der dem Reichstag vorgelegten Denkschrift die durch den Krieg angeregten Fragen sozialer, wirtschaftlicher und innerpolitischer Art beraten hat.
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4. Dezember 1914Aufruf des Landsturms zweiten Aufgebots zur Anmeldung. — Fürst v. Bülow mit der Führung der Geschäfte der deutschen Botschaft in Rom betraut.
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4. Dezember 1914Der deutsche Botschafter in Rom, Herr v. Flotow, legt aus Gesundheitsrücksichten die Geschäfte der Botschaft vorläufig nieder.
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4. Dezember 1914Der „Reichsanzeiger“ veröffentlicht eine Kaiserliche Verordnung, wodurch der aus dem Landsturm ersten Aufgebots übergetretene Landsturm zweiten Aufgebots zur Anmeldung zur Landsturmrolle aufgerufen wird.
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4. Dezember 1914Bekanntgabe eines Telegrammwechsels zwischen dem österreichisch-ungarischen Minister des Auswärtigen und dem deutschen Reichskanzler anläßlich der Rede des letzteren im deutschen Reichstage.
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7. Dezember 1914Erklärung des Staatssekretärs Dr. Solf über die Stellung Deutschlands zur Südafrikanischen Union.
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7. Dezember 1914Erklärung des Staatssekretärs Dr. Solf über die Stellung Deutschlands zur Südafrikanischen Union s. „Das Deutsche Reich“ 7. Dezember.
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8. Dezember 1914Vizeadmiral Graf v. Spee geht in der Seeschlacht bei den Falklandsinseln mit dem Flaggschiff „Scharnhorst“ unter, 53 Jahre alt.
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9. Dezember 1914Dem Kriegsminister Generalleutnant von Falkenhayn werden die Geschäfte des Chefs des Generalstabs des Feldheeres endgültig übertragen.
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12. Dezember 1914Erklärung einer Anzahl deutscher Völkerrechtslehrer und Historiker gegen die Mitglieder der Oxforder Fakultät für moderne Geschichte.
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13. Dezember 1914Der General der Infanterie W. Bronsart von Schellendorf, früher preuß. Kriegsminister, †, 81 Jahre alt.
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15. Dezember 1914Unter der Überschrift „Englands Spiel mit der Neutralität Belgiens“ bringt die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ folgende Mitteilungen
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17. Dezember 1914Nach dem Zusammenbruch der russischen Offensive in Polen richtet Kaiser Wilhelm an Generalfeldmarschall von Hindenburg folgendes Telegramm
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17. Dezember 1914Ankunft des Fürsten Bülow in Rom.
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18. Dezember 1914Offiziöse Äußerung der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ zum französischen „Gelbbuch“.
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18. Dezember 1914Lazarus Graf Henckel v. Donnersmarck, der letzte noch lebende Gründer der Zentrumsfraktion, †, 80 Jahre alt.
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18. Dezember 1914Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Czarnikau-Filehne-Colmar (1. Bromberg) für den † Abg. Ritter. Gewählt wird Rittergutsbesitzer Rösicke-Görsdorf (K.) mit 11267 Stimmen.
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20. Dezember 1914Kaiser Wilhelm, der einige Zeit erkrankt war, begibt sich aufs neue zur Front (Westen).
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21. Dezember 1914Die amerikanischen Zeitungen berichten über eine Unterredung des Berliner Vertreters der amerikanischen „United Press“ Karl v. Wiegand, mit dem Großadmiral v. Tirpitz.
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21. Dezember 1914Weitere offiziöse Äußerung der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ zum französischen „Gelbbuch“.
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23. Dezember 1914Der Diskont der Reichsbank wird um ein volles Prozent auf 5, der Lombardzinsfuß für Darlehen gegen Verpfändung von Effekten und Waren auf 6% herabgesetzt.
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23. Dezember 1914Vizepräs. J. Sperlich, Vertreter des Reichstagswahlkreises Glatz-Habelschwerdt, †, 69 Jahre alt.
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24. Dezember 1914Zu Generalobersten werden befördert: Freih. v. Falkenhayn, General der Infanterie, Oberbefehlshaber der Armeegruppe Falkenhayn, und Freih. v. Bissing, General der Kavallerie, jetzt Generalgouverneur von Belgien.
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24. Dezember 1914Bei der Weihnachtsfeier im Großen Hauptquartier hält Kaiser Wilhelm folgende Ansprache
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24. Dezember 1914Runderlaß des Reichskanzlers an die deutschen Vertretungen im Auslande gegen irreführende Behauptungen des französischen Ministerpräsidenten über den Ursprung des Krieges.
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24. Dezember 1914Deutsch-portugiesische Kolonialkämpfe.
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24. Dezember 1914Die Verluste der Regierungsanhänger seit Beginn des Aufstandes betragen 124 Tote, 267 Verwundete und 332 an die Deutschen verlorene Gefangene.
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30. Dezember 1914Tagesbefehl Gen. Feldmarschalls v. Hindenburg.
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31. Dezember 1914Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ veröffentlicht einen Bericht von Professor Clemen-Bonn über den Zustand der Kunstdenkmäler im nördlichen und östlichen Frankreich.
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31. Dezember 1914Nach amtlicher Mitteilung beträgt die Gesamtzahl der beim Jahresschluß in Deutschland befindlichen und internierten Kriegsgefangenen (ohne Zivilgefangene) 8138 Offiziere und 577875 Mann.
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31. Dezember 1914Neujahrsbotschaft Kaiser Wilhelms an Heer und Marine.