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Chronik Preußen 1891
Alle Staaten der Chronik · Mehr über Preußen
Januar
Februar
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10. Februar 1891Das Abgeordnetenhaus nimmt ein Wildschadengesetz in dritter Lesung mit allen gegen einige konservative Stimmen an
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20. Februar 1891Die preußische Regierung legt 250 Millionen und die deutsche Reichsregierung 200 Millionen 3prozentige Anleihe im Kurse von 84,40 auf.
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21. Februar 1891Der Kaiser hält bei dem Festmahl des brandenburgischen Provinzial-Landtages folgende Rede
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23. Februar 1891Die Berliner Staatsanwaltschaft verklagt das „Deutsche Tageblatt“ wegen eines Gedichts
März
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6. März 1891Das Einkommensteuer-Gesetz wird mit 308 gegen 36 Stimmen (die Freisinnigen, einige Nationalliberale und Ultramontane) angenommen.
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13. März 1891Rücktritt des Kultusministers v. Goßler.
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13. März 1891Kultusminister v. Goßler wird seinem Ansuchen gemäß von seinem Amt unter Belassung des Titels und Ranges eines Staatsministers sowie unter Verleihung des Sterns der Großkomthure des Königlichen Hausordens von Hohenzollern entbunden
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13. März 1891zum Parlament die Majorität gibt, Konzessionen zu machen. Man versuchte es zunächst, das Zentrum mit einem anderen fetten Bissen freundlich zu stimmen.
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14. März 1891Das Gewerbesteuergesetz wird in der Schlußabstimmung angenommen.
April
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11. April 1891Der Unterrichtsminister Graf Zedlitz erläßt folgende Verfügung wegen des polnischen Sprachunterrichts an die Regierungen in Posen und Bromberg
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14. April 1891Fürst Bismarck hält an den Vorstand des konservativen Vereins in Kiel, der ihn in Friedrichsruh besucht, folgende Ansprache
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24. April 1891Das Herrenhaus nimmt das Einkommensteuergesetz mit Modifikationen an.
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24. April 1891Die Landgemeindeordnung wird mit 327 gegen 23 Stimmen, meist von der äußersten Rechte, angenommen.
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29. April 1891Bei der Beratung über die Zuschüsse für Fortbildungsschulen hält der Reichskanzler Caprivi eine längere Rede über die Verwendung des Welfenfonds
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30. April 1891Bei der Reichstagsstichwahl im 19. hannoverschen Wahlkreis (Neuhaus-Kehdingen) werden im ganzen 16,053 Stimmen abgegeben, davon erhält Fürst Bismarck 10,549 Stimmen, Zigarrenmacher Schmalfeld 5504 Stimmen.
Mai
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2. Mai 1891Bei dem Etat der Ansiedlungskommission antwortet der Reichskanzler v. Caprivi auf eine Provokation des Abgeordneten v. Jazdzewski mit folgender Rede
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4. Mai 1891Im Abgeordnetenhause äußert Kultusminister Graf v. Zedlitz-Trützschler zum Volksschulgesetz
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4. Mai 1891Bei seiner Reise in die Rheinprovinz hält der Kaiser auf einem Fest im Provinzialständehause folgende Rede
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5. Mai 1891Das Abgeordnetenhaus nimmt im Einkommensteuergesetz die kleineren vom Herrenhaus beschlossenen Modifikationen an, setzt aber mit 201 gegen 80 Stimmen (die Freisinnigen, ein Teil der Nationalliberalen und Freikonservativen) den Satz von 4% …
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12. Mai 1891Das Herrenhaus nimmt das Einkommensteuergesetz in der Fassung des Abgeordnetenhauses an
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13. Mai 1891Bei der Beratung der Landgemeinde-Ordnung nimmt das Herrenhaus auf Befürwortung des früheren Ministers v. Puttkamer eine Änderung in der Verteilung des Stimmrechts in den Gemeinden vor.
Juni
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1. Juni 1891Im Abgeordnetenhause gibt der Reichskanzler vor Eintritt in die Tagesordnung eine Erklärung über die Getreidezölle ab.
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1. Juni 1891In derselben Sitzung wird die Landgemeinde-Ordnung in der Fassung, wie sie vom Herrenhaus zurückgekommen (vgl.
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2. Juni 1891Zweite Lesung über das Sperrgeldergesetz.
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8. Juni 1891Annahme des Rentengüter-Gesetzes in dritter Lesung.
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11. Juni 1891Beratung des Antrages Rickert u. Gen. wegen Vorlegung des Materials über die verfügbaren Getreidebestände und die Ernteaussichten.
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12. Juni 1891Antrag Rickert u. Gen. wird mit 223 gegen 20 Stimmen abgelehnt.
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13. Juni 1891Die Landgemeindeordnung wird in namentlicher Abstimmung in der vom Abgeordnetenhause beschlossenen Fassung mit 99 gegen 38 Stimmen endgiltig angenommen.
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15. Juni 1891Die Sperrgeldervorlage wird angenommen, nachdem Bischof Kopp gestellte Verbesserungsanträge wieder zurückgezogen.
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17. Juni 1891Das Wildschadengesetz wird mit 175 gegen 97 Stimmen angenommen.
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19. Juni 1891Ende des Bochumer Steuerprozesses. Das Urteil gegen Fusangel lautet auf 5 Monate, gegen Lunemann auf 2 Monate Gefängnis.
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19. Juni 1891Annahme des Wildschadengesetzes.
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23. Juni 1891Der kommandierende General des I. Armeekorps Bronsart v. Schellendorff, der frühere Kriegsminister †.
Juli
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2. Juli 1891Der frühere Staatsminister v. Puttkamer wird zum Oberpräsidenten der Provinz Pommern ernannt, an Stelle des in den Ruhestand tretenden Grafen Behr-Negendank.
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17. Juli 1891Reichstagsersatzwahl: Von 19,230 abgegebenen Stimmen erhält Pfannkuch (Soz.) 7872, Endemann (Nationallib.) 4528, Förster (Antisem.) 4134, v. Alvensleben (Konf.) 1359, Martin (Partikul.) 1324 Stimmen.
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30. Juli 1891Der Kaiser ernennt den Staatsminister v. Goßler zum Oberpräsidenten der Provinz Westpreußen.
August
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August 1891und alle Versuche, durch eine internationale Abmachung gemeinsam diesem Uebel zu steuern, waren gescheitert.
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24. August 1891Reise des Kaiserpaares nach Merseburg. Bei der Festtafel in Merseburg bringt der Vorsitzende des Provinzial-Landtages Fürst Stolberg-Wernigerode den Trinkspruch auf das Kaiserpaar aus, worauf der Kaiser etwa folgendes antwortet: Er danke f…
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30. August 1891Ernennung des Grafen Udo Stolberg zum Ober-Präsidenten von Ostpreußen.
September
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11. September 1891Der Kaiser reist zu den Manövern nach Kassel und hält folgende Rede
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11. September 1891Bei dem Paradediner brachte Se. Majestät folgenden Trinkspruch aus
Oktober
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31. Oktober 1891Ankunft des russischen Kaiserpaares von Kopenhagen.
November
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2. November 1891Ein Extrablatt des Dziennik Poznański meldet die Ernennung des Prälaten Dr. Florian v. Stablewski zu Wreschen zum Erzbischof von Posen und Gnesen.
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8. November 1891Ein nationalliberaler Parteitag für Westpreußen findet in Graudenz statt unter Teilnahme der Abgeordneten Hobrecht und Dr. Krause.
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10. November 1891Eröffnung der dritten ordentlichen Generalsynode durch den Präsidenten des evangelischen Oberkirchenrats Dr. Barkhausen mit folgender Rede
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13. November 1891Der Generalsynode geht folgende Mitteilung des Evangelischen Ober-Kirchenrats über die Mitwirkung bei Besetzung der theologischen Professuren zu
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27. November 1891Generalsynode. Besetzung der theologischen Professuren.