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Chronik Hessen 1867
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Januar
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5. Januar 1867Die Regierung ordnet für Oberhessen die Wahlen zum Reichstage des norddeutschen Bundes an und zieht dazu auch die Orte Castel und Kostheim bei, die sie bisher dem norddeutschen Bunde zu entziehen gesucht hatte.
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18. Januar 1867Das definitive Resultat der Landtagswahlen ergibt: Rechte 21, Centrum 11, Fortschrittspartei 13, Demokraten 3 Mitglieder.
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23. Januar 1867Die II. Kammer genehmigt das Wahlgesetz für den nordd. Bund.
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24. Januar 1867II. Kammer: Debatte über den Friedensvertrag mit Preußen.
Februar
April
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7. April 1867schließt mit Preußen eine Militärconvention ab, der die ganze hessische Division zu einem Theil des norddeutschen Bundesheeres macht und auf Grund derselben einige Tage später auch ein Schutz- und Trutzbündniß gleich den übrigen süddeutsch…
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7. April 1867schließt mit Preußen eine Militärconvention ab, welche die Organisation des hessischen Militärwesens derjenigen Preußens und des nordd. Bundes vollständig gleichstellt und die hessische Division zu einem Theil des nordd. Bundesheeres macht.
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11. April 1867schließt auf Grund der Militärconvention vom 7. d. M. mit Preußen nunmehr auch ein Schutz- und Trutzbündniß ab, wie das die übrigen süddeutschen Staaten schon im vorigen Jahre zugleich mit den Friedensverträgen gethan hatten:
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29. April 1867II. Kammer: Die Regierung legt die Militärconvention mit Preußen vor.
Mai
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Mai 1867Der Minister Dalwigk fragt in Wien bez. eines Eintritts Hessens in den nordd. Bund an und wird als Antwort auf den Prager Frieden verwiesen.
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Mai 1867Dalwigk frägt in Wien an über die Auffassung Oesterreichs gegenüber der Eventualität des Eintritts des Großherzogthums in den nordd. Bund.
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3. Mai 1867Die II. Kammer beschließt mit 34 gegen 8 Stimmen, die Regierung zu ersuchen „noch auf diesem Landtage an die Stände eine Vorlage wegen Revision des Wahlgesetzes gelangen zu lassen“ und verwirft dagegen mit 26 gegen 16 Stimmen den Ausschußa…
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10. Mai 1867Die II. Kammer beschließt mit 27 gegen 18 Stimmen, den Großherzog um Ermäßigung der Civilliste, jedenfalls im Betrag der im Jahre 1855 erfolgten Erhöhung von 50,000 fl. zu bitten.
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14. Mai 1867Die II. Kammer erklärt sich mit 31 gegen 12 Stimmen für eine erkleckliche Beschränkung des Gesandtschaftswesens, scheitert aber an dem Widerstande der I. Kammer.
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14. Mai 1867II. Kammer: Budget — Auswärtiges.
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31. Mai 1867II. Kammer: Die Regierung „setzt die Genehmigung der Militärconvention mit Preußen von Seite der Stände voraus“ und macht der Kammer bloß die Anzeige, daß sie mit der neuen Formation der hessischen Militärdivision nach den Forderungen jene…
Juni
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3. bis 4. Juni 1867II. Kammer: Debatte über die Vorlage der Regierung bez. Annahme der nordd. Bundesverfassung für Oberhessen und den Antrag von Goldmann-Hallwachs bez. Eintritt des ganzen Großherzogthums in den nordd. Bund.
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4. Juni 1867Die II. Kammer erklärt sich mit 32 gegen 15 Stimmen für, die Regierung aber gegen einen Eintritt des ganzen Großherzogthums in den nordd. Bund.
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7. Juni 1867Die II. Kammer genehmigt die Militärconvention mit Preußen mit 31 gegen 9 und das Schutz- und Trutzbündniß mit demselben mit 36 gegen 4 Stimmen.
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22. Juni 1867Die I. Kammer nimmt die norddeutsche Bundesverfassung für Oberhessen einstimmig an.
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27. Juni 1867Die I. Kammer lehnt den Beitritt zu dem Beschlusse der II. Kammer für Eintritt des ganzen Landes in den nordd. Bund fast einstimmig ab.
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27. Juni 1867Die I. Kammer lehnt den Beitritt zu dem Beschluß der II. Kammer vom 4. Juni für Eintritt des ganzen Großherzogthums in den nordd. Bund fast einstimmig ab.
Juli
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19. Juli 1867tritt sein Postwesen an Preußen ab.
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22. Juli 1867Die II. Kammer läßt gegenüber dem Widerspruch der I. Kammer ihren Beschluß bez. Minderung der Civilliste fallen, beharrt dagegen mit 26 gegen 13 Stimmen auf demjenigen bez. Gesandtschafts- und Consulatswesen, dem die I. Kammer ebenfalls ni…
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27. Juli 1867II. Kammer: Debatte über die Jesuiten in Mainz.
August
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15. August 1867II. Kammer: Der mit Preußen abgeschlossene Postvertrag wird genehmigt, weil, wie mehrere Mitglieder hervorheben, „eine Ablehnung doch fruchtlos sein würde.“
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16. August 1867Die I. Kammer stimmt dem Abstrich des Staatszuschusses für die Jesuiten in Mainz durch die II. Kammer bei, um das Zustandekommen des Budgets zu ermöglichen.
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17. August 1867Die II. Kammer genehmigt die neuen Zollvereinsverträge mit 31 gegen 5 Stimmen.
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20. August 1867Die II. Kammer läßt, um das Zustandekommen des Budgets zu ermöglichen, ihren Beschluß bez. des Gesandtschaftwesens schließlich doch fallen.