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Chronik Bund und Reich 1864
Alle Staaten der Chronik · Mehr über Bund und Reich
Januar
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2. Januar 1864Die Bundesversammlung lehnt den Antrag Oesterreichs, den Herzog Friedrich aus Holstein zu entfernen, mit 9 gegen 7 (resp. mit 10 gegen 6) Stimmen ab.
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2. Januar 1864Die Bundesversammlung lehnt den Antrag Oesterreichs, an den Herzog Friedrich das bestimmte Ersuchen zu stellen, Holstein sofort zu verlassen, mit 9 gegen 7 Stimmen (Oesterreich, Preußen, Kurhessen, Mecklenburg, Luxemburg, die 16. Curie und…
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7. Januar 1864Die Bundescommissäre in Holstein berichten, daß die Anwesenheit des Herzogs Friedrich im Lande noch zu keinen besondern Verlegenheiten Anlaß gegeben habe.
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7. Januar 1864Der Landtag beschließt eine Adresse an den Fürsten zu erlassen, worin die Anerkennung des Herzogs Friedrich gewünscht wird.
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11. Januar 1864Oesterreich und Preußen erneuern dringend ihren Antrag v. 28. Dec. v. J. bezüglich Inpfandnahme von Schleswig auf Grund der Vereinbarungen von 1851/52.
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14. Januar 1864Der österreichisch-preußische Antrag bez. Schleswig wird mit 11 gegen 5 Stimmen abgelehnt; der Antrag Hessen-Darmstadts bleibt in der Minderheit.
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14. Januar 1864Der österr.-preußische Antrag vom 28. Dec. v. J. wird von der Bundesversammlung mit 11 gegen 5 Stimmen (Oesterreich, Preußen, Kurhessen, Mecklenburg und 16. Curie) abgelehnt.
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16. Januar 1864Sommation an Dänemark (s. Alg. Chronik).
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18. Januar 1864Dänemark lehnt die Sommation Oesterreichs und Preußens ab.
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19. Januar 1864Beruhigende Erklärung Oesterreichs und Preußens.
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19. Januar 1864Oesterreich und Preußen geben die gemeinsame Erklärung ab,
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20. Januar 1864In den verschiedenen deutschen Staaten finden in Folge der Vorgänge v. 14. d. M. am Bunde zahlreiche Volksversammlungen statt, welche sich energisch gegen die Handlungsweise Oesterreichs und Preußens aussprechen und von ihren Regierungen t…
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21. bis 22. Januar 1864Die Bundesversammlung läßt sich zu neuen Instructionen an die Bundescommissäre herbei: dem Durchmarsch der Oesterreicher und Preußen durch Holstein soll kein Hinderniß in den Weg gelegt werden; die Entlassung der bisherigen österr. und pre…
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21. Januar 1864Die verein. Ausschüsse beauftragen einstweilen wegen Dringlichkeit der Sache die Bundescommissäre in Holstein, dem Durchmarsch der österr.-preuß. Truppen keinerlei Hinderniß entgegen zu stellen.
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22. Januar 1864Die Bundesversammlung genehmigt die vom Bundesgeneral Hake in Holstein erfolgte Ablehnung der ihm von Seite der preußischen Regierung gemachten Zumuthung, sich ohne Weiteres unter das Obercommando des Feldmarschalls Wrangel zu stellen.
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24. Januar 1864Der 36er Ausschuß der Abgeordnetenversammlung vom 21. Dec. tritt in Frankfurt zusammen und beschließt eine Ansprache an das deutsche Volk zu richten:
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26. Januar 1864Antrag von Weimar, Meiningen und Coburg-Gotha wegen ihrer Erbansprüche auf Lauenburg.
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28. Januar 1864Kurhessen trägt auf beschleunigte Entscheidung in der Erbfolgefrage an.
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31. Januar 1864Gleichlautende Antwort auf das von England gestellte Begehren einer förmlichen Erklärung, daß sie an dem Principe der Integrität der dänischen Monarchie festhalten:
Februar
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1. Februar 1864Die Preußen und Oesterreicher rücken in Schleswig ein.
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3. Februar 1864Wiedereröffnung der vor Weihnachten v. J. vertagten Zollconferenz in Berlin.
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3. Februar 1864Wiedereröffnung der Ende Dec. v. J. vertagten Zollvereins-Conferenz in Berlin.
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3. Februar 1864Die Oesterreicher erstürmen Jagel und den Königsberg und dringen siegreich bis zum Danewerk vor.
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4. Februar 1864Der Bericht v. d. Pfordtens an die vereinigten Ausschüsse bezüglich der Erbfolgefrage in Holstein liegt endlich gedruckt vor.
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4. Februar 1864Der Bericht von v. d. Pfordten als Referenten der vereinigten Ausschüsse über die holsteinische Erbfolgefrage liegt in seinem ersten Theile endlich gedruckt vor.
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5. Februar 1864Die Dänen räumen das Danewerk und bewerkstelligen ihren Rückzug hinter die Düppler Schanzen und nach der Insel Alsen.
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6. Februar 1864Die Oesterreicher besetzen Schleswig und brechen alsbald zur Verfolgung der abziehenden Dänen auf.
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9. Februar 1864Die vereinigten Ausschüsse „sehen sich veranlaßt den Bundes-Commissären in Holstein dringend zu empfehlen, den Bedürfnissen der in Schleswig operirenden alliirten Armee und der dorthin nachrückenden Truppen in Bezug auf Transportmittel 2c.…
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11. Februar 1864Der bayr. Gesandte v. d. Pfordten legt der Bundesversammlung den ersten Theil seines Berichtes und Antrags Namens der Majorität der vereinigten Ausschüsse vor.
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11. Februar 1864Die vereinigten Ausschüsse legen endlich den ersten Theil ihres Berichtes und Antrages in der holsteinischen Erbfolgefrage der Bundesversammlung vor:
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11. Februar 1864Umlaufschreiben der geschäftsleitenden Commission des 36er Ausschusses an die schleswig-holsteinischen Vereine und Comité's:
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12. Februar 1864Außerordentliche Sitzung der Bundesversammlung.
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13. Februar 1864Der Conflict in Holstein zwischen Wrangel und den Bundesautoritäten liegt der Bundesversammlung vor.
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13. bis 14. Februar 1864richten abmahnende Noten gegen die Anträge v. d. Pfordten in der Erbfolgefrage v. 11. d. M. an die verschiedenen deutschen Regierungen.
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18. bis 19. Februar 1864Ministerconferenz in Würzburg.
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18. Februar 1864Die Bundesversammlung beschließt, in Erwiderung auf den dänischen Embargo auf alle deutschen Schiffe ohne Unterschied der Flagge auch auf alle dänischen Schiffe in deutschen Häfen Embargo legen zu lassen.
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18. bis 19. Februar 1864Ministerconferenz in Würzburg zwischen Vertretern von Bayern, Württemberg, Sachsen, Baden, Hessen-Darmstadt, Nassau, Braunschweig, Weimar und Coburg-Gotha.
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21. Februar 1864England schlägt neuerdings den Zusammentritt einer Conferenz zu Wiederherstellung des Friedens und zwar ohne zum Voraus bestimmte Conferenzbasis vor.
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21. Februar 1864Die geschäftsleitende Commission ruft zu Unterstützung der vom Kriege am meisten nothleidenden Gegenden Schleswigs auf.
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22. Februar 1864Die Regierung verbietet die Schrift: Der Vernichtungskampf wider die Bauern in Mecklenburg — zur Geschichte des Junkerthums in Deutschland und zum Verständniß seiner Politik v. Moriz Wiggers.
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25. Februar 1864Abstimmung über die Ausschußanträge in der holsteinischen Erbfolgefrage: die erneuerte Erklärung gegen die Gültigkeit des Londoner Vertrags wird nach dem Verlangen von Oesterreich und Preußen verworfen, der Rest angenommen.
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25. Februar 1864Abstimmung über die Anträge der vereinigten Ausschüsse bezüglich der schleswig-holsteinischen Frage vom 11. Febr.
März
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3. März 1864Der österr.-preuß. Antrag v. 25. Febr. wird an die Ausschüsse verwiesen.
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3. März 1864Sitzung der Bundesversammlung.
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7. März 1864notificiren den übrigen Unterzeichnern des Londoner Vertrags den Einmarsch ihrer Truppen in Jütland und erklären zugleich, unter welchen Bedingungen sie nunmehr zu einem Waffenstillstand und Conferenzen bereit seien:
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7. März 1864Die Beschlüsse der Stände über das Gesetz wegen Bestrafung von Dienstvergehen der Gutsleute auf den ritterschaftlichen Gütern (das sog. Prügelgesetz) wird den beiden mecklenburgischen Landesherrn durch den ständischen Ausschuß auftragsgemä…
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8. März 1864Einmarsch der österr.-preußischen Truppen in Jütland.
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12. März 1864Bayern nimmt den Antrag v. d. Pfordten zweite Hälfte (Erbfolgefrage) als selbständigen Antrag auf, vermag es aber nicht zu einer Abstimmung zu bringen.
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12. März 1864Sitzung der Bundesversammlung.
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15. März 1864Die Preußen beginnen die förmliche Beschießung der Düppeler Schanzen.
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16. März 1864Die Preußen besetzen die zu Schleswig gehörige Insel Fehmarn und nehmen die ganze dänische Besatzung gefangen.
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17. März 1864Erstes rühmliches Seegefecht der preußischen Kriegsmarine gegen ein überlegenes dänisches Geschwader vor Stralsund.
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18. bis 20. März 1864Resultatlose Conferenz zwischen preußischen und österreichischen Bevollmächtigten in Prag.
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18. März 1864Dänemark erklärt sich endlich auch seinerseits bereit, auf die von England vorgeschlagene Conferenz zu Wiederherstellung des Friedens einzugehen, aber nur auf Grundlage der Vereinbarungen v. 1851/52.
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18. März 1864in Frankfurt regt die Abhaltung neuer Volksversammlungen für Schleswig-Holstein im Laufe der Osterwoche an und schlägt dießfällige Resolutionen vor.
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18. bis 20. März 1864Conferenz zu Prag zwischen Bevollmächtigten von Oesterreich und Preußen behufs Ausgleichung ihrer Differenzen bezüglich des Handelsvertrags mit Frankreich.
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19. März 1864lehnen die Forderungen Dänemarks, die Vereinbarungen von 1851/52 zur Grundlage der Conferenz zu machen, ab.
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23. März 1864Eine Note des englischen Gesandten zeigt dem deutschen Bunde die Eröffnung von Conferenzen in der deutsch-dänischen Streitfrage an:
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24. März 1864Die Berliner Zollconferenz kann sich über den franz. Handelsvertrag nicht einigen und vertagt sich vorerst über Ostern.
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24. März 1864Die Berliner Zollconferenz vertagt sich bis zum 18. April, nachdem Preußen eine Erklärung abgegeben hat, in welcher es die Modifikationen bezeichnet, die es bezüglich des Zoll- und Handelsvertrages mit Frankreich bei letzterer Regierung zu…
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26. März 1864Eine Note des englischen Gesandten zeigt dem deutschen Bunde an, daß die Conferenzen am 12. April in London eröffnet werden sollen und ladet den Bund ein, durch einen Vertreter an derselben Theil zu nehmen.
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28. März 1864Osterversammlungen in ganz Deutschland.
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28. März 1864Der Anregung der 36er Ausschusses entsprechend finden in ganz Deutschland (Oesterreich ausgenommen) zahlreich besuchte Volksversammlungen statt, um noch einmal die Anschauungen und den Willen der Nation bezüglich der Lösung der schleswig-h…
April
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April 1864Obgleich Deutschland bis jetzt nicht im Kriege mit Dänemark sich befindet, so ist dennoch bereits eine Anzahl verschiedenen deutschen Staaten (außer Oesterreich und Preußen) angehöriger Schiffe von dänischen Kreuzern aufgebracht und zum Th…
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14. April 1864Der Bundestag beschließt mit großer Mehrheit, sich an den Londoner Conferenzen durch einen Bevollmächtigten ohne Bedingungen und mit einer sehr allgemein gehaltenen Instruction zu betheiligen.
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14. April 1864Die Bundesversammlung beschließt auf den Antrag des Ausschusses, die Londoner Conferenz durch einen Bevollmächtigten mit einer ganz allgemein gehaltenen Instruction zu beschicken und wählt dazu den sächsischen Staatsminister v. Beust.
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14. April 1864Die Bundesversammlung beschließt nach dem Antrag der Mehrheit der vereinigten Ausschüsse, die Londoner Conferenz zu beschicken und zwar ohne die Betheiligung des Bundes von Bedingungen abhängig zu machen (gegen Bayern, Braunschweig und Old…
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16. April 1864Oesterreich richtet, nachdem die Besprechung mit Preußen in Prag zu keinem befriedigenden Resultate geführt hat, eine energische Depesche an Bayern und die mit diesem verbündeten Zollvereinsregierungen, um eine endliche Entscheidung über s…
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16. April 1864Eine preuß. Dep. an Bayern weigert sich, die Wiedereröffnung der am 24. März vertagten Berliner Zollconferenz länger als bis zum 25. April zu verschieben.
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16. April 1864Oesterreich, durch das Resultat der Prager Conferenz mit Preußen v. 18.—20. März nicht befriedigt, richtet eine Circulardepesche an die Regierungen der Münchener Zollconferenz, in der die Beantwortung folgender Fragen erbeten wird:
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18. April 1864Erstürmung der Düppeler Schanzen durch die Preußen unter dem Prinzen Friedrich Karl.
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20. April 1864Eine österreichische Depesche an Preußen erklärt sich mit dem Resultat der Prager Conferenz v. 18.—20. März, wie sie von Seite Preußens aufgefaßt werde, keineswegs zufrieden gestellt.
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21. April 1864Eine bayerische Depesche an Preußen verlangt von demselben eine weitere Verschiebung des Wiederzusammentritts der Berliner Zollconferenz „allenfalls bis Ende Mai“, da Oesterreich durch das Resultat der Prager Conferenz sich nicht befriedig…
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25. April 1864Zusammentritt der Londoner Conferenz.
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29. April 1864Die Dänen räumen die Festung Friedericia.
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30. April 1864Bayern lehnt die Theilnahme an der Berliner Zollconferenz, die am 2. Mai wieder eröffnet werden soll, ab.
Mai
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2. Mai 1864Wiedereröffnung der Berliner Zollconferenz.
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2. Mai 1864Endliche Wiedereröffnung der Berliner Zollconferenz.
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3. Mai 1864Oesterreich und Preußen vermögen ihre Anträge auf Besetzung der schleswig'schen Insel Fehmarn durch Bundestruppen und bezüglich der weiteren Instructionsertheilungen an Hrn. v. Beust im Ausschusse nicht durchzusetzen und lassen sie vorerst…
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3. Mai 1864Die Mehrheit der vereinigten Ausschüsse erklärt sich gegen die von den beiden Großmächten vorgeschlagene Besetzung der schleswig'schen Insel Fehmarn durch Bundestruppen und beharrt gegen den Wunsch Oesterreichs und Preußens darauf, daß jed…
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8. Mai 1864Der 36er Ausschuß übermacht Hrn. v. Beust in London einen von ungefähr 1400 Mitgliedern deutscher Ständeversammlungen unterzeichneten Protest gegen jede willkührliche Entscheidung der Schleswig-Holstein'schen Frage durch die Londoner Confe…
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8. Mai 1864Der 36er Ausschuß der Versammlung von Mitgliedern deutscher Landesvertretungen übermacht dem Bevollmächtigten des deutschen Bundes an der Londoner Conferenz, Hrn. v. Beust, die von ihm entworfene und betriebene „Rechtsverwahrung der deutsc…
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8. Mai 1864Der Ausschuß des Reformvereins, dessen Führer sich an der vom 36er Ausschuß in Frankfurt betriebenen Rechtsverwahrung deutscher Landtagsmitglieder nicht betheiligen, tritt in Nürnberg zusammen und beschließt, eine besondere „Ansprache“ zu …
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9. Mai 1864Ruhmvolles Seegefecht des österr. Geschwaders gegen die dänische Flotille bei Helgoland.
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9. Mai 1864Es wird Waffenruhe auf die Dauer eines Monats beschlossen.
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11. Mai 1864Vertrag zwischen Preußen und Sachsen bez. Erneuerung des Zollvereins auf Grundlage des Handelsvertrags mit Frankreich.
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17. Mai 1864Preußen erklärt im Verlaufe der Sitzung, daß es sich vollständig von den Stipulationen des Londoner Vertrags v. 1852 lossage und verlangt demgemäß eine vollständige Vereinigung der beiden Herzogthümer, Trennung derselben von Dänemark und U…
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21. Mai 1864Bayern schickt Unterhändler in Sachen der Zollvereinsfrage nach Wien und ladet die ihm näher verbündeten Zollvereinsregierungen zu einer neuen Sonderconferenz nach München ein.
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21. Mai 1864Bayerische Bevollmächtigte treffen behufs neuer Unterhandlungen mit Oesterreich in Wien ein; zugleich ladet Bayern seine näheren Zollverbündeten zu einer neuen Conferenz nach München ein.
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22. Mai 1864Erster deutscher Journalistentag in Eisenach.
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28. Mai 1864England gibt auch seinerseits den Londoner Vertrag von 1852 auf und schlägt vor, Holstein, Lauenburg und den südlichsten Theil von Schleswig bis zur Schleimündung und zum Danewerk von Dänemark abzutrennen.
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31. Mai 1864Abschluß eines neuen Vertragsentwurfs zwischen Oesterreich und den bayrischen Bevollmächtigten in Wien.
Juni
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1. Juni 1864Bayern und Oesterreich verständigen sich über folgende Registratur, deren einzelne Bestimmungen, die Zustimmung der von Bayern bereits nach München einberufenen Conferenz seiner näheren Zollverbündeten vorausgesetzt, Preußen als Minimum de…
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1. Juni bis 31. Juli 1864Heftige Bewegung in den deutschen Arbeitervereinen für und wider Schulze-Delitzsch oder Lassalle.
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2. Juni 1864Die Bundesversammlung genehmigt die am 28. Mai in der Londoner Conferenz von ihrem Vertreter in Vereinigung mit Oesterreich und Preußen abgegebene Erklärung (für den Augustenburger) mit 15 gegen 1 Stimme (Luxemburg).
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2. Juni 1864Die Bundesversammlung ertheilt einmüthig ihre Zustimmung zu dem gesammten bisherigen Auftreten ihres Bevollmächtigten an der Londoner Conferenz, Hrn. v. Beust, und namentlich zu seinen in Uebereinstimmung mit Oesterreich und Preußen am 28.…
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3. Juni 1864Der geschäftsleitende Ausschuß des 36er Comité in Frankfurt ruft die schleswig-holst. Ausschüsse und Comités in ganz Deutschland zu energischen Kundgebungen gegen jede Theilung Schleswigs auf.
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3. Juni 1864Die geschäftsleitende Commission des 36er Ausschusses erläßt folgenden Aufruf an die schleswig-holsteinischen Vereine und Ausschüsse
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9. Juni 1864einigt sich über eine Verlängerung der Waffenruhe um 14 Tage.
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9. Juni 1864Die Bundesversammlung genehmigt fast einstimmig die nunmehrigen Anträge der vereinigten Ausschüsse bezüglich der Uebertragung des Geschäftsverkehrs zwischen der Bundesversammlung und Hrn. v. Beust in London an jene Ausschüsse.
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14. Juni 1864Die geschäftsleitende Commission des 36er Ausschusses erklärt sich neuerdings gegen jede Vermengung der Bundesreformfrage mit der schleswig-holsteinischen Angelegenheit.
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14. Juni 1864Die geschäftsleitende Commission des 36er Ausschusses erläßt folgende Erklärung:
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19. Juni 1864Eröffnung der Münchener Sonder-Zollconferenz.
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20. Juni 1864Eröffnung der Münchener Sonder-Conferenz.
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20. Juni 1864Der 36er Ausschuß kann dem Bevollmächtigten des deutschen Bundes an der Londoner Conferenz als Resultat der von ihm eingeleiteten Agitation gegen eine Theilung Schleswigs telegraphisch den Bericht zukommen lassen:
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22. Juni 1864Die Münchener Sonder-Conferenz beseitigt die bayrisch-österreichische Punctation und ersetzt sie durch einen Entwurf Hessen-Darmstadts, der von den österr. Bevollmächtigten ad referendum genommen wird.
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22. Juni 1864Sonder-Zollconferenz in München.
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22. Juni 1864Zusammenkunft des von Rechberg begleiteten Kaisers von Oesterreich mit dem von Bismarck begleiteten König von Preußen in Karlsbad.
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22. Juni 1864Vorletzte Sitzung.
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23. Juni 1864Oldenburg meldet seine Ansprüche auf Erbfolge in Schleswig-Holstein an.
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23. Juni 1864Oldenburg meldet vorläufig seine Ansprüche auf Holstein und Schleswig an und stellt eine nähere rechtliche Begründung derselben in Aussicht.
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23. Juni 1864Oesterreich und Preußen richten identische Dep. an ihre Vertreter an den Höfen von London, Paris, St. Petersburg und Stockholm über die Stellung, in welche sie Schritt für Schritt durch die Hartnäckigkeit Dänemarks gedrängt worden, so daß …
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25. Juni 1864Außer der Deligirtenversammlung der schlesw.-holst. Vereine und der beiden Volksversammlungen im nördlichsten Theil von Schleswig haben sich gegen eine Theilung Schleswigs in ganz Deutschland gegen 350 Landes-, Bezirks- oder Ortsausschüsse…
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25. Juni 1864Außer der Delegirtenversammlung der schlesw.-holst. Vereine in Rendsburg und den beiden Volksversammlungen in Nordschleswig haben sich gegen eine Theilung Schleswigs in ganz Deutschland gegen 350 Landes-, Bezirks= oder Ortsausschüsse und ö…
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25. Juni 1864Letzte Sitzung. Die Conferenz geht ohne Resultat auseinander.
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26. Juni 1864Wiederaufnahme des Kriegs von Seite der Preußen.
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28. Juni 1864Die neuen Zollvereinsverträge werden in Berlin zwischen Preußen, Sachsen, Baden, Kurhessen, den thüringischen Staaten, Braunschweig und Frankfurt vollzogen.
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28. Juni 1864Kurhessen ist von Bayern und seinen näheren Zollverbündeten bereits abgefallen, während Hannover noch schwankt.
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29. Juni 1864Die Preußen nehmen Alsen.
Juli
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Juli 1864Auf die Aufforderung des 36er Ausschusses in Frankfurt sprechen sich zahlreiche Volksversammlungen in ganz Deutschland energisch gegen die Ansprüche des Großh. von Oldenburg auf Schleswig-Holstein aus.
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7. Juli 1864Die Bundesversammlung fordert den Großh. v. Oldenburg auf, die Eingabe der Rechtsbegründung seiner Ansprüche auf Schleswig-Holstein zu beschleunigen.
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7. Juli 1864Die Bundesversammlung beschließt, den Großherzog v. Oldenburg um möglichste Beschleunigung der Begründung seiner Successionsansprüche auf Schleswig-Holstein zu ersuchen.
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7. Juli 1864Wiederaufnahme der Münchener Zoll-Sonderconferenz.
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10. Juli 1864Die Alliirten setzen über den Lymfjord und besetzen ganz Jütland.
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11. Juli 1864Auch Hannover und Oldenburg treten dem neuen Zollverein mit Preußen bei, indem sich Hannover dadurch wenigstens einen Theil seines bisherigen Präcipuums sichert.
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12. Juli 1864Die Vorschläge Hessen-Darmstadts auf der Münchener Sonderconferenz werden von Oesterreich angenommen.
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12. Juli 1864Dänemark sucht bei Oesterreich und Preußen um Waffenstillstand und Frieden nach.
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12. Juli 1864Die Münchener Zoll-Sonderconferenz, von Kurhessen u. Hannover bereits verlassen, verständigt sich über folgende Punctationen:
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13. Juli 1864Die Alliirten besetzen die Insel Sylt.
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14. Juli 1864Oesterreich und Preußen tragen ohne Rücksicht auf den bereits vorliegenden Ausschußbericht v. d. Pfordten, ohne Rücksicht auf ihre Erklärung an der Londoner Conferenz v. 28. Mai und den Bundesbeschluß v. 2. Juni, am Bunde darauf an, daß an…
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15. Juli 1864Oesterreich und Preußen gehen auf das Gesuch Dänemarks vom 12. d. M. ein und bewilligen demselben behufs Einleitung von Friedensunterhandlungen eine Waffenruhe bis zu Ende des Monats.
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16. Juli 1864Mannecke-Duggenkoppel trägt beim engern Ausschuß der Ritter= und Landschaft neuerdings auf Anschluß an den Zollverein an.
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21. Juli 1864Der Forderung Oesterreichs und Preußens entsprechend wird von der Bundesversammlung auch der Erbprinz von Augustenburg aufgefordert, die Rechtsbegründung seiner Ansprüche auf Schleswig-Holstein einzugeben.
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21. Juli 1864Die Mehrheit der Bundesversammlung fügt sich dem Ansinnen Oesterreichs und Preußens und beschließt mit 11 gegen 5 Stimmen (Bayern, Württemberg, Sachsen, Hessen-Darmstadt und die 13. Curie) die verlangte Aufforderung an den Augustenburger z…
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26. Juli 1864Beginn der vorläufigen Friedensunterhandlungen in Wien ohne Zuzug weder eines Vertreters des deutschen Bundes noch eines solchen der zunächst betheiligten Herzogthümer.
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28. Juli 1864Preußen gibt der Bundesversammlung Aufklärungen über die Rendsburger Vorfälle, indem es die Motive darlegt, welche preußischerseits für Besetzung Rendsburgs maßgebend gewesen seien, nemlich Schutz gegen die Wiederkehr von Execessen, und ve…
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31. Juli 1864Eine große Anzahl von Schleswig-Holstein-Vereinen und Versammlungen in allen Theilen von Deutschland beschließt nach der Anregung des 36er Ausschusses die Erklärung:
August
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1. August 1864Abschluß von Friedenspräliminarien und eines dreimonatlichen Waffenstillstandes behufs Unterhandlungen über einen definitiven Frieden zu Wien.
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1. August 18641. Der König von Dänemark entsagt allen seinen Rechten auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg zu Gunsten des Kaisers von Oesterreich und des Königs von Preußen, und verpflichtet sich die Verfügungen anzuerkennen, welche gen…
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4. August 1864Der hessische Prinz Friedrich Wilhelm erhebt am Bunde unter Bezugnahme auf sein Erbfolgerecht in Dänemark Anspruch auf Lauenburg.
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4. August 1864Kurhessen überreicht eine Eingabe des hessischen Prinzen Friedrich Wilhelm, worin dieser unter Bezugnahme auf sein Erbfolgerecht in Dänemark (in Folge der Beseitigung des Londoner Vertrags von 1852) auch auf Lauenburg Anspruch erhebt.
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10. August 1864Der Justizminister hat von den Strafanstalten und höhern Gerichten Gutachten darüber eingefordert, ob die Prügel als Strafe für Gesetzesübertretungen und als Mittel zur Beahndung von „Lügen und Aufzüglichkeiten“ im Inquisitionsprocesse zu …
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16. August 1864Abhaltung des sechsten Vereinstags deutscher Genossenschaften in Mainz unter dem Vorsitz von Schulze-Delitzsch.
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22. August 1864Siebenter Congreß deutscher Volkswirthe in Hannover.
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25. August 1864Erste Sitzung der Friedensconferenz in Wien, wiederum ohne Zuzug weder eines Bevollmächtigten des deutschen Bundes noch eines Vertreters der betheiligten Herzogthümer.
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25. August 1864Eine aus Schönbrunn datirte Antwort Preußens auf die österr. Dep. v. 28. Juli bez. Zollverein gibt Oesterreich keine bestimmte Antwort, macht aber Hoffnung seinen Wünschen entgegen kommen zu wollen.
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26. bis 29. August 1864Fünfter deutscher Juristentag in Braunschweig.
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31. August 1864Der Führer der socialistischen Partei der Arbeiter in Deutschland, Ferd. Lassalle, † in Folge eines Duells zu Genf.
September
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12. September 1864Hessen-Darmstadt läßt in Berlin seinen Beitritt zum neuen Zollverein anzeigen.
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13. bis 15. September 1864Generalversammlung der kath. Vereine Deutschlands in Würzburg.
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13. bis 15. September 1864Evangelischer Kirchentag in Altenburg.
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15. September 1864Generalversammlung der kath. Vereine Deutschlands in Würzburg.
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22. September 1864Nassauische und württemb. Beauftragte treffen in München ein.
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22. September 1864Nassauische und Württemb. Bevollmächtigte treffen in München ein.
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26. September 1864Nassau zeigt in Berlin seinen Beitritt zum neuen Zollverein an.
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27. September 1864Eröffnung der neuen Berliner Zollconferenz.
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28. September 1864Bayern zeigt in Berlin seinen Beitritt zum neuen Zollverein an.
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30. September 1864Dritte Sitzung der Berliner Zollconferenz.
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30. September 1864Die Bevollmächtigten von Bayern und Württemberg treten in die Berliner Zollconferenz ein, die dadurch wieder vollständig von allen bisherigen Zollvereinsstaaten beschickt ist.
Oktober
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1. Oktober 1864Eine neue Besprechung zwischen österr. und preuß. Bevollmächtigten zu Prag führt wieder zu keinem Resultate.
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1. Oktober 1864Eine Conferenz zwischen preußischen und österreichischen Bevollmächtigten zu Prag führt wiederum zu keinem Resultate.
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6. Oktober 1864Oesterreich und Preußen verlangen von der Bundesversammlung, daß den Civilcommissären in Holstein eröffnet werde, der geschehene Abschluß von Telegraphenverträgen mit Hamburg und Lübeck sei eine Ueberschreitung ihrer bloß administrativen B…
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6. Oktober 1864Oesterreich und Preußen beantragen, den Bundescommissären in Holstein zu eröffnen, daß der Abschluß von Telegraphenverträgen mit Hamburg und Lübeck eine Ueberschreitung ihrer blos administrativen Befugnisse sei, welche eine formelle Ungült…
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6. Oktober 1864Die Bundesversammlung beschließt, den von der Commission von Sachverständigen vorgelegten Entwurf eines allg. deutschen Nachdrucksgesetzes den Regierungen behufs ihrer Beitrittserklärung zur Kenntniß zu bringen.
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12. Oktober 1864Unterzeichnung des Vertrags, durch welchen Bayern, Württemberg, Hessen-Darmstadt und Nassau dem neuen Zollverein auf Grundlage des französ. Handelsvertrages und bevor mit Oesterreich über Erneuerung des Februarvertrags ein Abkommen getroff…
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12. Oktober 1864Vertrag Preußens, Sachsens 2c. mit Bayern, Württemberg, Hessen-Darmstadt und Nassau über deren Beitritt zu den neuen Zollvereinsverträgen v. 28. Juni und 11. Juli d. J.
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16. Oktober 1864Versammlung des 36er Ausschusses in Weimar.
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16. Oktober 1864Versammlung des 36er Ausschusses in Weimar.
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23. Oktober 1864Der Ausschuß des großdeutschen Reformvereins beschließt, auf die Abhaltung einer Generalversammlung gänzlich zu verzichten und richtet eine Ansprache an die Mitglieder des Vereins:
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23. bis 24. Oktober 1864Zweiter Vereinstag deutscher Arbeitervereine in Leipzig.
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24. Oktober 1864Der Ausschuß des großdeutschen Reformvereins beschließt bei der Lage der Dinge in Deutschland auf eine Generalversammlung des Vereins gänzlich zu verzichten und erläßt deßhalb eine Ansprache an die Mitglieder des Vereins.
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30. Oktober 1864Abschluß des definitiven Friedens zwischen Oesterreich-Preußen und Dänemark.
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30. Oktober 1864Bis zu dem Zeitpunkt, wo die Herzogthümer definitiv jene Summe übernommen haben werden, welche sie in Gemäßheit des Art. 8 des gegenwärtigen Vertrags, statt ihres Antheils an der gemeinschaftlichen Schuld, der dänischen Monarchie zu entric…
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31. Oktober bis 1. November 1864Generalversammlung des Nat.-Vereins in Eisenach.
November
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1. November 1864Die Generalversammlung des Nationalvereins beschließt, die Frage einer deutschen Centralgewalt (Oberhauptsfrage) dem Entscheid des Parlaments vorzubehalten und spricht sich für einen bloß maritimen Anschluß der Herzogthümer an Preußen aus.
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3. November 1864Oldenburg übergibt endlich nach auffallend langem Zögern die geforderte Begründungsschrift für seine Ansprüche auf Schleswig-Holstein, Herzog Friedrich von Augustenburg eine Ergänzung zu der seinigen.
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12. bis 14. November 1864Auswechslung der Ratificationen des Wiener Friedens zuerst in Kopenhagen, dann in Wien und Berlin.
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13. November 1864Die geschäftsleitende Commission des 36er Ausschusses erläßt in Folge des Abschlusses des Wiener Friedens ein Rundschreiben an sämmtliche Schleswig-Holstein-Vereine Deutschlands, um ihnen ihre Ansichten über die dadurch geschaffene Lage da…
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19. November 1864Der Landtag lehnt einen Antrag auf Beitritt zum Zollverein ab, ohne nur die Motivirung hören zu wollen.
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19. November 1864Der Landtag in Malchin beschließt ohne Debatte, den Antrag auf Anschluß an den Zollverein „auf sich beruhen zu lassen“; nicht einmal die Motive werden verlesen.
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20. November 1864Lebhafte Unterhandlungen zwischen Oesterreich und Preußen über Beendigung der Bundesexecution in Holstein und Lauenburg.
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23. November 1864Die Ritterschaft entschließt sich der öffentlichen Meinung gegenüber, die härtesten Bestimmungen des sog. Prügelgesetzes etwas zu mildern; die Landschaft (Städte) erklärt sich neuerdings gegen das Gesetz überhaupt.
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23. November 1864Die Ritterschaft des Landtags findet sich gegenüber der öffentlichen Meinung mit 40 gegen 6 Stimmen doch veranlaßt, das Prügelgesetz wenigstens einigermaßen zu mildern; die Landschaft (Abg. der Städte) erklärt sich neuerdings gegen das gan…
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27. November 1864Preußische Truppen, die auf dem Rückzuge aus Schleswig bereits in Hamburg angekommen waren, kehren wieder um und nach Altona zurück.
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27. November 1864In Folge einer Verständigung zwischen Oesterreich und Preußen einerseits, Hannover und Sachsen anderseits rücken 1 Bataillon Hannoveraner und 2 Compagnien Sachsen momentan wieder in Rendsburg ein.
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28. November 1864Der Bundesgeneral Hacke in Holstein meldet der Bundesversammlung telegraphisch, daß die Preußen die Etappenstraßen besetzten und sich um Altona concentrirten; er verlangt deßhalb Verhaltungsbefehle.
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29. November 1864Preußen verlangt von Hannover und Sachsen die Räumung der Herzogthümer durch die Bundestruppen ohne Bundesbeschluß und als einfache Folge der Bundesexecutionsordnung.
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29. November 1864Außerordentliche Sitzung der Bundesversammlung.
Dezember
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1. Dezember 1864Oesterreich und Preußen bringen den gemeinsamen Antrag ein, die Bundesexecution in Holstein als beendigt zu erklären.
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1. Dezember 1864Oesterreich und Preußen legen den gemeinschaftlichen Antrag vor, die Bundesexecution für beendigt zu erklären.
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1. Dezember 1864Beginn der Unterhandlungen zwischen Preußen und Frankreich über die im Handelsvertrage anzubringenden Modificationen.
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Dezember 1864Die geschäftsleitende Commission beschließt gegenüber der preuß. Annexionstendenzen alle ihre disponibeln Mittel für allfällige Unterstützung derjenigen schleswig-holsteinischen Beamteten, die wegen ihrer Haltung bezüglich des Herzogs Frie…
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5. Dezember 1864Die Bundesversammlung fügt sich mit 9 gegen 6 Stimmen dem österr.-preuß. Antrag und erklärt die Bundesexecution in Holstein für beendigt.
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5. Dezember 1864Die Bundesversammlung nimmt den österr.-preuß. Antrag v. 1. d. M. mit 9 gegen 6 (Bayern, Württemberg, Sachsen, Hessen-Darmstadt, sächs. Herzogthümer, Nassau und Braunschweig) Stimmen an.
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14. Dezember 1864Uebereinkunft zwischen Preußen und Frankreich über die im Handelsvertrag anzubringenden Modificationen.
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14. Dezember 1864Preußen vereinbart Namens des Zollvereins mit Frankreich die im Handelsvertrage anzubringenden Modificationen.
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15. Dezember 1864Preußen nimmt nunmehr die Unterhandlungen mit Oesterreich bezüglich den Abschluß eines Handelsvertrages zwischen Oesterreich und dem Zollverein wieder auf.
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15. Dezember 1864Baron Hock geht als Bevollmächtigter Oesterreichs behufs neuer Unterhandlungen mit Preußen und dem Zollverein von Wien nach Berlin ab.
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17. Dezember 1864Die großh. und herzogl. sächsischen Regierungen überreichen unter entsprechender Erklärung eine Denkschrift über die Berechtigung der Sachsen-Ernestinischen Häuser auf die Succession in Lauenburg.
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31. Dezember 1864Die Regierung sieht sich gezwungen, die bestehende Zunftordnung einigermaßen zu mildern.