19. Jahrhundert.
Andere in „Landesgeschichte.“ (4)
Die Geschichte Sachsens im 19. Jahrhundert – von 1806 bis zum Ende des Königreichs 1918.
1800 bis 1899.
-
1806.
Die Rheinbundakte.
Eine der ersten Pflichten, welche der mit dem Kaiser Napoleon abgeschlossene Friede dem nunmehrigen Könige von Sachsen auferlegte, war der Beitritt zum Rheinbunde. Mit diesem Bunde hatte es folgende Bewandtniß.
-
1807.
Der Tilsiter Friede.
Wie hatte sich doch alles anders gestaltet! Ein Jahr früher reichten die Sachsen und Preußen einander zum gemeinschaftlichen Kampfe gegen die Franzosen die Hand; jetzt mußten die Sachsen mit den Franzosen ins Feld ziehen, um mit ihnen die Waffen gegen die Preußen zu führen.
-
1809.
Die Schlacht bei Wagram.
Bei dem Dorfe Wagram wurden sächsische Landsleute gemeinsam mit den Franzosen entgegen den Oesterreichern geführt. In einem zweitägigen, erbitterten Kampf und durch ein Mißverständniß wurde unsern Sachsen noch ein besonderer Verlust zugefügt.
-
1811.
Das Herzogthum Warschau.
Das Herzogthum Warschau wurde um 920 Quadrat-Meilen mit nahe 1 400 000 Einwohnern vergrößert. Damit umfaßte das ganze Land 2770 Quadrat-Meilen und zählte beinahe 4 Millionen Einwohner.
1806. Verpflichtung zum Rheinbund.
Sachsens Verpflichtung zum Rheinbund, 1806 – nach dem Frieden mit Napoleon: ein Beitritt mit Folgen.
1807. Der Tilsiter Friede.
Der Tilsiter Frieden, 1807 – Sachsen und Preußen reichen sich die Hand, und alles ändert sich.
1809. Schlacht bei Wagram.
Die Schlacht bei Wagram, 1809 – Sachsen kämpft mit Österreich und Frankreich an der Donau.
1811. Das Herzogthum Warschau.
Das Herzogtum Warschau, 1811 – Sachsen erhält kein Land, aber Verantwortung für Polens Erbe.
Kommentare
Bleibe auf dem Laufenden.
Erhalte als erstes Hinweise zu neuen Beiträgen, Termine und Veröffentlichungen. Stets kompakt und aus erster Hand.
Trage den ewigen Bund mit.
Diese Netzseite entsteht aus eigener Kraft, samt Filmothek, Staatsbibliothek und allem Gedruckten. Wer sie mitträgt, hält sie offen und für jeden zugänglich.



